Fleischverzehr und Dickdarmkrebs (so geht Politik!)

Die WHO sah sich offenbar genötigt, nicht nur die Sau, sondern auch das Rind, das Schaf und die Ziege durchs Dorf zu jagen, mit der Ansage: Wer mehr rotes Fleisch isst, hat ein erhöhtes Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Pro 50 Gramm verarbeitetem Fleisch (also Wurst und Schinken) steige das Krebsrisiko um 18 Prozent, pro 100 Gramm rotem Fleisch (nicht verwurstet) um 17 Prozent.

Das sind alarmierende Zahlen – und die Vegetarier und Veganer werden in Jubel ausbrechen, doch bei Licht betrachtet handelt es sich um eine Aussage, die man besser ignorieren sollte, denn die Angst vor dem Krebs ist wahrscheinlich die sicherste Methode, am Ende auch an Krebs zu erkranken.

Die WHO suggeriert dem Laien mit ihrem Zahlenspiel, wer täglich null Gramm Wurst und null Gramm rotes Fleisch verzehrt, habe faktisch auch ein Null-Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Wer sich mit 100 Gramm Wurst und 150 Gramm Fleisch täglich ernährt, hätte aber schon ein Risiko von 61,5 Prozent, was heißt, zwei von drei Menschen mit diesen Essgewohnheiten müssten an Dickdarmkrebs erkranken.

Horror!

Quelle und vollständiger Artikel: Egon W. Kreutzer