Hartz IV: Bundesregierung weiß nichts von Folgen durch Totalsanktionen


Sie machen verfassungswidrige Gesetze, aalen sich im Diätenwahn und bekleiden Vorstandsetagen, beschimpfen ihre Wähler und merken nicht mal, was sie bei ihren Mitmenschen damit anrichten.

„Bei der Frage nach dem Verbleib von Menschen, die nach einer Sanktion vom behördlichen Radarschirm verschwanden, muss das Ministerium passen: »Erkenntnisse zum Verbleib nach Ende der Phase einer Vollsanktionierung liegen der Bundesregierung nicht vor«, heißt es in der Antwort.

Ebenso wenig weiß man im Haus von Ressortleiterin Andrea Nahles (SPD), wie viele Vollsanktionierte Sachleistungen erhielten. Auch über die Zahl derer, die keine Lebensmittelgutscheine beantragten und damit auch die Krankversicherungsbeiträge einbüßten, herrscht im Ministerium Unklarheit.“

Quelle: Neues Deutschland

Katja Kipping fragte da mal nach und kommt zum Fazit:

„7.000 Hartz-IV-Anspruchsberechtigten sind monatlich von einer Totalsanktion betroffen. Das von Andrea Nahles geführte Bundesministerium für Arbeit und Soziales weiß nichts über deren Verbleib nach der Totalsanktion oder über deren Krankenversicherung.“ Quelle: Katja Kipping

Und was sagt singt die „Cheffin“ eventuell dazu … Scheiß egal, scheiß egal … was mit Hartz-IV-lern einmal war … lalalalaaa … – anders kann sich der Sozialticker dies nicht mehr erklären.

1. Februar 2017

6 Kommentare

  1. Korbacherjunge

    26. Januar 2017 um 18:35

    Ja so ist es leider.
    Und wenn du eine Firma hast erzählen dir Sachbearbeiter aus der Leistungsabteilung vom Jobcenter Waldeck-Frankenberg das du Geld zwei mal ausgeben kannst und wenn man es andren Mitarbeiter dort erzählt schütteln die nur den Kopf.

  2. Ich glaube die wissen ganz genau was sie da den Leuten antun. Solange diese es sich auch gefallen lassen, werden sie es ausnutzen und noch mehr ihnen zumuten. Geschützt von Gerichten und jeder einzeln für sich kämpfend, ist der Sieger das Jobcenter. Die Komplettsanktion endet meist am Ende eines Seiles, Sprung vom Dach oder vorm Zug.

  3. ALTERNATIVES nichtwissen.

  4. Sozialticker

    29. Januar 2017 um 23:05

    Hier versuchen die Verantwortlichen sich der Kenntnis zu entziehen, was aber nicht möglich ist, bei der steten Dokumentation und Veröffentlichungen von höchstrichterlichen Urteilen. Seit 2010 – wo es um die Berechnungen geht, ist der „Bande“ klar und auch bewusst, was für Schäden sie anrichten.

    Es sind unzählige Gutachter – super bezahlt worden, um die Ausmaße wissenschaftlich zu ergründen und sollten dann noch Zweifel sein, dann käme sogar ein Blick ins Jahr 1933 in Frage. Dies hat selbst der „designierte Bundespräsident“ schon mal aufgelistet.

    Hier wird nur einfach folgende Methode durchgezogen: „Es reicht aus, sich 5 Minuten mal doof anzustellen = um für eine komplette Legislaturperiode Mandate zu ergaunern.“

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