Hoher Krankenstand ist Ausdruck zunehmender Belastung

„Stressbedingte Krankheiten sind Ausdruck der Arbeitsverdichtung und der zunehmenden Strapazen am Arbeitsplatz. Die gesundheitliche Belastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nimmt zu, weil die Anforderungen und der Zeitdruck steigen. Auf der anderen Seite sinkt die Sicherheit der Arbeitsplätze, und besonders im großen Niedriglohnbereich stehen die Menschen unter Dauerstress, um eine Balance zwischen Einkommen und Ausgaben, Familie und Beruf hinzubekommen“, erklärt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute veröffentlichten Zahlen der DAK zum Krankenstand 2015. Zimmermann weiter:

„Der Befristungswahnsinn muss gesetzlich unterbunden werden. Die Regelungen zur Leih- und Zeitarbeit müssen endlich wieder sicherstellen, dass diese Beschäftigungsart ausschließlich zur Deckung kurzfristiger Produktionsspitzen eingesetzt wird. Und das Hartz IV-System, das den Menschen mit seinen kleinlichen Gängelungen und Sanktionen ständige Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes macht, muss durch eine armutssichere und sanktionsfreie Grundsicherung ersetzt werden.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Anmerkung Sozialticker … um dieses zu ändern, bedarf es nur einer kleinen Gesetzesänderung der „Verfolgungsbehörde“, indem man die Sperrzeit nach Eigenkündigung entfernt, damit die Menschen gemäß dem Grundgesetz auch mal „NEIN“ sagen können und somit dem AG aufzeigen, dass es so nicht geht. Aber welcher der „Diätenempfänger“ würde dem schon zustimmen, denn die klemmen ja so tief in der Lobbybande drin, dass diese Änderung sie selbst überflüssig machen würde.

2 Gedanken zu „Hoher Krankenstand ist Ausdruck zunehmender Belastung“

  1. „Stressbedingte Krankheiten sind Ausdruck der Arbeitsverdichtung und der zunehmenden Strapazen am Arbeitsplatz“ – das ist wohl wahr, dennoch trifft es nicht den Kern der Problematik. Weshalb also werden wir Menschen am Arbeitsplatz zunehmend krank?

    Die Arbeit ist aufgespalten in Teilbereiche, in immer enger gefasste Einzeltätigkeiten, in denen wir Menschen möglichst perfekt tätig sind also Facharbeiter werden. Diese Arbeiten werden immer eintöniger – Roboter ähnlich.

    Unser menschliches Gehirn ist aber als Allround-Talent geschaffen; eine eintönige Arbeit ist unserer Natur zu wider und führt zwangläufig zu Erkrankungen, wobei Rückenleiden mangels ausreichender Bewegung sowie Psychische Erkrankungen zunehmen. Das ist das Ergebnis unserer arbeitsteiligen Welt, in wir leben und hoffentlich überleben werden.

  2. „….damit die Menschen gemäß dem Grundgesetz auch mal „NEIN“ sagen können ….

    Lieber Sozialticker, ja wo lebt ihr denn? das war doch erklärtes Ziel dieses Sozialraubes, billiges ArbeitsVIEH in Massen bereitzustellen und mit der Methode macht man sich auch das widerspenstigste zweibeinige VIEH gefügig.Daas schöne daran ist dass sich wieder KEINER die Finger schmutzig machen muss, der Betroffene hätte doch die Wahl gehabt zu spuren wie ein dressierter Affe.

    „Aber welcher der „Diätenempfänger“ würde dem schon zustimmen, denn die klemmen ja so tief in der Lobbybande drin, dass diese Änderung sie selbst überflüssig machen würde. “

    Och nö, da traut ihr denen vorausschauender handlungsweise aber wirklich zu viel zu, die müssen doch nicht etwa denken, sondern einfach nur einen Preis nennen und sich kaufen lassen – siehe das WC…. wer hatte sich den schon zu Ministerzeiten gekauft, RICHTIG, ein Vertreter genau der Bande denen er einen gewaltigen Vorteil gegenüber den AN verschafft hat. Dieser ist nur ein Beispiel von vielen, wenn auch eines der dreckigsten.

    Den anderen, den künftigen und angeblich doch immer so anständigen und verantwortungsvollen Entscheidungsträgern sei gesagt dass wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht wie Krümmel picksen.
    Demnächst sind ja wieder Wahlen und da wir die nicht wirklich zwingen können im Bett zu essen, können wir denen aber sicher per Wahlzettel reichlich fiese Krümmel ins Bett kippen damit sie merken wie schön es sich damit lebt was so Hirnis einem anderen ohne jeden Skrupel einschütten.

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