Hartz IV - Arbeitslose die Müll essen und dafür noch bezahlen sollen
Ausgangspunkt: Bericht in der Wormser Zeitung
Thema: Wer kontrolliert eigentlich die Lebensmittel der “Tafeln”? ( Frage aus Leserpost )
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1. ... Kommentar von Hans
am Sonntag, 21.9.2008.
Naja, was haben wir - der Abfall der Gesellschaft, denn anderes als Abfall verdient? Unseren “Lebensberechtigungsschein” haben wir doch schon längst bei der ARGE abgeben müssen!
Damals hat man die Menschen bekanntlich verhungern lassen, jetzt macht man das eben unter dem Deckmantel “Die Tafel”. … So kommt es mir mindestens vor.
2. ... Kommentar von Milda
am Sonntag, 21.9.2008.
Mit den Tafeln spart man die Müllabfuhr. Zum anderem der Krieg gegen die Armen für welche die Kugel zu schade ist.
Aber immer wieder sieht man die Schlangen vor der Tafel und keine Massen auf der Straße. Der Mensch welcher nicht bereit ist Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und solidarisch mit anderem um Menschenwürde zu kämpfen muss Tafelfrass essen.
3. ... Kommentar von wuffwuff
am Sonntag, 21.9.2008.
Aus persönlicher Quelle weiß ich das sich in den Tafeln die besten Lebensmittel von nicht bedürftigen Personen unter den Nagel gerissen werden. Das ist die Mentalität immer raffen und den Bedürftigen das auch noch wegnehmen. Zu dieser Aüßerung stehe ich , von Bedürftigen an den Leiter der Tafel gemeldet.
4. ... Kommentar von micky
am Sonntag, 21.9.2008.
Auch aus Ebxxxxxx ist dies bekannt, dass die Tafel abgelaufene Lebensmittel abgibt.Das ist laut Lebensmittelrecht selbst den Tafeln untersagt.Die Bedürftigen müssen dafür unterschreiben, dass sie darüber belehrt wurden.Sie sollen die “Speisen” vorverkosten, bevor sie die ihren Kindern geben. Aber damit nicht genug, der Tafelkunde muss € 8,00 für eine Ladung bezahlen, die Hälfte von dem Mist ist ungenießbar. Das es sich bei der Tafel um eine soziale Einrichtung handelt, lässt einen noch mehr kotzen. Tafeln die sowas machen, verstoßen übrigens gegen die Bundessatzung des Dachverbandes “Die Tafel”. Nach der ist ein Obulus von “einer Münze” je Abgabe vorgesehen, wonach bei max. 2 Euro Sense ist.
5. ... Kommentar von Petra Witt
am Sonntag, 21.9.2008.
Hier in Erkner sollte auch mal einer von der Lebensmittelaufsicht vorbeischauen.
6. ... Kommentar von Gunter Schreyer
am Sonntag, 21.9.2008.
Kommt Frau Merkel nach Chemnitz?
Hubert Gintschel hat sie eingeladen
Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin
Frau Dr. Angela Merkel
Wiilly-Brandt-Str. 1
10557 Berlin
2008-07-16
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
in Chemnitz erhalten über 13 000 Personen Leistungen gemäß ALG II. Mit dem Regelsatz und den Erstattungen für „KdU“ müssen die Betroffenen Monat für Monat sich und ihre Familien „über Wasser“ halten. Für Nichtbetroffene ist es sicherlich immer schwierig, solche Lebensumstände nachzuvollziehen.
Sich vor Ort ein reales Bild über die tatsächlichen Lebensbedingungen zahlreicher Chemnitzer Bürgerinnen und Bürger zu machen, ist sicher guter politischer Stil und hoch zu schätzen.
Deshalb lade ich Sie recht herzlich zu einem Arbeitsbesuch nach Chemnitz ein.
Für das Programm schlage ich Ihnen drei Punkte vor:
- Treffen mit ALG II Beziehern
- Besuch der Chemnitzer Tafel
- Informationsgespräch im Rathaus zu den Auswirkungen aus Hartz IV auf den städtischen
Haushalt
Ein solcher Besuch von Ihnen, würde auch den Solidargedanken in unserer Gesellschaft wieder stärken. Ganz im Sinne der Sozialenzyklika „Populorum progressio“ von Papst Paul VI.: „Die volle Entwicklung des Menschen kann nur in einer solidarischen Entwicklung geschehen. Die Pflicht dazu betrifft an erste Stelle die Begüterten“.
In Erwartung Ihrer Antwort und eines Terminvorschlages verbleibe ich Hochachtungsvoll
Hubert Gintschel
Fraktionsvorsitzender
Quelle: fraktion.dielinke-chemnitz
7. ... Kommentar von Hans
am Sonntag, 21.9.2008.
@Gunter Schreyer:
Na die Merkel interessiert sich doch gar nicht für die unterste Gesellschaftsschicht, daher wird sie der Einladung zu 100% nicht folgen. Alles andere würde mich wirklich wundern!
8. ... Kommentar von Jörgl
am Sonntag, 21.9.2008.
Klingt vielleicht sarkastisch, könnte aber einen gewissen Wahrheitsgehalt haben: Durch den Verzehr abgelaufener Lebensmittel könnte sich die Zahl der sozialverträglich frühzeitig Ablebenden vergrössern.
Paranoia?
9. ... Kommentar von vossi64
am Montag, 22.9.2008.
Nicht nur die Tafeln geben verdorbene Lebensmittel ab, auch der Chexxx Tierpark macht so etwas gerne. Zumindest vor anderthalb Jahren lief das folgendermaßen ab. Es kam ein Transporter mit Obst/Gemüse, welchs bei Einzel- und Großhändlern eingesammelt wurde, weil es sich nicht mehr für den Verkauf eignete. Sofort wurden die Kisten von Tierparkmitarbeitern beschlagnahmt, die sich dann um die Sortierung kümmerten.
1. Sortierung: alles was noch gut genug wahr, um es kostenlos mit nach Hause zu nehmen, allerdings nur für Tierparkmitarbeiter!!!!
2. Sortierung: alls was für die Tiere des Tierparks geeignet war.
Und alles, was dann noch übrig war, was weder für Mensch noch für Tier erträglich erschien, wurde den 1-Euro-Sklaven des Tierparks zur Verfügung gestellt. Damit war eigentlich klar, HartzIV-Empfänger sind weniger wert als Tiere. Zu besten Zeiten sollen im Chexxxx Tierpark übrigens 800!!!!!!!!!! solche Sklaven beschäftigt gewesen sein, rechnet es euch selbst aus, für jeden gibt es zwischen 300 und 500 Euro von der ARGE, 150 Euro werden weitergereicht, damit sich die Leute zum Müll dazu noch ein altbackenes Brötchen kaufen können, und der gesamte Rest wurde vom Träger eingestrichen. Ich sag mal Mahlzeit, zumindest all denen, die sich ob dieser Perversion nicht schon die Seele aus dem Leib gekotzt haben.
10. ... Kommentar von jens
am Montag, 22.9.2008.
Als ehrenamtlicher Mitarbeiter einer Tafel in Rheinland-Pfalz bin ich schon einigermaßen entsetzt über die Kommentare über die Tafeln, die ich hier so lese. “Steuerlich subventioniert”seien wir, “mit den Tafeln spart man die Müllabfuhr” heißt es und “die Hälfte von dem Mist ist ungenießbar”.
Klar ist: Es gibt leider Tafeln, bei denen offenbar Schrott weitergegeben wird, es gibt wohl auch mal Mitarbeiter, die sich “gute Lebensmitteln unter den Nagel reißen” und in manchen Tafeln mag es auch Preise geben, die unanständig hoch sind - was nicht den Tafel-Richtlinien entspricht.
Ich kann nur sagen: Bei uns gibt es keine abgelaufenen Lebensmittel, bei uns zahlt jeder einen Euro für die gesamte Ware (die manche wegen der menge nicht einmal tragen können), wir sind nicht steuerlich subventioniert. Und: Wir finden auch, dass es eigentlich schlimm ist, dass es die tafeln gibt. Aber es wäre vielleicht ja nich schlimmer, wenn es sie nicht gäbe.
Außerdem: Spenderfirmen sparen auch kaum Müllabfuhr - denn sie geben uns nur verwertbare Lebensmittel und fahren tonnenweise nicht mehr verwertbare Ware zu Landwirten oder auf den Müll.
Und:bei uns wird nur Ware abgegeben, die wir auch selber essen würden - also kein Mist. Bei uns haben übrigens innerhalb eines Jahres rund achtzig Personen eine Arbeitsleistung ehrenamtlich erbracht, die bei einem Gesellenlohn in Malergewerbe 420 000 Euro Personalkosten erfordert hätte (Übrigens: Hartz-IV-Empfänger haben sich zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei uns so gut wie keine gemeldet).
Dass wir für unsere Tätigkeit von Leserbriefschreibern im Sozialticker nun derart auf die Ohren kriegen, hätten wir nicht gedacht. Ich finde:Die hier zu lesenden Vorurteile über uns haben etwa die gleiche Qualität wie die Auffassung, Hartz-IV-Empfänger seien eben doch alles nur Faulenzer…
11. ... Kommentar von Michael
am Montag, 22.9.2008.
Also selten so viel Käse und Mist gelesen wie hier zum Thema Tafeln in Deutschland. Ich habe fast 3 Jahre ehrenamtlich für eine Tafel gearbeitet und kann nur sagen, dass wir einen hohen Qualitätsstandard hatten. Sicherlich gibt es auch bei den Tafeln schwarze Schafe, doch sicher nur sehr wenige.
Tafeln wurden früher vom Gewerbeaussichtsamt kontrolliert und später dann vom Gesundheitsamt. Es gelten ebenfalls die Lebensmittelrechtlichen Vorschriften.
Verfalldatum
Man unterscheide zwischen “Haltbar bis mindestens” und “Zu verbrauchen bis” wobei “Zu verbrauchen bis” auch von Tafeln nicht mehr abgegeben werden sollten, wenn das Datum erreicht ist. Seitens der Gesundheitsbehörhe gibt es Freigaben für die “Überziehung” der MHDs mt Auflagen.
Kühlkette:
Alle Tafeln die ich kenne, verfügen über aktive oder passive Kühlmöglichkeiten für den Transport.
Qualität
Wir haben uns in unser Tafel immer sehr viel Mühe gegeben, und gerade im Obst und Gemüsebereich aussortiert und neu abgepackt. So wurden z.B. Beutel Tomaten mit einer schlechten Tomate geöffnet und neu abgepackt. Diese Tomaten sind genauso gut und schlecht wie im Laden um die Ecke.
“Luxusgüter”
Gerade Saisonartikel hatten wir sehr oft und die waren noch sehr lang haltbar. FÜr einen Menschen mit wenig Geld ist es aber egal ob er eine Weihnachtschockolade zu Ostern bekommt, die er sich ohne Tafel vielleicht gar nicht leisten könnte.
Non-Food
Wir hatten sehr oft auch Non-Food-Artikel ohne Halbarkeitsdatum. So z.B. Waschmittel, Duschbad usw. direkt vom Hersteller
12. ... Kommentar von vossi64
am Montag, 22.9.2008.
Keine Frage, 99,99% aller ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafeln machen einen tollen Job, auch sind garantiert die allermeisten Spenden ok. Aber wenn sich “Sponsoren” und “Schirmherren” dafür feiern lassen, dass sie Waren unters Volk bringen, die definitiv nicht mehr für den Verkauf geeignet sind und ansonsten vernichtet werden müssten, dann wird mir trotz allem Engagement der Tafelmitarbeiter übel.
Und all denen, die nicht glauben wollen, dass auch Mitarbeiter der Tafel nur Menschen (und auch Diebe) sind, sei folgende Meldung aus Chemnitz ans Herz gelegt:
Montag, 25. August 2008 15:08
Lebensmittel bei Chemnitzer Tafel gestohlen
Ein Mitglied der Chemnitzer Tafel hat offenbar in die eigene Tasche gewirtschaftet.
Nach Aussage des Hilfsvereins hatte sich der ehrenamtliche Helfer die gespendeten Lebensmittel selbst angeeignet. Er wurde inzwischen angezeigt und zudem läuft gegen Ihn ein Ermittlungsverfahren.
Der Vorstand will nun nach eigenen Aussagen alles daran setzen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Rund 5.000 Bedürftige holen Woche für Woche bei der Chemnitzer Tafel Lebensmittel.
Allein im vergangenen Jahr konnten so in Chemnitz 520 Tonnen Lebensmittel verteilt werden.
Also kleinere Brötchen backen, denn auch hier gilt: Macht, in dem Fall die Macht über Lebensmittel, die für andere bestimmt sind, korrumpiert.
13. ... Kommentar von Alexander
am Samstag, 27.9.2008.
Ich kann das mit dem Müll nur bestätigen. Was die B*** Tafel in H*** hier so “Feines” abgibt kann man nicht mal in nem Zoo verfüttern. Ich selbst (Ebenfalls Hartz IV Empfänger) hab von ihm einige Sachen bekommen und die waren oft “nicht ohne”.
Es wurde von einem vertrauenswürdigen Freund aus erster Hand berichtet, dass zahlreiche auserwählte Leute durch eine zweite Tür reingehen und rausgehen ohne warten zu müssen. Wieso? …. hier kann man nur spekulieren…… aber eins ist klar: Mitarbeiter waren das nicht.
Desweiteren sei noch eine besonders hohe konzentration von “Edlen Automobilen” zum entsprechenden Zeitpunkt in dieser sonst sehr tristen und vergleichsweise dünn besiedelten Gegend (Viertel) erwähnt.
14. ... Kommentar von alex
am Samstag, 27.9.2008.
Man sollte nicht den Bock zum Gärtner machen. Einrichtungen wie die Tafel werden wir Dank des bevorstehenden und vielleicht auch von oben gewollten Systemcrash noch bitter nötig haben. Und dann werden uns selbst abgelaufene Lebensmittel willkommen sein.
Gegen die schwarzen Schafe sollte etwas unternommen werden, aber vielleicht könnten die betroffenen Hartz IV Empfänger auch selbst eine Tafel gründen? Denn immer nur meckern bringt auf Dauer auch nichts. Und der ständige Ruf nach dem Staat: habt ihr immer noch nicht kapiert, dass ihr dem Staat absolut egal seid? Er wird euch niemals helfen, denn ihm ist schon Hartz IV zuviel. Und in den Gerichten setzt der Staat Richter ein, die dem Staat dienen und nicht dem Volk, dass sollte doch schon längst begriffen worden sein.
Also aufstehen und die Ärmel hochkrempeln, etwas anderes bringt rein gar nichts.
15. ... Kommentar von betula
am Donnerstag, 9.10.2008.
Bei der Nxxxx Tafel herrschen mafiaähnliche Verhältnisse.Unter dem humanitären Deckmäntelchen werden abgelaufene Lebensmittel verkauft und in die eigene Tasche gewirtschaftet.Viele Läden geben guten Gewissens die Lebensmittel ab,aber bei den Bedürftigen kommt nichts an.Wer kontrolliert sowas eigentlich? Das Finanzamt müsste sich doch darum kümmern. Es kann doch nicht sein das man erstens zu einer Spende von 5 Euro genötigt wird und dann nur den letzten Dreck bekommt und viele Lebensmittel noch mal extra bezahlen muss und die guten Waren irgendwohin verschwinden,ganze Heerscharen von Verwandten,Bekannten ,Freunden usw. der Mitarbeiter werden fürstlich versorgt.Die Dummen stehen vor der Tür und kriegen den Rest,den sie nun wirklich nicht mehr loswerden.Unsere Gesellschaft ist wirklich arm dran.
16. ... Kommentar von wupe
am Donnerstag, 9.10.2008.
Inzwischen ist es schon soweit gekommen, dass es bei der Tafel in N*** so schwer ist ,,ehrenamtlich “zu helfen ,wie einen Job bei der Müllabfuhr zu bekommen.Wieso ,? weil man mit Harz 4 und den vorsortierten Lebensmitteln die man jeden Tag beliebig mitnehmen kann , es auf insgesamt monatlich mehr bringt , als einen Job in der freien Wirtschaft in dieser Region.Wenn man jedoch nicht zu diesen auserlesenen Kreis zählt, zahlt man Cash, ohne Wenn und Aber , für das was nun wirklich keiner mehr braucht.Man hat es hier gut verstanden aus der Not eine Tugend zu machen und kann im Stillen seine Geschäfte mit top Lebensmitteln wie z.b.in dem man Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und andere Feierlichkeiten erstklassig mit kalten Platten , noch warmen Kuchen und lecker Torten ausrichtet. An den Ausgabetagen trennt man sich noch lukrativ von dem Rest der übrig ist. Die *** feiert die unermüdlichen Helfer für Menschen in Not ,doch die Wahrheit ist ein Geschäft im Namen und auf Kosten der Armen.Amen
17. ... Kommentar von Lottisch Heckmeck
am Freitag, 10.10.2008.
Bei uns in K*** (Nordhessen) Wo Ich alle 2 Wochen für 2 Euro Uns = Ich, Ehefrau bei der K****tafel Lebensmittel erhalten kann sind wir einigermaßen zufrieden. Nur beim Obst und Gemüse müssen wir leider viel der Biotonne zukommen lassen da unappetitlich.Ob diese Waren noch zum Verzehr geeignet waren kann Ich da ohne Labor nicht beurteilen.
18. ... Kommentar von Felix Staratschek
am Dienstag, 25.11.2008.
Seid mal nicht so aufgeregt! Viele Leute gehen nachts an die Supermarktcontainer, weil abgelaufen nicht gleich zu setzen ist mit schecht. Im Ggt., es muß eine Sicherheitszeit geben. Deshalb greife auch ich bei bestimmten Produkten zu Sonderposten, wenn Supermärkte die kurz vor Ablauf aussortieren. Ein Bekannter, der in einem Supermarkt arbeitete brachte an die katholische Hochschulgemeinde immer die schönsten, aber gerade abgelaufenen Jogurts mit, die ich mir damals nicht leisten konnte. Jeder mußte nur den Pfand zahlen. und geschmeckt haben die alle. Also, warum wegwerfen, was noch gut ist? Möchte wissen, was aus privaten Kühltruhen und Kühlschränken noch alles verzehrt wird, obwohl die formelle Haltbarkeit längst überschritten ist? Solange es Hartz 4 gibt, sind die meisten Tafeln ein Segen.
19. ... Kommentar von Wilson,Gaby
am Sonntag, 4.1.2009.
Hallo,liebe Leser(innen)
wir befinden uns derzeitig leider auch in der Bedürftigkeit uns teilweise von der Tafel zu ernähren.Das diese Lebensmittel nicht immer einer 1A Ware entsprechen ist uns von Anfang an klar gewesen.Aber das was wir ( 2 Erwachsene) ausgehändigt bekommen haben schlägt wohl alle Rekorde.
Es gab zwischen den Weihnachts und Neujahrstagen Tüten welche zu 1 € verkauft wurden mit dem Inhalt ( man lese und staune !!! ) 250 g Butter T.K. Mindesthaltbarkeitsdatum 01.02.08 !!!
1 Liter Langnese Milch Zeit Speise Eis Mindesthaltbarkeit 09.08, desweiteren 1 Packung Cevapcici T.K.( wurde aber als frisches Fleisch eingefroren(Rind+Schwein)Mindesthaltbarkeitsdatum 03.11.08. Die Butter ist somit seit 10 Monaten in der Mindest Haltbarkeit abgelaufen,dass Fleisch immerhin seit 2 Monaten.Die gesamte Ware ist hochgradig Salmonellen gefährdet.Wobei man bei der Butter sowie beim Fleisch nicht das Datum kennt,wann es eingefroren wurde.Da Eis jedoch ausschließlich T.K. Ware ist,dass ja auch fast 4 Monate überfällig war,habe ich selbstverständlich kein Vertrauen das alles weitere in Ordnung sein soll.
20. ... Kommentar von Wilson,Gaby
am Sonntag, 4.1.2009.
Hallo lieber Moderator,Ihr seit die 1.Station woran wir uns wegen der Tafel wenden.Ich hatte soeben den Beitrag verfasst,der mit dem Mindest Haltbarkeits Datum zu tun hatte
(Eis,Fleisch und Butter Ausgabe der Tafel ).
Es gibt noch weitere Punkte,welche ich kritisieren muss,leider erfordert dies eine größere Platz Reserve zum schreiben.
Ist es zulässig -das Brot und Backwaren ohne Verpackungsmaterial im Eingangsbereich, ohne jegliche Aufsicht- in Kisten abgestellt wird ??
Es fällt schwer mir solch eine Zulässigkeit vorzustellen,aus Hygienischer Sicht
eigentlich unvorstellbar -aber wahr und eine Tatsache !! Wie erwähnt seit ihr die 1. Anlaufstelle,wo wir uns mitteilen,evtl.können Sie uns Beschwerdestellen mitteilen,welche in dieser Angelegenheit für den HSK
zuständig sind,genauer für die Stadt Arnsberg.Dieser Zustand muss meiner Meinung nach geklärt werden.Diese Ausgabestelle versorgt
nach dessen Angaben wöchentlich 2000 Menschen,nicht auszudenken wenn
davon die hälfte an Salmonellen erkrankt. freundliche Grüße G.Wilson
21. ... Kommentar von Diabetiker
am Sonntag, 4.1.2009.
Hallo Gaby Wilson,
ich kann das Geschilderte ehrlich gesagt nicht ganz glauben.
Aber wenn dem wirklich so ist, warum beschweren Sie sich nicht direkt bei der Tafel und dem zuständigen Träger ! ?
22. ... Kommentar von Joachim Grehl
am Sonntag, 4.1.2009.
glaubt nicht alles was in der zeitung steht, überzeugt euch doch erst mal selbst bevor ihr hier jemanden abstempelt denn viel was in den medien gebracht wird ist einfach nur stimmungsmache für oder gegen eine sache.
und das die tafeln einigen leuten ein dorn im auge ihrer geschäfte sind lässt sich ja wohl auch nicht von der hand weisen. oder?
denn die tafeln sind ja wohl in erster linie anlaufpunkte für eine von dieser gesellschaft vergessenen und benachteiligten menschengruppe.
das die tafeln auch etwas geld für ihre dienstleistungen nehmen müssen( nebenkosten) ist ja wohl selbstverständlich denn sie haben kaum unterstützung von der öffentlichkeit und wenn sie unterstützt werden sind es meistens sachleistungen.
was die lebensmittel betrifft so können sie doch nur das weiter geben, was die handelsketten ihnen zukommen lassen und was sie eh aussortiert und in den müll geworfen hätten.
sollte es wirklich so sein,wie die zeitung es beschrieben hat, so frage ich mich warum sie nicht die polizei grufen hat???????
denkt mal drüber nach !
23. ... Kommentar von Turrican4D
am Mittwoch, 7.1.2009.
Der Staat stiehlt sich aus seiner Verantwortung und aus seinen Pflichten. Ich halte nicht viel von den Tafeln.
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