Kampagne gegen Komasaufen

Endspurt bei „bunt statt blau“: Die bundesweite Kampagne gegen das Komasaufen endet am 31. März. Auch die DAK-Gesundheit in der Region Karlsruhe sucht die besten Schüler-Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen.

Für die mehrfach ausgezeichnete Kampagne haben sich in den vergangenen Wochen schon mehr als 3.000 junge Künstler angemeldet. „Ich freue mich, wenn auch Schüler aus unserer Region Karlsruhe bei diesem wichtigen und aktuellen Thema Farbe bekennen“, sagt Michael Richter Leiter von der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement an den Schulen gearbeitet wird.“ Im Unterricht helfe dieser Plakatwettbewerb, um mit den Schülern offen über die Risiken beim Rauschtrinken zu sprechen. Richter: Jedes Plakat, das Jugendliche selbst entwerfen, bringt im Kampf gegen das ´Komasaufen` mehr als Verbote oder der erhobene Zeigefinger.“

Laut Bundesstatistik landeten 2014 wieder rund 23.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Die bundesweite Zahl nahm insgesamt leicht ab. Auch in der Region Karlsruhe gab es 138 Betroffene. „Obwohl die Zahlen bundesweit wieder leicht gesunken sind, bleibt das Komasaufen ein Problem unter Jugendlichen“, sagt Jana Eßbauer, stellvertretende Leiterin der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Das Thema ist nach wie vor brisant. Jedes Kind und jeder Jugendliche mit Alkoholvergiftung ist einer zu viel. Auch in diesem Jahr wollen wir deutlich machen, dass es uncool ist, sich bewusstlos zu trinken“.

Neu für 2016: Making-of Video

„Darüber hinaus wollen wir noch mehr über die Bilder unserer Teilnehmer erfahren“, beschreibt DAK-Chef Michael Richter die neue Idee ein Making-of Video zum Bild zu drehen. Was ist die Idee hinter dem Bild? Wie ist die Idee entstanden? Wurde sich in der Schule oder mit Freunden zum Thema Komasaufen ausgetauscht oder es sogar im Unterricht behandelt? Das fertige Video von maximal drei Minuten kann direkt bei YouTube hochgeladen werden. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum Making-of Video gibt es unter www.dak.de/buntstattblau.

Band „Luxuslärm“ kündigt neuen Song zum „Komasaufen“ an.

Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten sitzt die Band „Luxuslärm“ erneut in der Bundesjury, die nach dem Einsendeschluss am 31. März aus 16 Landesgewinnern den Bundessieger „bunt statt blau“ 2016 wählt. „Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein und sind gespannt auf die Ideen“, betonen die Musiker. Die Band kündigt für ihr neues Studioalbum „Fallen und Fliegen“, das im Frühjahr erscheint, ein eigenes Lied zum Alkoholmissbrauch von Jugendlichen an: „Es wird den Song `Federleicht´ geben, zu dem uns die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema `Komasaufen´ inspiriert hat.“

Es gibt wertvolle Geld- und Sachpreise zu gewinnen. Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder unter www.dak-buntstattblau.de.

Quelle: DAK