Kein Schornsteinfeger zum Billiglohn
„Niedriglöhne haben im Schornsteinfegerhandwerk nichts zu suchen“, so Sabine Zimmermann anlässlich der stattfindenden Großdemonstration der Schornsteinfegergewerkschaft in Berlin. Die mittelstandspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE erklärt weiter:
„DIE LINKE unterstützt den Protest der Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger und ihre Forderung nach einer Einkommenserhöhung von 6 Prozent. Das ist mehr als gerechtfertigt, schaut man sich die steigenden Preise und Einkommenserhöhungen anderer Branchen an.“
Zimmermann kritisiert die Arbeitgeber, eine Tarifspirale nach unten eröffnen zu wollen. „Schmalspurtätigkeiten und Billiglöhner gibt es bisher im Schornsteinfegerhandwerk nicht. Dabei sollte es bleiben.“
„Kommt es zur beabsichtigten Liberalisierung im Schornsteinfegerhandwerk, ist ein Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unabdingbar. Dazu gehört eine feste Zahl von Kehrbezirken zumindest im Übergangszeitraum ebenso wie eine ordentliche tarifliche Entlohnung“, fordert Zimmermann abschließend.
Quelle: DIE LINKE. im Bundestag
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