Fachkräftemangel besteht auch unterhalb von 40.000 Euro Jahresverdient
“Die deutsche Wirtschaft benötigt nicht nur Ärzte und Ingenieure”, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts des gestern vom Bundeskabinett verabschiedeten Konzeptes zur Fachkräftesicherung. Fachkräftemangel besteht nicht nur im Bereich der hochqualifizierten Beschäftigten.
„Ausgebildete Altenpfleger und Erzieher, die wir händeringend suchen, verdienen selten mehr als 40.000 Euro im Jahr. Der deutsche Arbeitsmarkt muss sich aber auch für diese Fachkräfte öffnen“, fordert Wolfgang Stadler. Deshalb geht das Vorhaben, das Mindesteinkommen, das Hochqualifizierte aus dem Ausland vorweisen müssen, um ein Daueraufenthaltsrecht zu bekommen, auf 40.000 Euro Jahresverdienst abzusenken, am wirklichen Bedarf vorbei.
Die Abschaffung des so genannten Vorrangprinzips für einzelne Berufe ist ein kleiner Baustein zur Öffnung des Arbeitsmarktes für ausländische Fachkräfte, reicht aber lange nicht aus. „Wenn die Bundesregierung den Fachkräftemangel ernsthaft in Angriff nehmen will, dann darf dies nicht von unrealistischen Jahresgehältern abhängig gemacht werden“, erklärt Stadler.
Vielmehr sollte die Bundesregierung es den in Deutschland lebenden Einwanderern endlich ermöglichen, ihre berufliche Qualifikation und Kompetenz im hiesigen Arbeitsmarkt nutzen zu können. „Das Gesetz zur Anerkennung von ausländischen Abschlüssen, das im März dieses Jahres auf den Weg gebracht wurde, muss zügig umgesetzt werden, damit wir die Kenntnisse und Fähigkeiten der hochqualifizierten Menschen in Deutschland als Fachkraft für Morgen optimal einsetzen können“, betont Stadler abschließend.
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1. ... Kommentar von kellerjunge
am Sonntag, 26.6.2011.
es gibt keinen fachkräftemangel in d und wenn es dennoch so sein sollte, ist er hausgemacht!
ich kenne persönlich mehrere ehemalige deutsche altenpflegerinnen, die seit mehreren jahren in anderen ländern der eu oder schweiz arbeiten, weil in d so hohe löhne ausgezahlt wurden.
also, einfach mal mit der darstellung der wahrheit anfangen und danach zu den erforderlichen änderungen der verhältnisse übergehen.
2. ... Kommentar von Andreas
am Sonntag, 26.6.2011.
@kellerjunge
ich gebe dir recht ich drücks nur anders aus vieleicht kannst du damit ja was anfangen
knapp 3Millionen Arbeitslose und alle sollen zu doof sein, wie uns diese Bundesregierung allen voran Frau v.d.L. weismachen wollen……
3. ... Kommentar von seals58
am Sonntag, 26.6.2011.
warscheinlich sucht die AWO Pflegekräfte für 20.000€ Jahresgehalt bei einer 48Stunden Woche!
4. ... Kommentar von anja neumann
am Montag, 27.6.2011.
mich regt das genausp auf wie die vorredner. von wegen fachkräftemangel im altenpflege- und erzeiherbereich. das ist höflich gesagt eine legende, direkt gesagt eine lüge.
wie viele ausgebildete leute suchen arbeit, werden aber über 40 nicht mehr genommen, müssen deswegen zuhause sitzen und däumchen drehen. trotz qualifikation, trotz arbeitserfahrungen, und obwohl sie noch lange nicht vergreist sind, die kinder dafür aus dem haus und auch sonst schon alle kinderkrankheiten überstanden und also eigentlich das richtige und beste alter zum arbeiten. aber man findet trotzdem keine mehr, bekommt nicht einmal mehr antwort auf bewerbungen…
5. ... Kommentar von diogenes
am Montag, 27.6.2011.
wieder mal eine lüge der wirtschaft um ausländische arbeitskräfte ins land zu holen die dann dank der ausländerregelungen der staat subventioniert.
für minimum 60.000 würde ich sofort meinen job wechseln jedoch liest man nirgends wo es diese jobs gibt.
noch gehen in deutschland menschen für 10,000 € im jahr arbeiten.
die frage ist wie lange noch bis auch der rest die schnauze voll hat von dumpinglöhnen.
denn untern strich bleibt nichts.
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