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Hartz IV : Angemessene Unterkunftskosten für Hartz IV Empfänger der Stadt Aurich

Arge muß Wohnungsmarkt genauer prüfen

Hartz IV-Empfänger müssen nun nicht mehr direkt mit einem Auszug aus der Wohnung rechnen, weil die Mietkosten zu teuer sind. In einem Eilverfahren hat das Sozialgericht Köln in der Frage nach „angemessener Miete“ neue Richtlinien verhängt. Bevor die Miete reduziert wird, müssen Städte, Gemeinden und ARGE zuerst prüfen, ob überhaupt günstigere Wohnungen zur Verfügung stehen. Ist dies nicht der Fall, muss die tatsächliche Miete übernommen werden, so der Beschluss des Sozialgerichts.

Quelle: Kölner Stadtanzeiger

Startseite - Veröffentlicht am: 7. Januar 2008 um 7:46 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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6 Kommentare / Fragen

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1. ... Kommentar von Moni am Freitag, 30.1.2009.

Hallo,

ich bin im Moment in einer schwierigen Situation. Mein Mann hat vor 7 Monaten eine Arbeitsstelle in Norwegen bekommen. Er wurde jetzt dort fest angestellt ich und meine beiden Kinder leben im Moment noch in Deutschland. Ich und die Kinder bekommen von der Arge 168€ im Monat an Hartz 4 den Rest muss mein Mann mir aus dem Ausland überweisen. Da wir nicht für ewig so (getrennt) weiterleben wollen wollten wir Ende Juli nach Norwegen ziehen.Damit wir wieder eine Familie sind. Wir haben den Antrag auf Übernahme der Umzugskosten bei der Arge abgegeben mit 3 Angeboten von verschiedenen Angeboten. Gestern ruft mich seine Sachbearbeiterin an, und teilte mir mit das sie den Antrag nicht bearbeiten können, weil ich die Kündigung der Wohnung in Deutschland und den Mietvertrag in Norwegen einreichen soll ich müßte den Mietvertrag auch noch ins Deutsche Übersetzen lassen auf eigene Kosten. Ich kann doch die Wohnung noch nicht Kündigen und einen Mietvertrag in Norwegen abschließen wenn ich noch nicht weiß ob die Arge die Kosten für den Umzug übernimmt. Wir selber können es nicht finanzieren, da mein Mann ja vom Verdienst 2 Haushalte und uns finanzieren muss.
Ist es denn rechtens wenn ich jetzt schon kündigen muss und einen Mietvertrag ins deutsche übersetzt vorlegen muss.


2. ... Kommentar von joachim grehl am Freitag, 30.1.2009.

hallo moni,
ob und in wieweit die arge deinen antrag bearbeitet und ob die forderung der arge berechtigt ist kann ich dir leider auch nicht sagen aber dafür gibt es anwälte.
also hol dir unter vorlage deines bescheides von der arge einen beratungsschein von eurem amtsgerichtund lass dich von einem fachanwalt (soziales /verwaltungsrecht) beraten.
ansonsten viel glück in norwegen denn facharbeiter scheint dieser staat ja nicht mehr zu gebrauchen


3. ... Kommentar von Avarra am Mittwoch, 4.2.2009.

Hallo Ihr*s,

ich bekomme zwar einen pauschalen Mietanteil als Hartz IV Empfängerin, aber sie ist deutlich niedriger, als das, was ich meinem Vermieter geben muß. Die AGE meinte, ich könne mir ja einen “Untermieter” reinnehmen. Was zur Zeit passiert empört mich sehr, denn es gibt einige Dinge, die einfach nicht sein dürfen. Die Lebenhaltungskosten steigen täglich, die Zuschüsse fallen weg. Seien es Bekleidung, Weihnachtsgeld, Schulsachen, Klassenreisen der Kinder ect. Was mich am meisten erschreckte war:
Ich darf nicht wegfahren, ohne mich abzumelden. Ich darf mich nicht weiterbilden oder mich in Vorlesungen einschreiben. Ich darf nicht eigenmächtig an Fernkursen teilnehmen. Ich habe dem Amt sofort zu melden, wenn ich erkranke usw. Diesen Zustand hatten wir kurz vor dem 2. Weltkrieg ähnlich.

Ach ja, ich als Krebskranke bekomme nicht einmal einen Zuschuss, weil ich eine besondere Ernährung brauche oder Medikamente, die nicht kassenpflichtig sind.

Armes Deutschland … ich könnte stundenlang weiter schreiben


4. ... Kommentar von Lucrezia am Dienstag, 24.3.2009.

Hallo an alle,

solange die Leute sich das gefallen lassen d.h. im stillen Kämmerlein meckern, wird sich nichts ändern. Es wird Zeit, dass wir wieder auf die Straße gehen und uns unser Recht (GG) erstreiten.

Auf meinen Tisch fallen 3-4 x im Monat Bescheide der ARGE und was soll ich sagen, sie sind alle falsch, es wird absichtlich gegen bestehendes Recht verstoßen.

Kleine Beispiele:

a) die Aufforderung Wohngeld und Kinderzuschlag zu beantragen und sofort wird das Hartz IV eingestellt, was gegen geltendes Recht verstößt (Zuflussprinzip)

b) es wird der Zuschlag vergessen bei Leuten die von Arbeitslosengeld 1 ins Hartz IV rutschen, auch das ist bestehendes Recht

c) da werden die Löhne von Partnern falsch berechnet usw.

Ich bin der Meinung, dass wird mit Vorsatz getan, weil viele Leute nicht wissen, wie es richtig berechnet werden muss oder was ihnen zu steht, weil die ARGE hat keine Auskunftspflicht.
Es ist eine Schade, dass die Ärmsten dieses Landes um ihr Recht betrogen werden. Wie kann eine auszahlende Behörde Millionen Überschuss erwirtschaften, da ist doch was verkehrt.

Wann bekommen Rentner/Hartz IV Empfänger und Leute mit kleinem Einkommen endlich eine Lobby? Tja Milliarden für die Banken und für Großunternehmen sind da, das klingt ja auch besser als wenn man eingestehen müsste das Hartz IV der schlimmste Eingriff in das Sozialsystem und in die Lohnentwicklung war.


5. ... Kommentar von ALG II-Empfänger aus dem Emsland am Mittwoch, 17.2.2010.

Hallo.
Wie kann es sein, dass sich die Kommunen illegal auf Kosten der Leistungsempfänger bereichern? Wir selber (Bedarfsgemeinschaft 2 Erw. u. 2 Ki.) kämpfen nunmehr täglich gegen Beamtenwillkür - Ignoranz und Unverschämtheiten der Behörde. Bescheide werden ganz offensichtlich mit “erfundenen” “Ausreden” abgelehnt. Ausfallende Umgangsformen waren nie Vorkommnisse weil ja plötzlich noch ein Kollege mit im Raum war. Gutachten durch den MDK werden aufgrund nicht eingehaltener behördlicher Schweigepflicht, einfach ohne weiteres von Erwerbsunfähigkeit in Erwerbefähigkeit umgeschrieben, um Druck auf uns auszuüben. Behördliche Aufklärungspflicht scheint den Sachbearbeitern nicht bekannt zu sein. Sie berufen sich mit einer gewohnt einstudierten Regelmäßigkeit “auf die Vorgaben Ihres zuständigen Landkreises). Entsprechend wird doch klar dargelegt - Die Gesetzesgrundlage gilt sehr wohl für die Leistungsempfänger aber schon gar nicht für die Leistungsträger. Kann man hier nur von einem Rechtsstaat sprechen? - Die unterste Stufe ist für die Leistungsträger gegenüber den Empfängern noch nicht niedrig genug. Man sollte an die Öffentlichkeit gehen. Doch leider ist der Deutsche hierfür nicht zu haben. Die in Frankreich - die machen es richtig. Nur der Deutsche - der mag sich NIE erheben. SCHADE!!!!!! Zumal wir in diesem Staat leben und es Grundgesetze gibt. Nur reden bringt in diesem Staat schon lange nichts mehr. Es müssen Taten folgen. Allen - vom Bürgermeister angefangen, muss klar gemacht werden, wir sind nicht länger bereit uns zu zum schweigen zwingen zu lassen.


6. ... Kommentar von janasmama am Freitag, 14.1.2011.

ich bin neu hier und habe ein paar fragen…
ich stehe am rande der verzweiflung und bekomme doch keine eindeutige hilfe…
das problem…
ich wohne zur zeit auf 64,7 qm, mit meiner tochter zusammen .jetzt haben wir im schlafzimmer schummel also unbewohnbar…ich lebe jetzt im kinderzimmer und wohnzimmer uns geht es von tag zu tag schlechter was die gesundheit angeht…
fackt ist wir müssen raus hier…es gibt aber nur wohnungen die teurer sind als unsere und momentan ist es als alleinerziehende schwer überhaupt etwas zu finden….
wisst ihr was mir vom amt an miete zusteht so ungefähre richtlinien würden mir weiter helfen….
ganz liebe grüße
janasmama


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