High-Tech-Sensor für Kinder mit Typ-1-Diabetes

DAK-Gesundheit will als erste Krankenkasse die Kosten für neues Glukose-Messsystem bei zuckerkranken Kindern übernehmen

Die DAK-Gesundheit verbessert die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes. Als erste Krankenkasse will sie die Kosten für ein neues Glukose-Messsystem übernehmen. Minderjährige Patienten, die Insulin spritzen, sollen einen Spezial-Sensor der Firma Abbott bekommen. Mit dem routinehaften Fingerstechen zum Messen des Blutzuckers ist dann Schluss. Die Eltern können einfach durch einen schmerzlosen Scan des Sensors am Oberarm den Zuckerwert ihres Kindes ermitteln. Das innovative Produkt mit dem Namen FreeStyle Libre der Firma Abbott bietet zudem viel mehr Einblick in den Glukoseverlauf.

„Wir möchten den Kindern und Jugendlichen damit mehr Lebensqualität liefern zumal es nichts Vergleichbares auf dem Markt gibt“, sagt Michael Richter, Chef der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Deshalb hat sich die Krankenkasse entschlossen, die Versorgung von Kindern ab vier Jahren und Jugendlichen bis 18 Jahre mit FreeStyle Libre in ihre Satzung aufzunehmen. „Als Familienkasse mit hohem Qualitätsanspruch wollen wir kleinen Typ-1-Diabetes-Patienten und ihren Familien das neue Messsystem so schnell wie möglich zur Verfügung stellen“ ergänzt Richter. Die Regelung soll rückwirkend ab 1. Januar 2016 gelten.

Quelle: DAK

2 Gedanken zu „High-Tech-Sensor für Kinder mit Typ-1-Diabetes“

  1. Für alle also Typ-1-oder-2-Diabetikern sollten Krankenkassen die Kosten für das neue Glukose-Messsystem sofort übernehmen. Jeder Patient, der Insulin spritz, sollte einen Spezial-Sensor der Firma Abbott bekommen. Um mit dem routinehaften bis zu 4 täglichen Fingerstechen aufhören zu können.

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