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Geld - begehrte Mangelware in allen Schichten

Die Staatsanwaltschaft Koblenz führt ein Ermittlungsverfahren gegen einen 33- jährigen Deutschen aus Bürstadt in Hessen wegen Betruges und Urkundenfälschung. Dem Verfahren liegt eine Strafanzeige der Sparkasse Worms-Alzey-Ried zugrunde, bei der der Beschuldigte bis August 2007 als Firmen- und Geschäftskundenbetreuer angestellt war.

Daneben war der Beschuldigte unternehmerisch tätig, insbesondere als Bauherr von Energieparks, Wohnanlagen und eines Lebensmittelsupermarktes sowie als Vermieter und Verkäufer von Immobilien. Der Beschuldigten soll Gelder von Geschäftspartnern veruntreut haben. Zur Verdeckung dieser Veruntreuungen nahm der Beschuldigte im Juli 2007 bei der Sparkasse Worms-Alzey-Ried ein Darlehen über 1.000.000 EUR auf. Auf Veranlassung des Beschuldigten zahlte die Landesbank Rheinland-Pfalz ein weiteres Darlehen über 4.600.000 EUR an eine GmbH mit Sitz in Bürstadt aus, an der er als Gesellschafter beteiligt war. In beiden Fällen verpfändete der Beschuldigte den Banken als Sicherheit ein Wertpapierdepot mit einem Bestand in Höhe von rund 4,9 Millionen EUR. Tatsächlich existierte das Depot überhaupt nicht. Die von dem Beschuldigten den Banken vorgelegten Depotauszüge und Verpfändungsanzeigen hatte er auf seinem PC selbst geschrieben und die Unterschriften gefälscht. Von den Darlehensmitteln verwendete der Beschuldigte einen Teilbetrag in Höhe von 2,9 Millionen EUR, um die Ansprüche seiner Geschäftspartner zu befriedigen, mit den Restbeträgen tilgte er private Kreditschulden und finanzierte neue geschäftliche Aktivitäten.

Der Beschuldigte hat die Fälschungen eingeräumt. Ob durch Verwertung von Immobilien und Firmenbeteiligungen der Schaden der Banken zurückgeführt werden kann, ist offen.

Der Beschuldigte hat sich am 30.01.2008 der Staatsanwaltschaft Koblenz freiwillig gestellt. Er wurde am gleichen Tag der zuständigen Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Koblenz vorgeführt, die antragsgemäß Haftbefehl wegen Betruges und Urkundenfälschung erließ.

Quelle: Pressemeldung Staatsanwaltschaft Koblenz

Startseite - Veröffentlicht am: 1. Februar 2008 um 8:03 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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