Kirche warnt vor Hartz-IV-Reform
Der Leiter des Kommissariats der katholischen deutschen Bischöfe, Prälat Karl Jüsten, hat vor den sozialen Folgen der Hartz-IV-Reform gewarnt. Die volle Härte der Regelungen würden die Betroffenen erst mit diesem Jahr spüren, sagte Jüsten gestern Abend in der ARD. Er appellierte an die Politiker, dafür zu sorgen, dass Arbeitslose nicht dauerhaft in Abhängigkeit von den Sozialsystemen leben müssten. Zugleich rief er dazu auf, Hartz-IV-Empfänger auch zu fordern. Menschen, die längere Zeit nicht mehr erwerbstätig gewesen seien, müssten auf einen erneuten Einstieg in das Arbeitsleben vorbereitet werden. Sie müssten bereit sein, ihr Leben wieder zu strukturieren.
In diesem Zusammenhang hob Jüsten auch die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit hervor. Diese könne ebenfalls sinnerfüllend sein. Quelle: Radio Vatikan
Ehrenamtliche Arbeit? Mit Sicherheit wissen viele EEJ’er was damit gemeint ist ! Schade nur, dass selbst der Kirche noch nicht bekannt ist, dass neben dem Wort Gottes auch Brot zum täglichen Überleben benötigt wird.
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