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Fukushima mahnt: Alle Atomkraftwerke abschalten!

… unter diesem Motto werden am kommenden Samstag in Hamburg, Berlin, Köln und München Zigtausende Menschen den sofortigen Atomausstieg fordern. Ein breites Anti-Atom-Bündnis ruft zu den vier Großveranstaltungen auf. Das Bündnis dazu: “Unser Mitgefühl gilt den Menschen in Japan, unser Engagement der Beendigung dieser menschenverachtenden Technik. Die Großdemonstrationen werden das nächste deutliche Signal sein, dass Atomkraft in der Bevölkerung nicht mehr akzeptiert wird.”

Viele gesellschaftliche Gruppen haben ihre Unterstützung zugesagt, unterschiedliche Küntlerinnen und Künstler werden auftreten. In Berlin sind auf der Bühne u.a. Michael Sommer (DGB), Luise Neumann-Cosel (X-tausendmal quer) und “Wir sind Helden”. In Hamburg fordern den Atomausstieg jetzt z.B. der Hamburger Probst Jürgen Bollmann und Hartmut Meine (IG Metall), unterstützt durch “Die Sterne”. In Köln vertreten neben anderen die evangelische und die katholische Kirche die Forderung der Anti-Atom-Proteste, es spielen “Klee”. Und auch in München werden Gewerkschafterinnen und Vertreter von Kirche und Umweltverbänden klar Position beziehen für das sofortige Abschalten aller Atomkraftwerke, Musik kommt u.a. von “The Notwist”.

Der Trägerkreis der Großdemonstrationen hält die Reaktion der Bundesregierung für völlig unzureichend. “Die Einsetzung von zwei Kommissionen zur Sicherheit der AKWs und zur “Ethik der Atomkraft” ist Augenwischerei”, so das Anti-Atom-Bündnis. “Solche durchsichtigen Beruhigungsversuche zeigen nur, wie hilflos die Regierung handelt und wie nervös Schwarz-gelb von der Landtagswahl in Baden-Württemberg ist. Alle Fakten liegen schon lange auf dem Tisch. Wir wollen keine neuen Kommissionen, sondern Abschalten jetzt.”

Nähere Informationen zur den vier Großdemonstrationen am 26. März:
http://anti-atom-demo.de

Weiter:

Atomkraftgegner geben Brüderle Tipp zur Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit

Statt Moratorium endgültige AKW-Stilllegung noch vor den Landtagswahlen

Zur Debatte um das Eingeständnis von Wirtschaftsminister Brüderle, das Atom-Moratorium diene Wahlkampf-Zwecken erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Wenn Brüderle jetzt dementiert, glaubt ihm das kein Mensch. Deshalb machen wir ihm einen Vorschlag, wie er seine Glaubwürdigkeit wiederherstellen kann: Wenn die Bundesregierung wirklich beweisen will, dass es nicht nur um Wahlkampf geht, dann sollte sie noch vor den Landtagswahlen am Sonntag das Moratorium umwandeln in eine endgültige Stilllegung der gefährlichen Reaktoren.“

Quelle: Presse - .ausgestrahlt

Startseite - Veröffentlicht am: 24. März 2011 um 18:49 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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