GEW: Bildungsgewerkschaft ruft zu Warnstreiks auf!
Tarifrunde öffentlicher Dienst/Länder: Arbeitgeber provozieren mit Blockadehaltung gewerkschaftliche Aktionen
Frankfurt a.M. - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat nach ersten Aktionen in den vergangenen Tagen für die kommende Woche insbesondere Lehrkräfte zu Warnstreiks aufgerufen.
“Die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst/Länder haben mit ihrer Blockadepolitik in den Tarifverhandlungen gewerkschaftliche Aktivitäten provoziert”, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Freitag in Frankfurt a.M.
Er betonte, dass die Arbeitgeber in den ersten beiden Verhandlungsrunden nicht einmal ein Angebot vorgelegt hätten. Die Gewerkschaften ver.di, Gewerkschaft der Polizei (GdP), GEW sowie die dbb-Tarifunion hatten acht Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 200 Euro gefordert. Sie sehen die Lohnerhöhung mit Blick auf die Wirtschaftskrise als Beitrag, die Binnennachfrage anzukurbeln.
Info: Warnstreiks und Aktionen finden in der nächsten Woche insbesondere statt in:
Sachsen: 3. Februar mit Schwerpunkten in Dresden, Leipzig und Chemnitz, 4. Februar flächendeckend. Am 3. Februar spricht GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Leipzig.
Mecklenburg-Vorpommern: 3. Februar mit Schwerpunkt in Rostock, hier spricht GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke, und Schwerin, hier spricht GEW-Vorstandsmitglied und -Verhandlungsführerin Ilse Schaad.
Niedersachsen: 3. Februar in Hannover, hier spricht der niedersächsische GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt
Nordrhein-Westfalen: 5. Februar in neun Städten
Zusätzlich sind die Beschäftigten an den Hochschulen zu Warnstreiks aufgerufen.
Quelle: GEW
Startseite - Veröffentlicht am: 31. Januar 2009 um 8:01 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
Druckversion:
|
Kommentar oder Frage? Hier veröffentlichen!Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:
- GEW - Am Aschermittwoch geht es erst richtig los!
- GEW: Über 11.500 Beschäftigte machen mit Warnstreikaktionen Druck auf Arbeitgeber
- Tarifrunde Telekom: Ab Montag bundesweite Warnstreiks






