Grüne Agenturen sollen Erwerbslose für Landwirtschaft begeistern
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich dafür ein, mehr Erwerbslose für Arbeiten in der Landwirtschaft zu gewinnen. Dazu schlägt sie in einem Antrag (16/2991) vor, regional so genannte grüne Agenturen einzurichten. Diese sollen als Ansprechpartner für Landwirtschafts- und Verarbeitungsbetriebe dienen, die “zuverlässig qualifizierte Mitarbeiter für saisonale und ganzjährige Beschäftigung finden”. Weiter heißt es, Arbeitssuchende sollten auf freiwilliger Basis in den Beschäftigtenpool der “grünen Agenturen” übernommen werden. Dort würden sie über Voraussetzungen, Tätigkeiten und Perspektiven in der Landwirtschaft und anderen “grünen Berufen” informiert und für ihre Arbeit qualifiziert.
Dagegen lehnen die Grünen es ab, Arbeitslose zur Feldarbeit zu zwingen.
Quelle:Deutscher Bundestag * Pressezentrum
Leider haben die “Grünen” dabei vergessen, dass der Zwang schon dann beginnt, wenn ein Erwerbsloser zur Vorstellung eingeladen wird. Eine Ablehnung ist dann gefolgt von einer Sanktion gemäß § 31 SGB II, welche leider nicht zu vermeiden wäre, wenn nicht § 2 und § 31 SGB II entsprechend geändert wurde!
Also liebe Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Erst nachdenken dann reden!
Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein am: 19. Oktober 2006 um 20:04 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
Druckversion:
|
Bookmark Buttons:
Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:
- Fördergelder für Landwirte werden im Internet veröffentlicht
- Weinwirtschaft erhält Beihilfe für Zuckersirup
- Längere Anspruchsdauern für ältere Arbeitslosengeld-Bezieher beschlossen - BA stellt Bescheide um
- Wer falsche Politik sät, wird Probleme auf den Feldern ernten
- Mehr Ausbildungsplätze für junge Menschen
- Rechtsanspruch auf berufliche Weiterbildung verlangt
- Kurzgemeldet KW 33






