Finanzierung einer Cannabis Agentur


Cannabis-Agentur sollte nicht von Patienten finanziert werden

„Die geplanten Preise für Cannabis von 15 bis 25 Euro pro Gramm sind viel zu teuer. In Kanada sind es drei bis vier Euro. Dass in den Preisen die Anbaukosten enthalten sind, ist nachvollziehbar. Dass aber Patienten und Krankenkassen die Einrichtung der staatlichen Cannabis-Agentur über die hohen Preise mitfinanzieren, halte ich für bedenklich. Schließlich ist das eine rein staatliche Aufgabe“, kommentiert Frank Tempel, stellvertretender Vorsitzender und drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Pläne zur Einrichtung einer Cannabis-Agentur. Tempel weiter:

„Ich wünsche mir, dass die Cannabis-Agentur den Cannabisbedarf großzügig plant. Die Anzahl an Patienten und die importierten Mengen Cannabis haben sich alleine im letzten Jahr trotz restriktiver Versorgung verdoppelt. Wenn Deutschland nun endlich Cannabis anbaut, müssen Lieferengpässe im Interesse der Patienten endgültig der Vergangenheit angehören.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

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3. März 2017

1 Kommentar

  1. selbst 2€ je gramm canabis bei kommerziellen legalen anbau sind schon völlig überzogen . pro m² und jahr bei niedrigen ertrag von 500g ertrag gerechnet , kann so 1000€/m² umsatz pro jahr gemacht werden . selbst bei ausgaben von 500€/m² würde bei einer kleinen halle von 100m² 50000€ erwirtschaftet werden können . das sollte eigentlich angesichts der größe des betriebs völlig ausreichen . wenn nicht , dann kann der preis ja auf 3€ oder 4€ erhöht werden . . . man könnte fast denken , daß der staat ( oder diejenigen , welche sich dafür halten . . . ) sich an canabis schon immer finanziell bereicherte und nun diese finanzstrukturen nun auf kosten von krankenkassen etc . etablieren will . irgendwo müßte der verlust der schmiergelder ja wieder reinkommen . . . damit der “ wirtschaftskreislauf “ weiter so läuft wie der restliche waren des halböffentlichen drogenschwarzmarkts , an denen sich auch dieses wochenende millionen leute im alter zwischen 8 und 88 berauscht haben .

    meine facharztpraxis will sich erst noch nötiges wissen aneignen , bevor diese mir canabis auf rezept verschreiben wird . in meinem fall ( und vieler anderer schmerzpatienten ) ist es keine alternative , sondern das zur zeit mit abstand sinnvollste mittel . lieferengpässe können mir egal sein , wenn meine ( private ) krankenkasse mitteilt , daß die kostenübernahme geprüft werden müßte und wahrscheinlich abgelehnt wird – würde ich an deren stelle ( kosten alleine für die substanz liegen angesichts der apotheken – mondpreise bei 450€ – 1000€ pro monat ) auch machen . so müßte eigentlich das jobcenter die kosten übernehmen . . .

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