Fall Anna … Jugendamtshandeln
Lang und breit thematisierte der Bonner Generalanzeiger (22.7.11) den “Fall Anna”. Anna starb vor genau einem Jahr durch Misshandlung in ihrer Pflegefamilie in Königswinter.
Der eigentliche “Knackpunkt” bleibt in Bericht und Kommentar jedoch außen vor: War es überhaupt (noch) berechtigt und notwendig, dass Anna in einer Pflegefamilie leben musste? Hätte sie bei ihrer Mutter sein dürfen, würde sie heute wohl noch leben.
Anna ist die Spitze eines riesigen Eisbergs von Kindesentzügen durch deutsche Jugendämter! (s. Internet, Google, mein Bericht unten) Familien leben in Erstarrung und tiefer seelische Not - weil das Jugendamt ihnen die Erziehungsfähigkeit für ihre Kinder abspricht, Kinder aus Familien reißt, aus welchen Gründen auch immer.
Kinder gehören grundsätzlich in ihre Ursprungsfamilien! Dort werden sie geliebt und geschätzt.
Es sollten möglichst die leiblichen Familien unterstützt und gestärkt werden, damit Kinder mit ihren Geschwistern, Eltern, Großeltern, Tanten und Onkels aufwachsen und ihre eigene Prägung erhalten können. Die Herausnahme des Kindes sollte die allerletzte Maßnahme sein.
Heutzutage in Deutschland scheint das anders zu sein. Ich begleite Familien, die um ihre Kinder kämpfen - gegen das Jugendamt. Es ist ein sehr harter und schier aussichtslos scheinender Kampf! Das Jugendamt sitzt “am längeren Hebel”. Man meint dort, es besser zu wissen und zu können als die eigenen Eltern der Kinder.
Familien, Eltern, Kinder gehen kaputt dadurch! Ihre Leben werden verkorkst!
Niemand wird sich später bei ihnen entschuldigen… .
Wie es in deutschen Behörden und Verwaltungen so ist - verantwortlich ist keiner, niemand ist’s gewesen. Traurig. Sehr traurig!
Quelle: Almut Rosebrock, Aktionsbündnis “Gerne leben mit Kindern”, www.glmk.de
Startseite - Veröffentlicht am: 23. Juli 2011 um 10:00 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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