Im Extremfall über 40 Prozent für die Miete weg
Nach Berechnungen des Deutschen Mieterbunds müssen die Deutschen einen immer größeren Teil ihres Geldes für ihre Wohnung aufwenden. Die Entwicklung trifft besonders ärmere Haushalte. Diese gaben schon 2004 in Westdeutschland rund 41 Prozent und in Ostdeutschland 34 Prozent für die Wohnung aus.
Der Staat - vor allem die Kommunen - müssen den drohenden Totalverlust des Bestandes von nur noch 1,8 Millionen Sozialwohnungen im Interesse von Millionen einkommensschwacher Haushalte verhindern. Zur Vermeidung einer Riesen-Wohnungslücke für untere Einkommensschichten müssten Länder und Kommunen verstärkt neuen sozial gebundenen Wohnraum fördern.
Besondere Probleme der Wohnungsversorgung sieht der Mieterbund für einkommensschwache Familien in prosperierenden Gegenden.
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