Grünen-Fraktion fragt nach im Meer versenkten Atommüll-Fässern
Berlin: (hib/STO) „Endlager Meeresgrund“ lautet der Titel einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/10437). Darin verweisen die Abgeordneten auf einen Bericht des Magazins „Report Mainz“ in der ARD vom 1. November 2011 über die Problematik von im Meer versenkten Atommüll-Fässern. „Bis 1982 versenkten neun Staaten schwach- und mittelradioaktive Abfälle im Nordostatlantik, darunter auch Deutschland“, zitiert die Fraktion aus der Website des Beitrags. Danach gingen die verantwortlichen Regierungen „davon aus, dass der radioaktive Abfall in 4.700 Metern Tiefe beseitigt sei“.
In der Vorlage erkundigt sich die Fraktion danach, ob die Bundesregierung davon ausgehe, „dass der meiste Atommüll aus den 480 Fässern, die Deutschland im Atlantik versenkte, bereits freigesetzt wurde oder sich noch immer in den Fässern befindet“.
Auch wollen die Abgeordneten unter anderem wissen, „welche Informationen von wem und von wann“ die Bundesregierung „über die Versenkung hochradioaktiven Atommülls im Nordostatlantik“ hat.
Quelle: Deutscher Bundestag
Startseite - Veröffentlicht am: 17. August 2012 um 7:00 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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