Herdprämie - zur Kenntnisnahme und Berücksichtigung
Sehr geehrter Herr Gabriel!
Sehr geehrte verantwortliche Politiker!
Sie polemisieren in Ihrer Rede im Bundestag mal wieder gegen die “Herdprämie” - und wollen im Gegenzug Milliarden für “frühkindliche Bildung” der ab 1-jährigen Kinder in Krippen, Kitas und Ganztagsschulen ausgeben.
Die verlässlichen und über Jahre und Jahrzehnte bleibenden Bezugspersonen für unsere Kinder sind jedoch die Eltern! Sie lieben ihre Kinder, sie gehen mit ihnen durch Dick und Dünn. Kinder brauchen die Zuneigung und Zuwendung von Mama und auch Papa lebensnotwendig, um sich zu einem gesunden, reifen Menschen entwickeln zu können.
Deutschland braucht verantwortliche und treu sorgende Eltern! Und heile Familien! Auch die Shell-Jugendstudie hat das wieder klar belegt in den Aussagen der Jugendlichen zur Bedeutung, die ihre Herkunftsfamilie für sie hat. Aber: Kinder großzuziehen und zu erziehen ist eine große, Zeit, Kraft und Geld kostende Aufgabe! Alle Eltern wollen für ihre Kinder das Beste - aber die Gesellschaft tut wenig dazu, um Eltern dabei beizustehen. Denn: Mütter baldmöglichst wieder in Erwerbsarbeit zu treiben, ist nicht das, was Kinder grundsätzlich brauchen! (Es gibt noch zahlreiche andere Punkte, die verbesserungswürdig sind!)
Die gesunde und enge Bindung zwischen Mutter und Kind / Baby ist unerlässlich für das Kind, um aus der Geborgenheit und Sicherheit des Elternhauses heraus langsam Schritte in die (fremde und echt komplizierte) Welt unternehmen zu können. Die Mutter begleitet, führt, schützt, ist Vorbild.
Sie tröstet, sie weist zurecht, sie gestaltet den sozialen Rahmen, in dem das Kind lebt. Sie sorgt für eine ordentliche Wohnung und Umgebung, für Spielzeug, Essen, saubere, passende, ordentliche Kleidung und Schuhe, für sinnvolle Zeitgestaltung. (Das kostet alles Geld!!!) Sie begleitet in Krankheit, Misserfolgen (in Streitigkeiten mit anderen Kindern, schulischen Misserfolgen, kleineren und größeren “Unfällen”, Problemen mit Mitschülern und Lehrern, …), aber auch bei schönen Erlebnissen. Der Aufgaben der Mutter ist kein Ende - nur geachtet wird dieser ganze Einsatz mit nichts!
Warum haben wir heute fest im Berufsleben, in Familien und Beziehungen stehende Menschen? Durch den früheren engagierten (unentgeltlichen) Einsatz von Müttern und Vätern, später dann kommt auch schulische Bildung dazu. (Verantwortlicher Einsatz von Eltern ist nachhaltig! Und er wirkt auch in die nächste Generation hinein!)
Zu meinen, das könnten alles Einrichtungen und Professionelle übernehmen, ist sehr blauäugig. Die erhöhten psychischen Erkrankungsraten bereits kleiner Kinder zeigen deutlich, dass sie eben doch Prinzen und Prinzessinnen sein müssen und wollen, Nummer eins für Mama und Papa - und man sie besser nicht bereits schon früh durch den Arbeitgeber der Mama “vom Thron”, aus der sicheren Bindung hinaus, stößt. (http://www.glmk.de/2010/06/30/tagesthemen-bericht-depressionen-bei-kindern-nehmen-zu/ - leider geht der Link zu dem 5-minütigen Beitrag aufgrund politischer Entscheidungen nicht mehr!!!)
Leider spielt “Wahlfreiheit” in der heutigen Zeit für die Politik keine Rolle mehr - man will die Bürger “gängeln” und zu ihrem (vermeintlichen) Glück zwingen. Das steht im Gegensatz zu Art. 6 des Grundgesetzes, der das Erziehungsrecht der Familie schützt. Mitdenkende und kritische Bürgerinnen gehen dieses Risiko für ihre Kinder, die sie von Herzen lieben, nicht ein - später wird es ihnen die Gesellschaft hoffentlich noch danken! (www.vfa-ev.de)
Schweden zahlt, nach 15 Jahren Krippenerfahrung, jeder Mutter, die ihr Kind bis 3 Jahre nun zu Hause erzieht, monatlich 300 Euro! (Die Entscheidung dazu erfolgte “reumütig, vermute ich.) Denn: Die Selbstmordraten bei 8-10-jährigen Kindern hatten sich infolge der (gut gemeinten) Fremdbetreuung verzehnfacht! Muss Deutschland seinen Eltern erst diese Erfahrung bei den eigenen Kindern zumuten (wie ist es für Eltern, wenn ein Kind sich - im schlimmsten Fall - das Leben nimmt???), um selbst zur Vernunft zu kommen?
Gönnt Müttern, gönnt Eltern Freiräume - und Finanzen! - für ihre Babies und Kinder! Erkennt ihre Leistungen zu Hause endlich wieder an und kommt weg von diesem dauernden Misstrauen Eltern gegenüber! Sie haben es (größtenteils!) nicht verdient! In dem Sinne ist auch die Elterngeldstreichung bei den ganz armen Familien ein riesiger Fehler - und wird noch zu schwersten Konsequenzen führen!
Mit freundlichen Grüßen
Quelle: Almut Rosebrock, Apothekerin - Zuschrift an Sozialticker
Startseite - Veröffentlicht am: 18. September 2010 um 12:00 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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