“Der Kurs der EU-Kommission und der europäischen Regierungen gefährdet die Zukunft Europas”, sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, in Berlin zu dem bevorstehenden Aktionstag des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) in Luxemburg:
“Die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedsstaaten lernen nicht dazu. Deregulierung und Liberalisierung, Sozialkürzungen und Privatisierung führen nicht aus der Krise, sondern verschärfen sie. Aber statt einen neuen Kurs einzuschlagen, wird die alte Politik einfach fortgesetzt. Das gefährdet nicht nur die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Europa, sondern auch die Akzeptanz des Europäischen Projektes.
Angriffe auf die Tarifautonomie, massive Einschnitte in die Sozialsysteme, eine rigorose Sparpolitik zulasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – die aktuellen Pläne für eine Europäische Wirtschaftsregierung und die Empfehlungen des Euro-Plus-Paktes sind eine Kampfansage an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Europa. Wir können gerade in Griechenland beobachten, wie man durch einen brutalen Sparkurs jegliches Wachstum im Keim erstickt und ein krisengeschütteltes Land endgültig in den Ruin treibt.
Europa braucht dringend eine andere Krisenbewältigung, nachhaltiges Wachstum, Eurobonds und eine wirksame Regulierung der Finanzmärkte sowie eine Europäische Finanztransaktionssteuer. Eine Wirtschaftsregierung muss sich für ein soziales, solidarisches Europa stark machen“.
Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund - Pressestelle
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1. ... Kommentar von Teja552
am Dienstag, 21.6.2011.
Europa braucht keine Sparmaßnahmen sondern eine Bankenkontrolle sonst läuft alles aus dem Ruder……., diese Krise ist ja wohl Hausgemacht und nur die Banken allein sind dafür verantwortlich und in Haftung zu nehmen……,die Bürger erkennen das immer mehr, die Politiker hingegen scheine alle Blind und Taub zu sein oder eben gefügig!
2. ... Kommentar von erika
am Dienstag, 21.6.2011.
Dem Kommentar von Teja552 kann ich mich nur anschließen, nehmt endlich die B A N K E N in die Verantwortung, denn diese sind die schlimmsten von allen.
Heute kam in den Nachrichten, dass die Manager und die Banker nicht mehr einverstanden sind mit der Politik von Merkel - wahrscheinlich bezüglich Griechenland - die wollte doch, dass man die Banken daran mitbeteiligt oder irre ich mich da ?
Aber da beruft man sich ja auf Freiwilligkeit nun, wer hat denn uns gefragt ob wir da freiwillig mitmachen wollen oder überhaupt mit machen wollen ?
3. ... Kommentar von kellerjunge
am Dienstag, 21.6.2011.
den kurswechsel in deutschland und europa haben die deutschen gewerkschaften doch seit jahren verhindert …
4. ... Kommentar von jogybär
am Dienstag, 21.6.2011.
Solange in D immer und immer wieder die Parteien,die für diese Misere verantwortlich sind,gewählt werden, wird sich nichts aber auch gar nichts ändern.Ob CDU/FDP oder Rot/Grün alles die gleiche Wichse.Vorher groß tönen,und dann ? also im WESTEN NICHTS nEUES:
5. ... Kommentar von Teja552
am Dienstag, 21.6.2011.
Danke Erika,
Dein Kommentar ist auch in Ordnung und Freiwilligkeit das ist doch wohl ein Witz, welcher Privatbanker wird sich wohl freiwillig melden……,einfach nur Lachhaft das ganze und du hast Recht, der Bürger wird auch nicht gefragt was soll also das ganze Palaver!
6. ... Kommentar von diogenes
am Donnerstag, 23.6.2011.
träumt schön weiter.
wer soll den die banken in die pflicht nehmen.
frau merkel? die geht doch lieber mit dem ackermann essen als das sie sich zu einer pflicht der banken äußert.
falls es noch keinem aufgefallen sein sollte die banken, großversicherer und die großindustrie sagen an wo es lang geht und nicht die politik.
die politik wird sich schwer hüten gegen diese leute vorzugehen denn wenn die den hahn zudrehen gehen alle projekte vom bund land und den komunen den bach runter.
die finanzkriese hat es doch gezeigt wer das sagen im lande und in europa hat.
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