Kassen übernehmen Kosten der Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung
Sommer, Sonne und… Sonnenbrand. Ungesunde Strapazen für die Haut.
Gut zu wissen, dass es seit dem 1. Juli diesen Jahres für die Vorsorge bezüglich der Erkennung von Hautkrebs bundesweit eine flächendeckende Untersuchnung gibt. Jedenfalls geht dies so aus der einschlägigen Presse, die sich wiederum auf Angaben der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention beruft, hervor. Demnach könnten sich alle gesetzlich Versicherten ab dem magischen Alter von 35 Jahren einer Hautkrebs-Untersuchung, und zwar im Abstand von zwei Jahren, bei einem entsprechenden Arzt unterziehen. Die dabei anfallenden Kosten werden angeblich von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Leider hat das Ganze auch einen Haken, denn vorerst ist dieses Projekt beschränkt auf 5 Jahre.
Hinsichtlich dessen, dass weltweit der Hautkrebs die am häufigsten auftretende Krebserkrankung darstellt, sollte jeder eine solche Hautuntersuchung vornehmen lassen. Es bestehen nämlich hinsichtlich von Hautkrebs, vorausgesetzt dieser wird rechtzeitig diagnostiziert, gute Heilungschancen.
So weit so gut. Bleibt nur noch die Frage zu klären, wie sozial und finanziell schwächere Personen, beispielsweise HARTZ-IV-Bezieher, zum entsprechenden Arzt gelangen. Besonders betroffen sind sicher die auf dem Lande wohnenden. Wenn die Geldbörse nichts mehr abwirft für öffentliche Verkehrsmittel bzw. Benzin und die eigene Mobilität in Form eines Autos schon lange nicht mehr vorhanden ist … - dann sind sie wieder da, die berühmten drei Probleme. Es ist eben doch ein Teufelskreis…
Startseite - Veröffentlicht am: 9. August 2008 um 6:13 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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