Familienpolitik – das neue Familiengeld

Sehr geehrte Familienministerin Schwesig, sehr geehrte Frau Bildungsministerin Wanka – und andere politisch Verantwortliche, wie „Bundeswehr-Kindergarten-Krippen-Hartz4-nicht-mehr-Rentenbeiträge-Zahlen-Ministerin“ von der Leyen!

Ich widme Ihnen meinen Offenen Brief, den ich einst an Herrn Gabriel zur Geburt seiner Tochter schrieb. Der nach wie vor ohne Antwort blieb.

ICH bin so erzogen, dass man auf ernste Schreiben, die einen erreichen, ANTWORTET!
Bezahlte Politiker (vom BÜRGER bezahlt, „Volksvertreter“ – wirklich?) müssen das augenscheinlich nicht.
Danke dafür.

Ich bin gegen das geplante Familiengeld.
Ich bin dafür, dass alle Kinder und Eltern gleich viel zählen – und dass nicht nur die Geld bekommen, die „politisch genehm und passend“ arbeiten gehen.

Sein Kind verantwortlich betreuen ist auch ARBEIT!
Graswurzel-Arbeit – die BASIS der Gesellschaft und des Lebens.

Den Haushalt in Schuss halten, gut auch mit knappen Mitteln wirtschaften ist Arbeit und Mühe.
Verlässlich und auf die Dauer die Kinder begleiten, führen, für sie da sein – daraus LEBT die Gesellschaft.

In Ihrer Ideologie scheint es nur noch zu zählen, wenn Mütter ihre Kinder baldigst nach der Geburt irgendwo „abgeben“,
um wieder erwerbsarbeiten zu „dürfen“ und können. Um Ihnen Ihre Gehälter zu finanzieren.
Um den „GENDER-Ansprüchen“ zu genügen. Um Prestige-Baurojekte wie Elbphilharmonie, S 21, BER, usw. zu finanzieren.
Um die Kindeswegnahme durch Jugendämter zu finanzieren – und damit auch FAMILIENZERSTÖRUNG, LEBENSZERSTÖRUNG.
Um Brüssels Glaspaläste „prächtiger“ zu machen (ich mag die moderne Protz-Architektur gar NICHT).
Um gewollt „intelligente“ Plakate zum Thema Aufklärung, Integration, Energiesparen, usw. überall auszuhängen – UNNÖTIG und PEINLICH!
Um Schönrede- und Hochglanzpolitik zu betreiben.

BITTE fördern Sie Familien und Menschen echt und bedarfsgerecht – DIFFERENZIERT!
Und auch die, die sich GEGEN institutionelle Betreuung und zeitweise GEGEN eigene Berufstätigkeit entscheiden.

Beispielsweise dadurch, dass neben dem Ganztag für Eltern, die das möchten, auch verlässliche Halbtagsbetreuung – gerade im Grundschulalter – angeboten und sichergestellt wird.

Mit dem Thema startete ich 2007 per Online-Petition in NRW in mein politisches Engagement.
Nach wie vor gibt es hier bei uns (was bis 2007 anders war, da hatte man noch die Wahl – 2007 wurde meine Tochter eingeschult)
nur GANZ(TAG) oder Regel-Schulunterricht mit wechselnden Zeiten – NICHT vereinbar mit Erwerbstätigkeit, auch nicht halbtags.

Das lag damals an den Mitteln des Bundesministeriums für Forschung…, das Mittel für Ganztagsbauten zahlte –
aber NICHT verantwortlich ist für Schulpolitik! Das sind die Länder.

Die Landespolitik ist jedoch NICHT VERANTWORTLICH für die Entscheidung der Kommune / Gemeinderats,
nur noch Ganztag und keinen Halbtag (bis zur 6. Stunde oder bis 14 Uhr) mehr anzubieten.

Und der Gemeinderat verweist wieder auf die Landespolitiker, die die Geldmittel bereitstellen… .

Alleine ich als MUTTER – wir als ELTERN – sind VOLL VERANTWORTLICH – lebenslang – für das Gelingen oder Scheitern unseres und des Lebens der Kinder!

Ich habe fertig – und bin jetzt bis 22.8. mit den Kindern (15 und 17) im wohlverdienten Urlaub.

Quelle: Almut Rosebrock, (angehauchte) Wut-Bürgerin ob der NIE erfolgenden Antworten von Politikern.