Was haben wir nun?

– Wir haben eine flächendeckende und perfekte Überwachung
– wir haben Personaldokumente, die leider in der Mikrowelle zu leuchten beginnen
– wir haben vernetzte Scannerkassen zur kompletten Nachverfolgung
– wir haben inzwischen Kühlschränke, die mit dem Supermarkt labern
– wir haben selbst finanzierte Geldkarten mit ordentlichen Gebühren
– wir haben sogar Karten, die unseren Gesundheitszustand auslesen … mit Bildchen
– …
– und vieles, vieles mehr – und … wir haben auch viele „Krankgemachte“ (Dank an die Pharmaindustrie)

Was brauchen wir nun?

Eine vollständige Vernetzung aller „Habenposten“, um neben Kondomen und Stuhlgang, auch das tägliche Verhalten (analog der Presseimpfungen) – kontrolliert gesteuert werden kann. Natürlich nur mit Rücksprache der entsprechenden Industrie, denn schließlich soll ja der ewig wachsende börsennotierte „Konsum“ wieder seinen alten Namen erhalten – kauft Leute … kauft ein – was wir für euch ermittelt haben.

In der DDR bedeutete KONSUM dies: „(K)auft – (o)hne – (n)achzudenken – (s)tehts – (u)nseren – (M)üll“

Lösung:

Beginnend mit wundersamen weichen und sanften Worten aus dem Hause des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Erst ganz, ganz leise und ohne viel Tamtam, müssen/werden die Probanden auf ihre neue Umwelt eingestimmt und man bemächtigt sich trickreich der „Trendsetter … mach mit Politik“, indem man beschönigt ihnen die Zukunft als Standard präsentiert. Aussteigen aussichtslos … Gegenwehr zwecklos. Basta !!!

Dazu der/die Bundeswirtschaftsminister/in: „Die Digitalisierung verändert nahezu all unsere Lebens- und Wirtschaftsbereiche. Das betrifft die Industrie und den Mittelstand, aber auch die Gesundheitswirtschaft, die einen der größten deutschen Wirtschaftssektoren darstellt. Gleichzeitig zählt sie aber auch zu den am wenigsten digitalisierten Branchen. Wenn wir es schaffen, Hemmnisse abzubauen und Innovationen Luft zum Atmen zu geben, bietet die Digitalisierung gerade in diesem Bereich viele Chancen. Es ist wichtig, innovativen Start-ups den Zugang zum Gesundheitsmarkt, insbesondere zur Regelversorgung, zu erleichtern. Wir sollten lokale Experimentierräume ermöglichen und digitalisierte, ganzheitliche Lösungen fördern sowie die digitale Infrastruktur verbessern. So können wir die Innovationen zum Wohle der Menschen nutzen.“ Quelle: BmWI

Boaaah – das geht runter wie Rizinusöl – oder? Das flutscht so richtig durch die Schläuche und zeigt auf, wie viel Luft da noch zum Atmen verbleibt … wohlgemerkt nur in vernetzter Qualität. Wie – es bestehen bei ihnen noch Zweifel? Hey, dieser Bonbon wird bestimmt besser durchgelutscht, wenn 500 Millionen Euro als Anreiz oben drauf kommen.

Was jetzt noch fehlt? – ein passender Name muss noch her, aber auch da kennen wir die Leser vom Sozialticker zu gut – sie werden einen Namen schon für sich finden. Immerhin ist man ja vernetzt, nur mit der Gesundheit will es nicht bei allen Lesern so klappen … woran dies wohl liegt … Fragen über Fragen.

Fazit Sozialticker – wer wissen möchte, wie es einem selber (er)geht … der erfrage dies in Zukunft doch bei seiner Hausbank, dem vertrauten Supermarkt vom Kühlschrank, oder lädt sich einfach die Daten per APP aufs abgehörte Smartphone, damit in der „Gesprächsrunde“ alle Kontakte es auch mitlesen können. Und das Handy bleibt an … so wie auch die Identitätskarte (Ausweis) !!! – immerhin wollen all die entsprechenden Dienste wissen, wohin sie sich verkrochen haben.

31. Mai 2017