Das Sozialtickerportal
Home | Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklaerung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Mittwoch, der 08. Oktober 2008 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Finanzkrise nicht auf Kosten der Gesellschaft lösen

Bild: Volkssolidarität Bundesverband e. V.“Die Strategie der Privatisierung der Gewinne und der Sozialisierung der Verluste darf nicht fortgesetzt werden”, erklärte der Bundesgeschäftsführer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Dr. Bernd Niederland, am Mittwoch. “Vor einem erneuten Versuch, die gegenwärtigen Probleme von Banken und Finanzunternehmen auf Kosten der Steuerzahler zu bewältigen, kann nur gewarnt werden. Die neoliberalen Prediger der Eigenverantwortung sollten selbst die Verantwortung für ihre Fehler übernehmen und tragen.”

Es sei erstaunlich, dass Wirtschaft und Politik eingestehen, dass die Kräfte des Marktes keine selbst heilende Wirkung haben, so der Bundesgeschäftsführer. Dieses Eingeständnis bringe die marktradikalen und neoliberalen Kräfte in Erklärungsnot. Die These von der allein selig machenden so genannten freien Marktwirtschaft werde ad absurdum geführt. Die Politik trage Mitverantwortung für die Entwicklung und müsse regulierend auf die Finanzmärkte einwirken, um negative Folgen für die Gesellschaft zu verhindern. Die Abwälzung wirtschaftlicher Risiken auf die Bürger sei aber abzulehnen. Gleichzeitig müsse der fortgesetzte Rückzug des Staates aus seiner sozialen Verantwortung beendet werden.

Niederland betonte: “Die gegenwärtige Entwicklung ist auch ein neuerlicher Beweis für den untauglichen Versuch, umstandslos die Mechanismen der so genannten freien Marktwirtschaft auf den Bereich der sozialen Arbeit, der Wohlfahrtspflege und des Gesundheitswesen zu übertragen. Dieser Versuch geht nur zu Lasten der Bürger und ist sozial ungerecht und unausgewogen.” Neben zahlreichen positiven Eigenschaften sei der Markt nicht in der Lage, soziale Gerechtigkeit zu bewahren und zu fördern.

“Notwendig ist ein funktionierender Sozialstaat, der soziale Sicherheit und soziale Gerechtigkeit aktiv gewährleistet”, erklärte der Bundesgeschäftsführer und verwies auf die im Februar gestartete gemeinsame Initiative von Volkssolidarität und Sozialverband Deutschland (SoVD) “Sozialabbau stoppen! Sozialstaat stärken!”.

Quelle: Volkssolidarität

Startseite - Veroeffentlicht von: Steinbock   am: Donnerstag, 20. März 2008 - Haftungsausschluss        Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen


Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:


Social Bookmarking:



  Kommentar oder Frage? Hier veroeffentlichen!


Weitere aktuelle Meldungen:


Kommentar / Frage hinterlegen ...

Wenn Sie einen oeffentlichen Kommentar oder eine oeffentliche Frage zu dem oben gezeigten Artikel hinterlassen wollen, fuellen Sie nachfolgendes Formular aus. Bitte achten Sie auf die Netikette, bevor Sie Ihren Kommentar einsenden. Alle Einsendungen werden vor der Veroeffentlichung moderiert.
Der Webseitenbetreiber behaelt sich das Recht vor, Einsendungen ohne Angabe von Gruenden zu loeschen.





Anzeige


 

Webseiteninfo: Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Service: Vororthilfe Datenbank | Nachrichten als RSS XML | Presseticker

Valid Valid Valid