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Girokonto für jedermann: Probleme bestehen weiterhin

Berlin: (hib/BN) Die Situation bei der bankpraktischen Handhabung des Girokontos für jedermann hat sich nicht verbessert. Das schreibt die Bundesregierung in ihrem Bericht zur Umsetzung der Empfehlungen des Zentralen Kreditausschusses zum Girokonto für jedermann, der nun als Unterrichtung (16/11495) vorliegt.

Zwar stieg die Anzahl der geführten Girokonten für jedermann zum Stichtag 31. Dezember 2007 im Vergleich zum Vorjahr um fast 150.000 auf 2.147.169. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) geht jedoch aufgrund dieser Vergleichszahlen nicht davon aus, dass es zu einer tatsächlichen Zunahme solcher Konten im Segment der bisher kontolosen Bürger gekommen ist.

Um allen Bürgern eine Teilhabe am Zahlungsverkehr über ein eigenes Girokonto zu ermöglichen, schlägt die Bundesregierung deshalb unter anderem vor, die bisher unverbindliche Empfehlung zum Girokonto für jedermann zu einer rechtlich verbindlichen Selbstverpflichtung der Kreditinstitute gegenüber ihren Kunden weiterzuentwickeln.

Ein gemeinsamer Bericht des BMF und des Bundesministeriums der Justiz komme zu dem Ergebnis, dass eine Verpflichtung der Banken zum Abschluss eines Girovertrags mit Kunden, die kein Girokonto besäßen, grundsätzlich geregelt werden könne, heißt es in der Unterrichtung.

Quelle: Deutscher Bundestag - Pressestelle

Startseite - Veröffentlicht am: 17. Januar 2009 um 13:02 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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1. ... Kommentar von Rubinstein am Samstag, 17.1.2009.

Kleiner Tipp für diejenigen unter uns, die Probleme haben ein Girokonto zu eröffnen:

Fast jede Bank bietet ein Sparkonto an. Solche Sparkonten haben eine Kontonummer und eine Bankleitzahl. Man kann damit zwar keine Überweisungen tätigen, kann aber zumindest Zahlungen erhalten, Bargeld einzahlen und abheben (Plastikkarte).

Fast jede Bank bietet hierzu auch Online-Banking an. So kann man zumindest das Konto online einsehen. Eine Schufa-Abfrage wird in der Regel nicht durchgeführt.

Ein Bekannter von mir hatte Schwierigkeiten ein Girokonto zu eröffnen (Schulden/neg. Schufa), so konnten wir zumindest sicherstellen, dass er sein AG II nicht jeden Monat bei der ARGE abholen muss.

Sofern ich mich nicht täusche, macht CortalConsors bei Eröffnung eines Depots keine Schufa-Abfrage. Dort ist ein Depot immer mit einem Verrechnungskonto verbunden, über dieses kann man Zahlungen erhalten und auf beliebige Konten überweisen. (Es gibt also eine Kontonummer und eine Bankleitzahl).

Ist zwar dauerhaft keine Lösung, aber hilft zumindest übergangsweise.


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