Nach 10 Jahren Irrsinn im Bewerbungszwang, interessiert sich erstmals eine Fraktion – um die steigende Frustration bei den Arbeitgebern.

Nicht nur deren Entsorgungskosten sind gestiegen – nein – auch müssen oft benötigte Leute abgezogen werden, um die Bewerberflut einzudämmen. Von den Portokosten abgesehen, juckt es die Jobcenter und deren „Schreibtischtäter“ nicht die Bohne, willkürliche Zahlen festzulegen, wie oft sich Hartz-IV-ler schriftlich demütigen und vorführen lassen müssen.

Zur Meldung:

Große Zahl von Bewerbungen

Berlin: (hib/PK) Die Bewerbungsflut aufgrund von Eingliederungsvereinbarungen ist Thema einer Kleinen Anfrage (18/13135) der Fraktion Die Linke. Als Teil der Programatik des „Forderns und Förderns“ würden Arbeitssuchende dazu verpflichtet, Bewerbungen auf offene Stellen nachzuweisen. In der Folge würden Unternehmen mit einer enormen Zahl von Bewerbungen eingedeckt. Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung nun unter anderem wissen, wie die Vorgaben der Bundesagentur für Arbeit konkret aussehen.

Quelle: Deutscher Bundestag

Fazit Sozialticker – Kosten, Kosten, Kosten … auf Kosten aller incl. einem hämischen Lächeln der Nürnberger Hochburg für nahlisch feuchte Träume.

1. August 2017