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Immer mehr Niedriglohn-Jobs

“Es gibt immer mehr Jobs mit Niedriglöhnen. Sie wachsen dreimal so schnell wie die Arbeitsplätze mit Normallöhnen. Es ist unmenschlich, dass sich die Bundesregierung nach wie vor weigert, einen gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde einzuführen”, kommentiert Michael Schlecht, Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE, neuen Berechnungen der OECD.

Schlecht weiter:

“Die OECD-Zahlen beweisen, dass es kein Jobwunder in Deutschland gibt. Allein unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bekommen 4,3 Millionen nur Niedriglöhne. Dazu kommen 7,4 Millionen Minijobs.

Die hohen Gewinne der deutschen Konzerne werden bezahlt von Millionen von Menschen, die arbeiten und trotzdem in Armut leben müssen.”

Quelle: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Pressestelle

Startseite - Veröffentlicht am: 29. Januar 2012 um 10:00 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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3 Kommentare / Fragen

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1. ... Kommentar von kalki am Sonntag, 29.1.2012.

Gegen diese System anzugehen heisst Revolution !!!

Die, die dafür verantwortlich sind werden das was sie ,im stillen, seit Jahren installiert haben , nicht durch soziale Zugeständnisse wieder aus den Händen geben.


2. ... Kommentar von Tom_ am Sonntag, 29.1.2012.

Liebe LINKE und sich LINKSfühlende,

wann begreift eigentlich jemand, dass 10 Euro Mindestlohn zu wenig sind? Die 10 Euro werden seit Jahren gefordert, als hätte es in der Zwischenzeit keine Preissteigerungen mehr gegeben. Mit 10 Euro zementiert man Altersarmut, denn damit erreicht man gerade eine Rente auf Grundsicherungs-/Sozialhilfelevel und das kann ja wohl nicht die Lösung sein. Ein wenig weniger Armut vor der Rente und dann im Alter die absolute Armut.


3. ... Kommentar von erika am Dienstag, 31.1.2012.

man bekommt doch von denen nur minijobangebote, und auf der anderen seite soll man eine egv uterschreiben in der man sich verpflichtet, dass man sich eine sozialvers.pfl. arbeit sucht.
seit kurzem schreibe ich auf solche angebote zurück, dass ich eine sozialvers.pfl. arbeit suche und keinen minijob, man solle mir solche angebote nicht mehr zusenden; seither kam auch nichts mehr - und ausser minijobs oder schlecht bezahlte jobs findet man nichts wovon man seinen lebensunterhalt so bestreiten kann, dass man auch davon leben kann.

und mit einem minijob ist man ebenso arbeitslos wie wenn man in einer massnahme steckt.
heutzutage reichen, wie Tom bereits erwähnt hat, keine 10 euro mehr, da müssten 5 mehr drauf und das dann netto.

und wie jeder weiß ist das alles absicht, denn mit diesen hungerlöhnen kann man die menschen weiter drangsalieren und versklaven.


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