Finanzkrise mindert Vertrauen in private Altersvorsorge
Das Vertrauen der Deutschen in die private Altersvorsorge schmilzt im Zuge der Finanzmarktkrise wie Butter in der Sonne”, kommentiert der rentenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Volker Schneider, die heute veröffentlichte Studie “Altersvorsorge in Deutschland” der Postbank. Schneider weiter:
“Die Postbank kommt in ihrer Studie zu dem Ergebnis, dass immer mehr Deutsche ihre private Altersvorsorge derzeit deutlich einschränken. So seien die monatlichen Ausgaben für die Absicherung im Alter auf den niedrigsten Stand seit 2005 gefallen. Das verwundert kaum angesichts der sich fortsetzenden Börsentalfahrt und des Zusammenbruchs großer Geldinstitute. Selbst ohne diese Risiken schwindet die Attraktivität bei privaten Altersvorsorgeprodukten wegen der hohen Inflationsraten.
Der privaten Altersvorsorge an den krisenanfälligen Finanzmärkten ist die gesetzliche Rentenversicherung durch das Umlagenverfahren deutlich überlegen, weil keine Gelder in spekulative Anlageformen investiert werden. Auch die Renditeerwartung wird trotz Inflation und Rentenkürzungen in Zukunft deutlich positiv bleiben. Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Berechnungen zu dem Ergebnis, dass selbst für die Rentenzugänge des Jahrs 2040 mit einer Rendite von rund 2,8 Prozent für ledige Männer und 3,3 Prozent für Frauen und verheiratete Männer zu rechnen ist.”
Quelle: DIE LINKE. im Bundestag
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