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Hartz IV - Bilanz einer Katastrophe

Es sollte vor 5 Jahren das Rezept gegen die Arbeitslosigkeit sein, was der Namensgeber in freudigem Gesicht vor den Kameras abgelassen hatte. Reformen über Reformen sind seit dem durchs Land gegangen und keiner der Punkte wurde nach den Wünschen einer besseren Zukunft erfüllt. Im Gegenteil, die Lage hat sich verschärft und die Armut kennt Millionen neue Gesichter.

Von Halbierung wurde gesprochen - eine Verdoppelung wurde erreicht

Der DGB spricht sogar von 7,4 Millionen Menschen, welche ohne Hartz IV nicht mehr existent wären. Die Dunkelziffer bezeichnet der Sozialticker auf 12,5 Millionen Menschen, welche noch keine “Armutszuschläge” sich abgeholt haben, aus Scham oder Unwissenheit einer nicht aufzuklärenden Regierungsarbeit, welche zu 100.000 fach vor den Gerichten ihren Weg zu suchen haben. Neuster Clou … sind Preissteigerungen zur weiteren Verarmung von Menschenmassen zuzulassen, um den Hunger im eigenen Land weiter zu fördern und den Willen zur Nulleuroarbeit zu brechen.

5 Jahre Verelendung, Verarmung und Ausgrenzung

Aber in den 5 Jahren wurde viel geschaffen. So wurde die Hetze auf Sozialschwache ausgebaut und medial gefördert. Sozialschmarotzer öffentlich als allgemein verbindlich dargestellt und an dem die weiteren Einschnitte gerechtfertigt. Zwangsumzüge gingen in jedem Ort an die Substanz der Kräfte und erreichen immer noch nicht den Höhepunkt auf dem Weg in die Obdachlosigkeit. Vermieter leben schon teilweise völlig von der Weiterleitung staatlicher Gelder und aalen sich wie die Maden im Speck der Steuerzahler. Und die Kinder … auch sie müssen sehen, wie sie ihr Überleben noch absichern können, denn auch diese Anzahl ist gravierend angestiegen und bemisst sich bereits bei über 3 Millionen. Mit dieser Anzahl, versterben auch die notwendigen Bildungsziele bzw. das kulturelle Leben und gleichen sich selbst im Gesundheitswesen an Drittländer an.

Eines wurde aber jedem deutlich. Die Wahlen sind glatter Betrug am Volke gewesen und nur noch 16 % der Menschen glauben an die Richtigkeit, was diese Regierung an Einschnitten beschlossen und umgesetzt hat. Die Mehrheit der Menschen möchte am Kuchen der Erlöse teilhaben und eine Absicherung im Notfall als normal ansehen, doch statt der sozialen Absicherung, schürt Angst und Hoffnungslosigkeit die Milliardensummen an, an welchen sie ihren Arbeitsplatz schlussendlich verlieren werden. Dem ein Ende zu setzen, schwebt weder dieser Regierung, noch der Wirtschaft vor, aber in einem sind sich alle einig … Kriege in fernen Landen beizuwohnen und durch Material, Mensch und Maschinen sich den Terror ins Haus zu holen.

Kosten ohne Ende und Milliardengrab der Sonderklasse

Dieser Punkt sollte nicht vergessen werden, denn die Kosten - nicht nur für die Verwaltung, sind seit Hartz Reformen ins unermessliche gestiegen. Trotz gleich bleibender Regelsatzhöhe, ist es doch verwunderlich, dass immer mehr Milliarden verschwinden und durch Verwaltung aufgefressen zu Lasten der Hilfebedürftigen angemahnt werden. Auch sind die eingebrachten Vorschläge zur Arbeitsbeschaffung meist nur sinnlose Beschäftigungstherapien oder zum geltwerten Vorteil der Kommunen ausgelegt zu einer Zwangseinheit der Diffamierung missbraucht worden um die Statistiken den letzten Gläubigern zu verschönern.

Fazit: Die Bilanz dieser Katastrophe wäre die Vernunft zur Rückkehr einer sozial ausgerichteten Zukunft.

Zurück zur Startseite - Veroeffentlicht von: Steinbock   am: Donnerstag, 16. August 2007 - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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