Griechenland bleibt Geisel des Euro-Rettungswahnsinns

„Die Bundesregierung hat die griechische Regierung trotz Rekorddepression zu weiteren Rentenkürzungen und Mehrwertsteuererhöhungen gezwungen. Dieser Wahnsinn im Namen von Schäuble und Co. stranguliert anhaltend die griechische Wirtschaft und lässt die Schuldenquote des Landes immer weiter steigen“, kommentier Sahra Wagenknecht das Treffen der Euro-Finanzminister zu Griechenland. Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Für Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Wolfgang Schäuble rückt der Offenbarungseid ihrer Eurokrisenpolitik unaufhörlich näher. Selbst der IWF ist inzwischen überzeugt, dass Griechenland unter den Umständen des bisherigen Euro-Rettungswahnsinns seine Kredite nicht mehr zurückzahlen wird. Die riesigen öffentlichen Kredite, die mit Merkels Segen zu 95 Prozent zur Rettung von Banken und privaten Gläubigern missbraucht wurden, werden zu einem Milliardengrab für die deutschen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Dafür ist es unerheblich, ob es einen Schuldenschnitt gibt oder die Rückzahlung der Kredite auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben wird.

Der Schaden durch Merkels Euro-Rettungswahnsinn kann noch minimiert werden. Dafür brauchen Griechenland und die EU öffentliche Investitionsprogramme, die Senkung der Staatsverschuldung durch eine EU-weit koordinierte Vermögensabgabe für Millionäre und eine Europäische Zentralbank, die öffentliche Investitionen statt Finanzblasen fördert.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

2 Gedanken zu „Griechenland bleibt Geisel des Euro-Rettungswahnsinns“

  1. Alles Lügen !

    Griechenland bekommt 10 Milliarden ??
    Deutschland geht es Gut !!

    “ Griechenland “ und “ Deutschland “

    sind verlogene Chiffren !

    Griechenland hat 10 Millionen Menschen als Bevölkerung.
    10 Milliarden verteilt bedeutet 1 000 € pro Grieche.

    Bekommen die Griechen das ?

    Deutschland geht es gut !

    25 % der deutschen Haushalte haben unter 1 500 € im Monat.
    Inclusive Hartz , Sozialhilfe, Kindergeld und Altersarmutsrente.

    Die gehen genauso zur Tafel wie die Griechen, „die jetzt 1 000 € pro Kopf bekommen“.

    Das sind alles nur verlogene Chiffren.

  2. in griechenland haben sich bei ähnlichen lebenshaltungskosten wie in deutschland löhne von drei bis fünf euro pro stunde durchgesetzt . in handel- , tourismus- und anderen branchen wie flughafensecurity . die mwst ( selbst auf tomaten ) wird gerade auf 24 % angehoben und andere neue / weitere steuerabgaben für selbständige werden dortige lebensverhältnisse noch weiter drosseln . von den 75 % arbeitslosigkeit und wochenlangen riesendemonstrationen ( 2 x täglich ) in athen hört man in den medien nichts . stattdessen austeritätswahn gepaart mit dummen ideen wie privatisierungen im treuhandstil . selbst die banken ( z . b . alphabank ) haben keinen wert mehr – das geld ist direkt von europäischen steuerzahlern in die undurchsichtigen taschen reicher finanzhaie geflossen . die folgen ( steigende kriminalität , hunger , obdachlosigkeit , vermehrte krankheiten , selbstmorde , “ depressionen “ und anderes ) sind unbezahlbar . . . und so demokratisch .

Kommentare sind geschlossen.