Griechenland fallen lassen und lieber gleich die Banken retten
Dr. Faust würde sagen: “Das also ist des Pudels Kern”
Nun ist Angela Merkel mit der Idee herausgekommen, Griechenland einen Schuldenschnitt zu verpassen und die davon betroffenen Banken direkt mit Staatsmitteln zu versorgen.
Es ist und bleibt unverständlich.
Was an den Banken unverzichtbar ist, das ist die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs und die Kreditversorgung der Realwirtschaft.
Warum also nicht die Banken krachen lassen und im Zuge der Insolvenz das dafür benötigte Personal und die technischen Einrichtungen durch den Staat übernehmen und fortführen?
Kleine Anleger sind durch den Garantiefonds geschützt, und wenn der nicht reicht - für die kleinen Anleger - dann kann der Staat die direkt unterstützen. Das kommt allemal billiger als Schrottpapiere und Spekulationsmüll mit zig-Milliarden zu retten.
Mein Gott!
Warum soll das Risiko, das die Hasardeure an den Börsen und Finanzmärkten Tag für Tag eingehen, nach fetten Gewinnen nicht auch einmal zu Verlusten führen? Wer hat wen gezwungen, griechische Staatsanleihen zu kaufen? Wir Steuerzahler, die wir jetzt dafür bluten sollen?
Es ist nicht mehr zu verstehen.
Quelle: Egon W. Kreutzer
Startseite - Veröffentlicht am: 9. Oktober 2011 um 18:24 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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