FDP … und schon sind 30 Prozent vom Regelsatz Hartz IV wacklig
Na, das ist ja eine tolle Meldung zur Stimmungshebung für die Opfern dieser Misspolitik - oder? Sollte es denn wirklich schon so viele faule Arbeitslose in Deutschland geben, dass man nun aus Richtung der FDP schon mit dem wahren Wahlprogramm droht?
Bisher war es noch so, das auf eine Arbeitsstelle ca. 17 Bewerber kommen. Mal ehrlich liebe FDP, wenn dabei auch 16 Bewerber stinkend faul wären, würde 1 (in Worten - EINER) diese Stelle immer noch besetzen können.
Wieso wollen sie nun die Regelleistung der anderen 16 Kandidaten um 30 Prozent absenken?
Zitat:
Der Berliner FDP-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Martin Lindner, hat eine Kürzung des Hartz-IV-Regelsatzes um bis zu 30 Prozent vorgeschlagen. Im Gegenzug sollten Empfänger staatlicher Sozialleistungen zu bezahlter, gemeinnütziger Arbeit herangezogen werden, sagte Lindner im TV-Sender N24.
Quelle und Volltext: AFP bei Google News
Na dann - liebe Wähler aus den arbeitsplatzsuchenden Reihen, sollten sie ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen und einsehen, dass - wenn sie einer der 16 Kandidaten sind, sie nach Ansicht mancher Politiker es nicht wert sind, den vollen Regelsatz zu erhalten, ohne eine zwanghafte Gegenleistung zu erbringen, welche nicht vorhanden ist - und sie mal eben hungern müssen. Sie stecken quasi beim Teufelskreis im Arsch des Teufels fest.
Dem Sozialticker wird bei solchen Meldungen immer speiübel, mit dem Gedanken, dass solche Politiker, aus den Geldern der Steuerkasse delegiert wurden, um prekäre Landesprobleme zu beseitigen und nicht um solchen Schwachfug von sich zu geben.
Gegenvorschlag: Die Nebeneinkommen der Diätenempfänger sollten komplett auf die Bezüge angerechnet und nur - je nach Landeslage ausbezahlt werden. Demnach würden in der derzeitigen Krise diese Politiker leer ausgehen, denn nach Schulnoten bewertet - wurde Deutschland in eine glatte 6 gebracht.
Dazu auch das Erwerbslosen Forum Deutschland
Erwerbslose sollten nun wirklich Berliner FDP-„Dummschwätzer“ zum Teufel jagen
Erst sollen Arme Ratten jagen und nun Hartz IV um 30 Prozent kürzen
Berlin/Bonn – Nach den Äußerungen des Berliner FDP-Bundestagsabgeordneten, Martin Linder, wonach den Menschen die Hartz IV-Leistungen um 30 Prozent gekürzt werden sollen fordert das Erwerbslosen Forum Deutschland „nun wirklich Berliner FDP-„Dummschwätzer“ zum Teufel zu jagen, indem deren völlige soziale Inkompetenz und menschenverachtende Gesinnung Hauptthema von öffentlichen Wahlveranstaltungen gemacht wird“, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland. Gegenüber dem TV-Sender „N-24“ sagte der FDP-Politiker: „”Die soziale Sicherung kann man auch so überdrehen, dass die Leute keine Lust mehr haben, weil sie genau so gut oder besser dastehen, wenn sie Hartz IV kassieren“. Nach Ansicht des Erwerbslosen Forum Deutschland zeigt gerade die Berliner FDP, dass sie Menschen in Armut nicht ernst nimmt. Erst im Dezember vergangenen Jahres hatte der Fraktionsvize der Berliner FDP, Henner Schmidt den Vorschlag gemacht, wonach arme Berliner sich etwas Geld dazuverdienen könnten und Ratten fangen. “Vor allem Leute, die sonst Flaschen sammeln, könnten dann für jede tote Ratte einen Euro bekommen”, so Schmidt damals gegenüber dem „Berliner Kurier“. Das Erwerbslosen Forum Deutschland rief danach zur symbolischen Jagd auf FDP-Politiker auf.
„Die Berliner FDP scheint eine Ansammlung einer besonderen Spezies von Politikern zu sein, deren Hauptaufgabe die Diffamierung von sozial Benachteiligten ist. Dabei scheint kein noch so dummes Argument ein Tabu zu sein. Wir fordern, dass Berliner FDP-Leute erstmal 6-8 Monate von Hartz IV-Bezügen und Behördenzwängen leben und dann erst auf Mitmenschen losgelassen werden. Wahrscheinlich bleibt dann kein Politiker mehr übrig“, so Martin Behrsing in Bonn
Quelle: Presse Erwerbslosen Forum Deutschland
Startseite - Veröffentlicht von: Steinbock am: 3. Juli 2009 um 11:53 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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