Hartz IV Sklaven können bald aufatmen


Eine gute Nachricht für „Hartz IV Bewerbungś Opfer“ – die „privaten Arbeitsvermittler“ kommen bald wieder dahin, wo sie eigentlich auch hingehören … ins Jobcenter. 🙂

Mittlerweile haben wir in Deutschland so viele Stellen + Internet und die Firmen an sich auch, die angebliche Arbeiten anbieten könnten und bei entsprechender Bezahlung auch den Zuschlag eines Arbeitnehmers erhalten würden, welcher für diese Gruppe seinen Buckel sich krumm schindern möchte. Angebot und Nachfrage vs. Bezahlung und Arbeitsbedingungen – frei verhandel und bekundbar – gemäß des Grundgesetzes würdig.

Der Zwischenhandel mit Arbeitskräften, den der Sozialticker schon immer in der Hartz IV Gesetzgebung bemängelte, stirbt Dank der stetig tollen arbeitsmarktpolitischen Regierungsarbeit langsam aus. Die Kassen sind inzwischen beschränkt und die Mittel knapp worden, um den „privaten Arbeitsvermittlern“ – aus unserer Sicht – weiterhin unberechtigt die Kohle in den Hals zu schleudern. Mag sein, dass man aus derer Sicht darin eine Dienstleistung sehen möchte, vor vielen hunderten Jahren, benannte man dies jedoch noch unter einem anderen Begriff. Sie selbst sind doch eigentlich auch „arbeitslos“ und versteckten diese „Arbeitslosigkeit“ in der Vermittlung anderer „Erwerbslosen“, denn „arbeitslos“ sind diese Kräfte noch nie gewesen. Wir hatten nur noch drauf gewartet, dass Vermittlungen von „privaten Arbeitsvermittlern“ – von weiteren Vermittlern kommen – quasi … also vermittelte Vermittlung von vermittelter Vermittlung – und wir wurden nicht enttäuscht.

JOBCENTER – übernahmen diese Aufgabe. Statt in Jobs zu vermitteln, vermittelten diese fast nur noch an „private Arbeitsvermittler“ – die wiederum vermittelten und vermittelten, bis die Kasse klang und der „Vermittlungsschein“ vergoldet im Schubfach lag. Damit ist … um die Lüge der Arbeitslosenstatistik nicht weiter aufrecht zu erhalten – hoffentlich bald Schluss.

Toll aufgedrößelt wurde es an dieser Stelle und regt zum Nachdenken an – über eine Berufsgruppe, die im Hartz IV System nun wirklich keiner braucht. Arbeitsagentur und Jobcenter, Firmen und deren Personalabteilungen + das Internet, sollte doch wohl ausreichen, um vorhandene Arbeit zu inserieren und für „Arbeitssuchende“ – diese auch zu finden. Über die Qualität lässt sich auch noch streiten.

Die gute Nachricht ist nun, dass in Zukunft die Hartz IV Opfer sich nicht mehr bei allen 20 Stellen bewerben müssen … also 1 x Direktbewerbung bei Firma + 19 x bei „privaten Arbeitsvermittlern“ – die auf selbiger o.g. Stelle ihre Vermittlungen aufbauten – und der Steuerzahler wäre zudem auch entlastet. Ein Träumchen !!!

Der Sozialticker ist der Meinung … DANKE und liebe Grüße an die Nürnberger Vollstrecker für eine bessere Zukunftsgestaltung ohne Zwischenwirte im Direktmarketing. Und an die „privaten Arbeitsvermittler“ – Kopf hoch, die euch dann begrüßenden Jobcentermitarbeiter wollen doch nur Gutes … ehrlich !!! (kleiner Scherz sei uns gestattet)

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21. März 2017

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