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	<title>Kommentare zu: Glos: &#8220;Die Menschen haben vom Aufschwung profitiert&#8221;</title>
	<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html</link>
	<description>Der Sozialticker kommentiert aktuelle soziale Themen und bietet Hilfe bei Fragen: News, Informationen, Vorlagen fuer Widersprueche/Antraege, Hartz IV, ALG II</description>
	<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 22:30:17 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-914</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 07:01:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-914</guid>
		<description>Lieber Alex!

Vielen Dank f&#252;r die Erkl&#228;rung der Produktivit&#228;tssteigerung, war mir so noch gar nicht bewusst und hat mir in der Tat ganz viele neue Denkanst&#246;sse gegeben. Allerdings reicht mein IQ anscheinend nicht aus, mir mit diesen Denkanst&#246;ssen meine urspr&#252;ngliche Frage zu beantworten: Wie genau stellen Sie sich die Finanzierung der Grundabsicherung vor? In Ihrem Beispiel erzeugt der Bauer die selbe Menge an Produkten wie der Bauer im Mittelalter. Mitnichten bedeutet dies, dass der Bauer aber auch genauso viel Geld erwirtschaftet! Angebot und Nachfrage, Knappheit der Ressourcen usw. als Schlagworte, weiteres Beispiel: Ein TV-Hersteller produziert heute soviele Fernseher wie 5 TV-Hersteller vor 40 Jahren. Er verdient damit aber nicht das selbe Geld, da die inflationsbereinigten Preise in dieser Zeit deutlich gesunken sind...

Ich schlie&#223;e aus Ihrer Nicht-Antwort, dass Sie selbst realisiert haben, dass Ihr Modell zwar auf dem Papier sch&#246;n klingt, aber weder durch den Staat noch durch die Wirtschaft zu finanzieren ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Alex!</p>
<p>Vielen Dank f&#252;r die Erkl&#228;rung der Produktivit&#228;tssteigerung, war mir so noch gar nicht bewusst und hat mir in der Tat ganz viele neue Denkanst&#246;sse gegeben. Allerdings reicht mein IQ anscheinend nicht aus, mir mit diesen Denkanst&#246;ssen meine urspr&#252;ngliche Frage zu beantworten: Wie genau stellen Sie sich die Finanzierung der Grundabsicherung vor? In Ihrem Beispiel erzeugt der Bauer die selbe Menge an Produkten wie der Bauer im Mittelalter. Mitnichten bedeutet dies, dass der Bauer aber auch genauso viel Geld erwirtschaftet! Angebot und Nachfrage, Knappheit der Ressourcen usw. als Schlagworte, weiteres Beispiel: Ein TV-Hersteller produziert heute soviele Fernseher wie 5 TV-Hersteller vor 40 Jahren. Er verdient damit aber nicht das selbe Geld, da die inflationsbereinigten Preise in dieser Zeit deutlich gesunken sind&#8230;</p>
<p>Ich schlie&#223;e aus Ihrer Nicht-Antwort, dass Sie selbst realisiert haben, dass Ihr Modell zwar auf dem Papier sch&#246;n klingt, aber weder durch den Staat noch durch die Wirtschaft zu finanzieren ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alex</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-910</link>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 16:02:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-910</guid>
		<description>Lieber Frank,

also ich gebe Ihnen einmal einen kleinen Denkanstoss, womit Sie sich die Fragen selbst beantworten k&#246;nnen (die Zeitangaben stimmen nicht, sondern sollen nur die Entwicklung verdeutlichen):

Der Mensch ben&#246;tigt zu aller erst Nahrung, um sein &#220;berleben zu sichern.

Vor 500 Jahren konnte 1 Bauer mit gro&#223;er M&#252;he seine eigene, kleine Familie ern&#228;hren. Vor 200 Jahren konnte 1 Bauer mit M&#252;he seine eigene Familie ern&#228;hren, sowie einen kleinen Teil seiner &#220;bersch&#252;sse am Markt verkaufen. Vor 100 Jahren konnte 1 Bauer schon mehrere Familien ern&#228;hren. Heute kann 1 Bauer zig von Familien ern&#228;hren, allein durch den Einsatz von moderner Technik.

W&#228;hrend fr&#252;her eine Hundertschaft von Arbeitern die Kartoffeln vom Feld ernteten, f&#228;hrt heute 1 Bauer mit seiner Maschine &#252;ber das Feld und erntet. Geld ist nichts anderes als Arbeitskraft. Dem Beispiel folgend ist klar, dass heute 1 Bauer soviel Geld erwirtschaftet, wie fr&#252;her hundert Bauern. 1 Bauer produziert heute soviel Nahrungsmittel, wie im Mittelalter vielleicht 200 Bauern. 

Spinnen wir das Beispiel weiter: In Zukunft f&#228;hrt nicht mehr 1 Bauer &#252;ber das Feld, sondern die Maschine erntet autonom die Felder ab. Vielleicht ist die Maschine so optimiert, dass sie, im Gegensatz zum Bauern, die doppelte Menge an Arbeit ausf&#252;hren kann. In Zukunft wird also 1 autonome Erntemaschine soviel Nahrungsmittel produzieren, wie 1 heutiger Bauer oder anders ausgedr&#252;ckt 1 Maschine kann soviel Nahrungsmittel produzieren, wie 400 Bauern im Mittelalter (ist nur hypothetisch um das Beispiel zu verdeutlichen).

Die heutige Situation stellt sich Beispielhaft so dar: die 200 Bauern, die zuvor das Feld gemeinsam bearbeiteten, wurden durch eine Maschine ersetzt, aber man will diese Bauern nicht am Produktivit&#228;tszuwachs teilhaben lassen obwohl diese durch ihre Arbeit &#252;berhaupt erst die Entwicklung und den Kauf der Maschine erm&#246;glicht haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Frank,</p>
<p>also ich gebe Ihnen einmal einen kleinen Denkanstoss, womit Sie sich die Fragen selbst beantworten k&#246;nnen (die Zeitangaben stimmen nicht, sondern sollen nur die Entwicklung verdeutlichen):</p>
<p>Der Mensch ben&#246;tigt zu aller erst Nahrung, um sein &#220;berleben zu sichern.</p>
<p>Vor 500 Jahren konnte 1 Bauer mit gro&#223;er M&#252;he seine eigene, kleine Familie ern&#228;hren. Vor 200 Jahren konnte 1 Bauer mit M&#252;he seine eigene Familie ern&#228;hren, sowie einen kleinen Teil seiner &#220;bersch&#252;sse am Markt verkaufen. Vor 100 Jahren konnte 1 Bauer schon mehrere Familien ern&#228;hren. Heute kann 1 Bauer zig von Familien ern&#228;hren, allein durch den Einsatz von moderner Technik.</p>
<p>W&#228;hrend fr&#252;her eine Hundertschaft von Arbeitern die Kartoffeln vom Feld ernteten, f&#228;hrt heute 1 Bauer mit seiner Maschine &#252;ber das Feld und erntet. Geld ist nichts anderes als Arbeitskraft. Dem Beispiel folgend ist klar, dass heute 1 Bauer soviel Geld erwirtschaftet, wie fr&#252;her hundert Bauern. 1 Bauer produziert heute soviel Nahrungsmittel, wie im Mittelalter vielleicht 200 Bauern. </p>
<p>Spinnen wir das Beispiel weiter: In Zukunft f&#228;hrt nicht mehr 1 Bauer &#252;ber das Feld, sondern die Maschine erntet autonom die Felder ab. Vielleicht ist die Maschine so optimiert, dass sie, im Gegensatz zum Bauern, die doppelte Menge an Arbeit ausf&#252;hren kann. In Zukunft wird also 1 autonome Erntemaschine soviel Nahrungsmittel produzieren, wie 1 heutiger Bauer oder anders ausgedr&#252;ckt 1 Maschine kann soviel Nahrungsmittel produzieren, wie 400 Bauern im Mittelalter (ist nur hypothetisch um das Beispiel zu verdeutlichen).</p>
<p>Die heutige Situation stellt sich Beispielhaft so dar: die 200 Bauern, die zuvor das Feld gemeinsam bearbeiteten, wurden durch eine Maschine ersetzt, aber man will diese Bauern nicht am Produktivit&#228;tszuwachs teilhaben lassen obwohl diese durch ihre Arbeit &#252;berhaupt erst die Entwicklung und den Kauf der Maschine erm&#246;glicht haben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-908</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 10:40:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-908</guid>
		<description>Lieber Alex!

Ich finde Ihr Modell &#228;u&#223;erst interessant. Eine Frage nur: Wie genau stellen Sie sich die Finanzierung der Grundabsicherung vor? Woher genau sollen die daf&#252;r notwendigen Mittel kommen, Sie haben ja sehr deutlich geschrieben, dass Hartz IV zu niedrig ist.

Da ich ja anscheinend Betriebswirtschaft mit Volkswirtschaft verwechsele: Bei einer hohen Grundabsicherung durch den Staat m&#252;ssen die Betriebe Mitarbeiter durch ein angemessenes Lohnpremium dazu motivieren, &#252;berhaupt zu arbeiten anstatt die Grundabsicherung zu genie&#223;en. Wer, wenn nicht die Betriebe, muss dieses Lohnpremium erwirtschaften? Ist das dann ein betriebswirtschaftliches oder ein volkswirtschaftliches Problem?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Alex!</p>
<p>Ich finde Ihr Modell &#228;u&#223;erst interessant. Eine Frage nur: Wie genau stellen Sie sich die Finanzierung der Grundabsicherung vor? Woher genau sollen die daf&#252;r notwendigen Mittel kommen, Sie haben ja sehr deutlich geschrieben, dass Hartz IV zu niedrig ist.</p>
<p>Da ich ja anscheinend Betriebswirtschaft mit Volkswirtschaft verwechsele: Bei einer hohen Grundabsicherung durch den Staat m&#252;ssen die Betriebe Mitarbeiter durch ein angemessenes Lohnpremium dazu motivieren, &#252;berhaupt zu arbeiten anstatt die Grundabsicherung zu genie&#223;en. Wer, wenn nicht die Betriebe, muss dieses Lohnpremium erwirtschaften? Ist das dann ein betriebswirtschaftliches oder ein volkswirtschaftliches Problem?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alex</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-904</link>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 09:32:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-904</guid>
		<description>"Den Mindestlohn muss jedes Unternehmen erst einmal erwirtschaften, sonst geht es auf absehbare Zeit konkurs."

Da verwechselt wohl jemand Betriebswirtschaft mit Volkswirtschaft bzw. denkt, diese sind beliebig austauschbar.

Ich bin ebenso gegen einen vom Staat regulierten Mindestlohn. Die Betriebe m&#252;ssen Eigenverantwortung gegen&#252;ber ihren Mitarbeitern zeigen und ihnen von sich aus gute L&#246;hne, die zum Leben (nicht zum &#220;berleben) reichen zahlen.

Dazu kann der Staat viel beitragen bzw. dieses erreichen, ohne einen staatlichen regulierten Mindestlohn:
1. Hartz IV komplett abschaffen und in eine Grundsicherung ohne Arbeitszwang umwandeln, die sich deutlich und realistisch an den Lebenshaltungskosten orientiert 
2. Das Arbeitslosengeld wird generell f&#252;r jeden 2 Jahre in der H&#246;he von 90% seines letzten Lohnes gezahlt. Wer besonders lange eingezahlt hat, erh&#228;lt 3 Jahre Arbeitslosengeld
3. Die Menschen, die im 1. Arbeitsmarkt keine Arbeit finden (wollen), sollen im &#246;ffentlichen Sektor arbeiten k&#246;nnen, &#228;hnlich dem Zivildienst Modell und &#228;hnlich den 1 Euro Jobs, jedoch v&#246;llig ohne Zwang mit der M&#246;glichkeit, diese jederzeit ohne Repressionen beenden zu k&#246;nnen. Ist die Grundsicherung hoch genug, dann reicht eine Aufwandsentsch&#228;digung f&#252;r die Fahrtkosten.
4. Die Menschen, die im 1. Arbeitsmarkt keine Arbeit finden aber dort arbeiten wollen, in Absprache mit den Betrieben, die Fachkr&#228;fte suchen und einstellen wollen, qualifizieren - und zwar f&#252;r einen ganz konkreten Betrieb, der diese danacha auch einstellen muss

5. Im Gegenzug dazu kann man den K&#252;ndigungschutz komplett abschaffen, so dass jeder Betrieb seine Mitarbeiter je nach Auftagslage einstellen und wieder k&#252;ndigen kann. Menschen, die keine Angst davor haben m&#252;ssen, in die soziale Existenzlosigkeit ohne Arbeit abzurutschen k&#246;nnen wesentlich flexibler arbeiten. Ein kleiner Betrieb muss keine Angst mehr haben, seine Mitarbeiter nicht mehr k&#252;ndigen zu k&#246;nnen und deshalb um seine Existenz f&#252;rchten. Denn eine kleiner Betrieb stellt deshalb oft keine zus&#228;tzlichen Mitarbeiter ein, obwohl er welche br&#228;uchte, weil er Angst haben muss, dass mit steigender Mitarbeiteranzahl der gesetzlichen K&#252;ndigungsschutz Anwendung findet
6. Damit wird den oft sklaven&#228;hnlichen Zeitarbeitsfirmen jegliche Existenzgrundlage genommen, da diese ausschlie&#223;lich benutzt werden, um den gesetzlichen K&#252;ndigungsschutz zu umgehen
7. Gibt es keinen Druck mehr auf Menschen, dass diese unbedingt um der Existenzwillen arbeiten m&#252;ssen, werden die Betriebe automatisch die Leute mit guten L&#246;hnen zur Arbeitsaufnahme motivieren m&#252;ssen - ein Mindestlohn ist dann nicht mehr notwendig.

Das Problem, was wir heute haben, ist, dass der Staat immer meint, alle Zwingen zu m&#252;ssen, da ein grunds&#228;tzlich schlechtes Menschenbild die Herrschaften pr&#228;gt (keiner will arbeiten, alle faul usw.). Die Wirtschaft selber ist auf diesen Zug aufgesprungen und hofft durch den Arbeitszwang billige Arbeitskr&#228;fte rekrutieren zu k&#246;nnen. Die Wirtschaft will, dass der Staat die Arbeitnehmer zur Arbeit zwingt, w&#228;hrend sie f&#252;r sich selbst vom Staat die absolute Freiheit verlangt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Den Mindestlohn muss jedes Unternehmen erst einmal erwirtschaften, sonst geht es auf absehbare Zeit konkurs.&#8221;</p>
<p>Da verwechselt wohl jemand Betriebswirtschaft mit Volkswirtschaft bzw. denkt, diese sind beliebig austauschbar.</p>
<p>Ich bin ebenso gegen einen vom Staat regulierten Mindestlohn. Die Betriebe m&#252;ssen Eigenverantwortung gegen&#252;ber ihren Mitarbeitern zeigen und ihnen von sich aus gute L&#246;hne, die zum Leben (nicht zum &#220;berleben) reichen zahlen.</p>
<p>Dazu kann der Staat viel beitragen bzw. dieses erreichen, ohne einen staatlichen regulierten Mindestlohn:<br />
1. Hartz IV komplett abschaffen und in eine Grundsicherung ohne Arbeitszwang umwandeln, die sich deutlich und realistisch an den Lebenshaltungskosten orientiert<br />
2. Das Arbeitslosengeld wird generell f&#252;r jeden 2 Jahre in der H&#246;he von 90% seines letzten Lohnes gezahlt. Wer besonders lange eingezahlt hat, erh&#228;lt 3 Jahre Arbeitslosengeld<br />
3. Die Menschen, die im 1. Arbeitsmarkt keine Arbeit finden (wollen), sollen im &#246;ffentlichen Sektor arbeiten k&#246;nnen, &#228;hnlich dem Zivildienst Modell und &#228;hnlich den 1 Euro Jobs, jedoch v&#246;llig ohne Zwang mit der M&#246;glichkeit, diese jederzeit ohne Repressionen beenden zu k&#246;nnen. Ist die Grundsicherung hoch genug, dann reicht eine Aufwandsentsch&#228;digung f&#252;r die Fahrtkosten.<br />
4. Die Menschen, die im 1. Arbeitsmarkt keine Arbeit finden aber dort arbeiten wollen, in Absprache mit den Betrieben, die Fachkr&#228;fte suchen und einstellen wollen, qualifizieren - und zwar f&#252;r einen ganz konkreten Betrieb, der diese danacha auch einstellen muss</p>
<p>5. Im Gegenzug dazu kann man den K&#252;ndigungschutz komplett abschaffen, so dass jeder Betrieb seine Mitarbeiter je nach Auftagslage einstellen und wieder k&#252;ndigen kann. Menschen, die keine Angst davor haben m&#252;ssen, in die soziale Existenzlosigkeit ohne Arbeit abzurutschen k&#246;nnen wesentlich flexibler arbeiten. Ein kleiner Betrieb muss keine Angst mehr haben, seine Mitarbeiter nicht mehr k&#252;ndigen zu k&#246;nnen und deshalb um seine Existenz f&#252;rchten. Denn eine kleiner Betrieb stellt deshalb oft keine zus&#228;tzlichen Mitarbeiter ein, obwohl er welche br&#228;uchte, weil er Angst haben muss, dass mit steigender Mitarbeiteranzahl der gesetzlichen K&#252;ndigungsschutz Anwendung findet<br />
6. Damit wird den oft sklaven&#228;hnlichen Zeitarbeitsfirmen jegliche Existenzgrundlage genommen, da diese ausschlie&#223;lich benutzt werden, um den gesetzlichen K&#252;ndigungsschutz zu umgehen<br />
7. Gibt es keinen Druck mehr auf Menschen, dass diese unbedingt um der Existenzwillen arbeiten m&#252;ssen, werden die Betriebe automatisch die Leute mit guten L&#246;hnen zur Arbeitsaufnahme motivieren m&#252;ssen - ein Mindestlohn ist dann nicht mehr notwendig.</p>
<p>Das Problem, was wir heute haben, ist, dass der Staat immer meint, alle Zwingen zu m&#252;ssen, da ein grunds&#228;tzlich schlechtes Menschenbild die Herrschaften pr&#228;gt (keiner will arbeiten, alle faul usw.). Die Wirtschaft selber ist auf diesen Zug aufgesprungen und hofft durch den Arbeitszwang billige Arbeitskr&#228;fte rekrutieren zu k&#246;nnen. Die Wirtschaft will, dass der Staat die Arbeitnehmer zur Arbeit zwingt, w&#228;hrend sie f&#252;r sich selbst vom Staat die absolute Freiheit verlangt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Steinbock</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-902</link>
		<dc:creator>Steinbock</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 08:52:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-902</guid>
		<description>Dann sollten Sie doch erst einmal die Fakten erkennen:

http://www.sozialticker.com/arbeitslosenzahl-stimmt-hinten-und-vorne-nicht_20080530.html

http://www.sozialticker.com/sind-die-arbeitslosenzahlen-wirklich-ruecklaeufig_20070502.html

http://www.sozialticker.com/was-der-buerger-ueber-die-arbeitslosenzahlen-wissen-sollte_20061130.html

http://www.sozialticker.com/arbeitsmarktstatistik-april-2008_20080430.html

http://www.sozialticker.com/weniger-arbeitslose-mehr-leistungsempfaenger_20080301.html

[ ... ]

Solange Sie aber noch glauben, dass der Hase aus dem Hut gezaubert wird, solange ist auch eine basierte Fachdiskussion nicht machbar. Da Sie anscheint nur dem Glauben schenken, was man Ihnen medial vorf&#252;hrt, w&#228;re die Welt auch eine Scheibe. Beim Wirtschaftsgedanke, w&#228;re auch eine menschliche Ader einzubeziehen, die man aber bewusst gerne ausblenden m&#246;chte.

Sorry, aber Ihre Gedanken kann ich nicht Folge leisten, denn der Arbeiter wird nicht Schuld dran haben, dass der Manager und Chef die Gelder lieber in Aktienh&#228;lse stopft, statt seine und mehrere Mitarbeiter bei Laune und Brot zu halten. 

Und noch ein Wort zu Gewerkschaften ... solange die nur als Lakai der Politik mit einer Mauer im Kopf zur Teilung einer Nation beitragen, sind diese nur in meinen Augen ein Auffangbecken von aussichtslosen und kontrollierten Ventilk&#228;mpfern. (siehe Lohnunterschiede ... )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann sollten Sie doch erst einmal die Fakten erkennen:</p>
<p><a href="http://www.sozialticker.com/arbeitslosenzahl-stimmt-hinten-und-vorne-nicht_20080530.html"  class="liinternal">http://www.sozialticker.com/ar.....80530.html</a></p>
<p><a href="http://www.sozialticker.com/sind-die-arbeitslosenzahlen-wirklich-ruecklaeufig_20070502.html"  class="liinternal">http://www.sozialticker.com/si.....70502.html</a></p>
<p><a href="http://www.sozialticker.com/was-der-buerger-ueber-die-arbeitslosenzahlen-wissen-sollte_20061130.html"  class="liinternal">http://www.sozialticker.com/wa.....61130.html</a></p>
<p><a href="http://www.sozialticker.com/arbeitsmarktstatistik-april-2008_20080430.html"  class="liinternal">http://www.sozialticker.com/ar.....80430.html</a></p>
<p><a href="http://www.sozialticker.com/weniger-arbeitslose-mehr-leistungsempfaenger_20080301.html"  class="liinternal">http://www.sozialticker.com/we.....80301.html</a></p>
<p>[ &#8230; ]</p>
<p>Solange Sie aber noch glauben, dass der Hase aus dem Hut gezaubert wird, solange ist auch eine basierte Fachdiskussion nicht machbar. Da Sie anscheint nur dem Glauben schenken, was man Ihnen medial vorf&#252;hrt, w&#228;re die Welt auch eine Scheibe. Beim Wirtschaftsgedanke, w&#228;re auch eine menschliche Ader einzubeziehen, die man aber bewusst gerne ausblenden m&#246;chte.</p>
<p>Sorry, aber Ihre Gedanken kann ich nicht Folge leisten, denn der Arbeiter wird nicht Schuld dran haben, dass der Manager und Chef die Gelder lieber in Aktienh&#228;lse stopft, statt seine und mehrere Mitarbeiter bei Laune und Brot zu halten. </p>
<p>Und noch ein Wort zu Gewerkschaften &#8230; solange die nur als Lakai der Politik mit einer Mauer im Kopf zur Teilung einer Nation beitragen, sind diese nur in meinen Augen ein Auffangbecken von aussichtslosen und kontrollierten Ventilk&#228;mpfern. (siehe Lohnunterschiede &#8230; )</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-901</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 08:15:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-901</guid>
		<description>Es ist wirklich fantastisch, wie faktenbasiert hier argumentiert wird! Ist es nicht tats&#228;chlich so, dass in 2008 deutlich weniger Menschen arbeitslos sind als in 2005? Nat&#252;rlich ist es eine legitime Frage, zu welchem Lohn die Menschen besch&#228;ftigt sind. Ich bin absolut pro Mindestlohn, aber eines muss doch auch klar sein: Den Mindestlohn muss jedes Unternehmen erst einmal erwirtschaften, sonst geht es auf absehbare Zeit konkurs. Es ist immer extrem leicht, wie es der DGB und andere auch praktizieren, immer blo&#223; Forderungen zu stellen und sich ansonsten gegen m&#246;glichst alles zu verwehren. Ab und an wird dann noch mal ein Konzept pr&#228;sentiert, das aber jegliche Finanzierbarkeit vermissen l&#228;sst. Den konstruktiven Dialog haben die Gewerkschaften auch schon l&#228;ngst aus den Augen verloren. Schlussendlich macht es sich dann jeder damit bequem, dass an allem die Manager und die Politiker schuld sind, man selbst ist nur das Opfer der Umst&#228;nde...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wirklich fantastisch, wie faktenbasiert hier argumentiert wird! Ist es nicht tats&#228;chlich so, dass in 2008 deutlich weniger Menschen arbeitslos sind als in 2005? Nat&#252;rlich ist es eine legitime Frage, zu welchem Lohn die Menschen besch&#228;ftigt sind. Ich bin absolut pro Mindestlohn, aber eines muss doch auch klar sein: Den Mindestlohn muss jedes Unternehmen erst einmal erwirtschaften, sonst geht es auf absehbare Zeit konkurs. Es ist immer extrem leicht, wie es der DGB und andere auch praktizieren, immer blo&#223; Forderungen zu stellen und sich ansonsten gegen m&#246;glichst alles zu verwehren. Ab und an wird dann noch mal ein Konzept pr&#228;sentiert, das aber jegliche Finanzierbarkeit vermissen l&#228;sst. Den konstruktiven Dialog haben die Gewerkschaften auch schon l&#228;ngst aus den Augen verloren. Schlussendlich macht es sich dann jeder damit bequem, dass an allem die Manager und die Politiker schuld sind, man selbst ist nur das Opfer der Umst&#228;nde&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Obenaus</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-893</link>
		<dc:creator>Martin Obenaus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 18:55:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-893</guid>
		<description>Nat&#252;rlich gibt es den Aufschwung!

Arbeitsvermittler werden Manager, die Umsetzung tarifungebundener Politik
in 'demokratisch' besiegelte konzernfreundliche Politik!
Die Armut bringt den Luxus wirschaftlicher Macht europaweit,
Arbeitskraft zum Nulltarif- traumhaft! Das schafft Wachstum, Rollenverteilung
- demokratisch Ausverkauf von Volkseigentum
- demokratisch Demoralisierung des Volkes
-Privatisierung und unternehmerische Befangenheit von Menschen die unser
-Grundgesetz entmachten, damit die eigenen Taschen voll Geld gestopft werden.
- Sozialleistungen k&#252;rzen ist wirtschaftlich!
- Unw&#252;rdiges Leben rechnet sich auch f&#252;r den deutschen St&#228;dtebund, 
  welcher marktwirtschaftliche Interessen &#252;ber Soziale stellt.


B&#252;rgerrechtler: Martin Obenaus
PS: Liebe Privatinvestoren- alles wird gut! Anschubf&#246;rderung ist Euch sicher
europaweit...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich gibt es den Aufschwung!</p>
<p>Arbeitsvermittler werden Manager, die Umsetzung tarifungebundener Politik<br />
in &#8216;demokratisch&#8217; besiegelte konzernfreundliche Politik!<br />
Die Armut bringt den Luxus wirschaftlicher Macht europaweit,<br />
Arbeitskraft zum Nulltarif- traumhaft! Das schafft Wachstum, Rollenverteilung<br />
- demokratisch Ausverkauf von Volkseigentum<br />
- demokratisch Demoralisierung des Volkes<br />
-Privatisierung und unternehmerische Befangenheit von Menschen die unser<br />
-Grundgesetz entmachten, damit die eigenen Taschen voll Geld gestopft werden.<br />
- Sozialleistungen k&#252;rzen ist wirtschaftlich!<br />
- Unw&#252;rdiges Leben rechnet sich auch f&#252;r den deutschen St&#228;dtebund,<br />
  welcher marktwirtschaftliche Interessen &#252;ber Soziale stellt.</p>
<p>B&#252;rgerrechtler: Martin Obenaus<br />
PS: Liebe Privatinvestoren- alles wird gut! Anschubf&#246;rderung ist Euch sicher<br />
europaweit&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schattenlos</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-891</link>
		<dc:creator>Schattenlos</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 17:17:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-891</guid>
		<description>"Die Menschen HABEN vom Aufschwung profitiert" kann aber auch hei&#223;en, da&#223; er jetzt vorbei ist und es nichts mehr zu verteilen gibt. Nat&#252;rlich kann unser Michel das den Leuten nicht sagen - und seine Strippenzieherin erst recht nicht. Bis zur Bundestagswahl d&#252;rfen wir uns also noch mehr solch dummes Gequatsche anh&#246;ren!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Menschen HABEN vom Aufschwung profitiert&#8221; kann aber auch hei&#223;en, da&#223; er jetzt vorbei ist und es nichts mehr zu verteilen gibt. Nat&#252;rlich kann unser Michel das den Leuten nicht sagen - und seine Strippenzieherin erst recht nicht. Bis zur Bundestagswahl d&#252;rfen wir uns also noch mehr solch dummes Gequatsche anh&#246;ren!</p>
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	</item>
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		<title>Von: Steinbock</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-889</link>
		<dc:creator>Steinbock</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 16:06:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-889</guid>
		<description>Wir mussten damals schon immer herzhaft lachen, wenn Erich die Planerf&#252;llung und &#220;bererf&#252;llung kund tat, aber was der nun hier gucken l&#228;sst, schl&#228;gt das noch um L&#228;ngen ... l&#228;sst alles noch blass dagegen aussehen. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir mussten damals schon immer herzhaft lachen, wenn Erich die Planerf&#252;llung und &#220;bererf&#252;llung kund tat, aber was der nun hier gucken l&#228;sst, schl&#228;gt das noch um L&#228;ngen &#8230; l&#228;sst alles noch blass dagegen aussehen. <img src='http://www.sozialticker.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p>
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	<item>
		<title>Von: Regina</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-863</link>
		<dc:creator>Regina</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 06:00:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-863</guid>
		<description>Tach, Herr Glos,
da bei mir von einem Aufschwung nichts zu merken ist, kann ich mir also auch nicht Ihre Pillen leisten.
Sie d&#252;rfen mir aber gerne Ihre &#220;bersch&#252;ssigen zukommen lassen.

Mit unfreundlichem Gru&#223;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tach, Herr Glos,<br />
da bei mir von einem Aufschwung nichts zu merken ist, kann ich mir also auch nicht Ihre Pillen leisten.<br />
Sie d&#252;rfen mir aber gerne Ihre &#220;bersch&#252;ssigen zukommen lassen.</p>
<p>Mit unfreundlichem Gru&#223;</p>
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		<title>Von: Muc</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-857</link>
		<dc:creator>Muc</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 17:01:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-857</guid>
		<description>Habe aufgrund dieser Aussage Herrn Glos geschrieben ( http://www.glos.de/ ), ihm geschrieben, da&#223; er sich selbst in die Tasche l&#252;gt, am normalen Leben vorbei lebt, ihn gefragt, ob er noch gut schlafen kann aufgrund dieser Aussagen und da&#223; ich mich gerne mal mit ihm unterhalten w&#252;rde.

Man bekommt wirklich das Kotzen .....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe aufgrund dieser Aussage Herrn Glos geschrieben ( <a href="http://www.glos.de/"  class="liexternal">http://www.glos.de/</a> ), ihm geschrieben, da&#223; er sich selbst in die Tasche l&#252;gt, am normalen Leben vorbei lebt, ihn gefragt, ob er noch gut schlafen kann aufgrund dieser Aussagen und da&#223; ich mich gerne mal mit ihm unterhalten w&#252;rde.</p>
<p>Man bekommt wirklich das Kotzen &#8230;..</p>
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		<title>Von: Steinbock</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-856</link>
		<dc:creator>Steinbock</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 16:59:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-856</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Armuts- und Reichtumsbericht: DGB fordert Sofortprogramm &lt;/strong&gt;

&lt;blockquote&gt;Anl&#228;sslich der Kabinettsberatungen zum Armuts- und Reichtstumsbericht fordert der DGB von der Bundesregierung Sofortma&#223;nahmen gegen Armut und f&#252;r mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland.

"Es w&#228;re ein verheerendes Signal, wenn die Bundesregierung die ersch&#252;tternden Ergebnisse des Armuts- und Reichtumsberichts einfach aussitzt und nicht umgehend die notwendigen Konsequenzen zieht. Tatsache ist, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer gr&#246;&#223;er wird und das Armutsrisiko inzwischen bis weit in die Mittelschichten reicht. Der gr&#246;&#223;te Skandal ist, dass Millionen Menschen trotz Arbeit in Armut leben m&#252;ssen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin.

Der DGB fordert die Bundesregierung deshalb auf, noch in dieser Legislaturperiode ein Sofortprogramm gegen Armut und f&#252;r soziale Gerechtigkeit aufzulegen. "Oberste Priorit&#228;t m&#252;ssen dabei fl&#228;chendeckende Mindestl&#246;hne von mindestens 7,50 Euro pro Stunde haben. Es ist unertr&#228;glich, dass Menschen in Deutschland so schlecht bezahlt werden und von ihrer Arbeit nicht leben k&#246;nnen. Wir fordern die Union deshalb mit allem Nachdruck auf, ihre Blockade gegen fl&#228;chendeckende Mindestl&#246;hne endlich aufzugeben", sagte Buntenbach weiter.

Weiter fordert der DGB deutlich h&#246;here Investitionen in Bildung, den Ausbau bezahlbarer Kinderbetreuungsangebote sowie armutsfeste Sozialleistungen, um den Absturz in Hartz-IV-Bed&#252;rftigkeit zu vermeiden. Gleichzeitig m&#252;ssten auch die Hartz-IV-Regels&#228;tze armutsfest gemacht werden.

Ebenso notwendig sei es, die boomende prek&#228;re Besch&#228;ftigung einzud&#228;mmen. "Es muss endlich Schluss damit sein, dass immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unzumutbare Jobs gedr&#228;ngt werden, von der Hand in den Mund leben m&#252;ssen und ohne Absicherung f&#252;rs Alter dastehen", sagte Buntenbach. Statt den Druck auf die L&#246;hne weiter zu erh&#246;hen, sei eine "entschiedene Kampfansage gegen Steuerhinterziehung" und eine leistungsgerechte Steuerreform f&#228;llig. "Es ist ein Skandal, dass jedes Jahr mehr als 80 Mrd. Euro an Steuern hinterzogen werden. Au&#223;erdem m&#252;ssen Unternehmensgewinne, Verm&#246;gen und Erbschaften endlich anst&#228;ndig besteuert werden", forderte Buntenbach. Der DGB wird im Herbst dieses Jahres ein eigenes Steuerkonzept vorlegen. &lt;/blockquote&gt;

Quelle: DGB Pressemeldung</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Armuts- und Reichtumsbericht: DGB fordert Sofortprogramm </strong></p>
<blockquote><p>Anl&#228;sslich der Kabinettsberatungen zum Armuts- und Reichtstumsbericht fordert der DGB von der Bundesregierung Sofortma&#223;nahmen gegen Armut und f&#252;r mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland.</p>
<p>&#8220;Es w&#228;re ein verheerendes Signal, wenn die Bundesregierung die ersch&#252;tternden Ergebnisse des Armuts- und Reichtumsberichts einfach aussitzt und nicht umgehend die notwendigen Konsequenzen zieht. Tatsache ist, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer gr&#246;&#223;er wird und das Armutsrisiko inzwischen bis weit in die Mittelschichten reicht. Der gr&#246;&#223;te Skandal ist, dass Millionen Menschen trotz Arbeit in Armut leben m&#252;ssen&#8221;, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin.</p>
<p>Der DGB fordert die Bundesregierung deshalb auf, noch in dieser Legislaturperiode ein Sofortprogramm gegen Armut und f&#252;r soziale Gerechtigkeit aufzulegen. &#8220;Oberste Priorit&#228;t m&#252;ssen dabei fl&#228;chendeckende Mindestl&#246;hne von mindestens 7,50 Euro pro Stunde haben. Es ist unertr&#228;glich, dass Menschen in Deutschland so schlecht bezahlt werden und von ihrer Arbeit nicht leben k&#246;nnen. Wir fordern die Union deshalb mit allem Nachdruck auf, ihre Blockade gegen fl&#228;chendeckende Mindestl&#246;hne endlich aufzugeben&#8221;, sagte Buntenbach weiter.</p>
<p>Weiter fordert der DGB deutlich h&#246;here Investitionen in Bildung, den Ausbau bezahlbarer Kinderbetreuungsangebote sowie armutsfeste Sozialleistungen, um den Absturz in Hartz-IV-Bed&#252;rftigkeit zu vermeiden. Gleichzeitig m&#252;ssten auch die Hartz-IV-Regels&#228;tze armutsfest gemacht werden.</p>
<p>Ebenso notwendig sei es, die boomende prek&#228;re Besch&#228;ftigung einzud&#228;mmen. &#8220;Es muss endlich Schluss damit sein, dass immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unzumutbare Jobs gedr&#228;ngt werden, von der Hand in den Mund leben m&#252;ssen und ohne Absicherung f&#252;rs Alter dastehen&#8221;, sagte Buntenbach. Statt den Druck auf die L&#246;hne weiter zu erh&#246;hen, sei eine &#8220;entschiedene Kampfansage gegen Steuerhinterziehung&#8221; und eine leistungsgerechte Steuerreform f&#228;llig. &#8220;Es ist ein Skandal, dass jedes Jahr mehr als 80 Mrd. Euro an Steuern hinterzogen werden. Au&#223;erdem m&#252;ssen Unternehmensgewinne, Verm&#246;gen und Erbschaften endlich anst&#228;ndig besteuert werden&#8221;, forderte Buntenbach. Der DGB wird im Herbst dieses Jahres ein eigenes Steuerkonzept vorlegen. </p></blockquote>
<p>Quelle: DGB Pressemeldung</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: martin Obenaus</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-854</link>
		<dc:creator>martin Obenaus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 16:34:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-854</guid>
		<description>Kann jemand bitte mal den Stecker ziehen???

Es gibt jeden Tag neuen Bl&#246;dsinn ...

Einen gr&#246;sseren Schrott habe ich schon lange nicht mehr geh&#246;rt!

Aufschwung f&#252;r Privatisierungen von Argen? 
Leute die tagt&#228;glich ungerecht behandelt werden?
Aufschwung f&#252;r Manager und Gro&#223;konzerne?

Da traut sich aber jemand was Behauptungen in die Welt zu setzen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann jemand bitte mal den Stecker ziehen???</p>
<p>Es gibt jeden Tag neuen Bl&#246;dsinn &#8230;</p>
<p>Einen gr&#246;sseren Schrott habe ich schon lange nicht mehr geh&#246;rt!</p>
<p>Aufschwung f&#252;r Privatisierungen von Argen?<br />
Leute die tagt&#228;glich ungerecht behandelt werden?<br />
Aufschwung f&#252;r Manager und Gro&#223;konzerne?</p>
<p>Da traut sich aber jemand was Behauptungen in die Welt zu setzen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Steinbock</title>
		<link>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-853</link>
		<dc:creator>Steinbock</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 16:04:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sozialticker.com/glos-die-menschen-haben-vom-aufschwung-profitiert_20080625.html#comment-853</guid>
		<description>... wir erlaubten uns mal diesen "Lacherkracher" noch als gespielten Witz zum Abend einzublenden ... denn schlie&#223;lich ist die Welt ja eine Scheibe.

Au, aua, Aufschwung ... !!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; wir erlaubten uns mal diesen &#8220;Lacherkracher&#8221; noch als gespielten Witz zum Abend einzublenden &#8230; denn schlie&#223;lich ist die Welt ja eine Scheibe.</p>
<p>Au, aua, Aufschwung &#8230; !!!</p>
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