Das Sozialtickerportal
Home | Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklaerung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Samstag, der 22. November 2008 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Grüne fordern Klarheit bei Finanzierung der Bundesagentur

Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die GrünenZur Diskussion um die Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung erklären Christine Scheel, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Alexander Bonde, haushaltspolitischer Sprecher:

Die CDU fordert eine weitere Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung. Generalsekretär Ronald Pofalla will den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung von jetzt 3,3 Prozent auch gegen Widerstand aus der SPD auf 3,0 Prozent senken. Wirtschaftsverbände wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHk) fordern sogar eine Absenkung auf unter 3 Prozent.

Bevor weiter über eine Absenkung des Beitrags gesprochen wird, müssen zuerst die Haushalte der Bundesagentur (BA) und des Bundes entflochten werden. Ohne Transparenz über die tatsächliche Verfassung des BA-Haushalts darf keine Entscheidung über den Beitragssatz getroffen werden. Der Bund überweist der BA jährlich Mehrwertsteuererlöse in Höhe von rund 7,5 Milliarden Euro.

Umgekehrt überweist die BA dem Bund jährlich 5 Milliarden Euro in Form des Eingliederungsbeitrags und finanziert so die Kosten der Langzeitarbeitslosigkeit mit. Diese kommunizierenden Röhren sind ein großkoalitionärer Schildbürgerstreich, der die tatsächliche Finanzlage der BA verschleiert. Unterm Strich überweist der Bund der BA genau die 2,5 Milliarden Euro, die die von der Union geforderte Beitragssenkung jetzt kosten würde.

Statt eine Beitragssenkung durch die Hintertür zu finanzieren, wollen wir die konsequente Entflechtung der Haushalte. Die BA muss einerseits vom Eingliederungsbetrag entlastet werden. Eine Beitragssenkung ist für die BA andererseits erst dann sinnvoll, wenn sie auch im Abschwung und ohne die Milliarden des Bundes dauerhaft finanzierbar ist. Der Bund muss umgekehrt die verbleibenden 2,5 Milliarden Euro für die Entlastung kleiner Einkommen von Sozialversicherungsbeiträgen verwenden. Mit dem grünen Progressiv-Modell haben wir dazu einen Vorschlag gemacht, der mehr Jobs schafft und die Netto-Einkommen von Geringverdienern erhöht.

Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein   am: 31. August 2008 um 13:03 Uhr - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

Verbraucherinformationen
Plus Online Shop Plus Online Shop


Bookmark Buttons:
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Bookmarks.at Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blogmarks Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Netvouz Information


  Kommentar oder Frage? Hier veroeffentlichen!


Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:


Weitere aktuelle Meldungen:


Kommentar / Frage hinterlegen ...

Wenn Sie einen oeffentlichen Kommentar oder eine oeffentliche Frage zu dem oben gezeigten Artikel hinterlassen wollen, fuellen Sie nachfolgendes Formular aus. Bitte achten Sie auf die Netikette, bevor Sie Ihren Kommentar einsenden. Alle Einsendungen werden vor der Veroeffentlichung moderiert.
Der Webseitenbetreiber behaelt sich das Recht vor, Einsendungen ohne Angabe von Gruenden zu loeschen.





Anzeige
 

Webseiteninfo: Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Service: Nachrichten als RSS XML | Presseticker

Valid Valid Valid