Euro 6 – wie man sich selbst verarscht

Euro 6 – dient nur zur Verarschung von „Unwissenden“, welche glauben – dass sie der Umwelt etwas Gutes antun. Daher will man der Gruppe steuerliche Entlastungen zukommen lassen, obwohl diese gar keine Entlastungen benötigen. Nunja, der Sozialticker ist da immer recht forsch und so umschreibt man es aus dem „hohen Hause“ mit diesen Worten:

„Für Personenkraftwagen der Euro-6-Emissionsklasse soll die Kraftfahrzeugsteuer gesenkt werden. Mit den höheren Steuerentlastungsbeträgen, deren Volumen mit 100 Millionen Euro angegeben wird, solle der ökologische Anreiz für Fahrzeuge dieser Emissionsklasse verstärkt werden.“

Quelle: Deutscher Bundestag

Den ökologischen Anreiz, hat man bereits im LKW Bereich erkannt und so kam dann folgendes heraus:

Klick die Umwelt wech … 🙂

Klasse Umweltschutz … und so ziehen sich die Verarschungen durch alle Lebensbereiche und endet nicht mal an der lächerlichen grünen Plakette, denn wo einst in Schulen gesungen wird: „Über den Wolken … lalalalaalala“ kann die Umwelt nicht an Stadtgrenzen festgemacht werden, sondern wird per Wind glatt im Land verteilt.

Aber alles egal – 10.000 Tote müssen nun mal sein, damit ca. 800.000 Leiharbeiter in den Fabrikhallen solche Stinker auf die Räder bekommen. Immerhin winken da ja nun Steuererleichterungen und dies sollte ein Grund sein … auch das Steuer einer Software zu übergeben, damit man wie im Bus von A nach B kommt – stinke es was es wolle.

Sozialticker Anmerkung – alle einmal tief durchatmen – weg isser der Mief.

24. März 2017

2 Kommentare

  1. Sozialticker

    27. März 2017 um 11:41

    Und weil man genau weis, dass man die Leute wegelagernd abzockt und daraus eine Doppelbelastung kreiert, will man vor der Wahl auch nicht darüber debattieren und würgt jegliche Versuche lobbyistisch geprägt ab. Und wenn es ums Grundgesetz geht, na da wird doch in der Parteienverfilzung schon gar nicht drüber gesprochen – man macht es einfach – warum – weil man es ohne Gegenwehr machen kann … oder welcher Pöbel will dem Einhalt gebieten ???

    Keine Stellungnahme des Bundesrates

    Berlin: (hib/HLE) Der Bundesrat hat beschlossen, keine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Zweiten Verkehrsteueränderungsgesetzes (18/11235) abzugeben. Dies teilt die Bundesregierung in einer Unterrichtung (18/11560) mit.

    Quelle: Deutscher Bundestag

  2. Sozialticker

    22. April 2017 um 11:13

    Wow – die Grünen sind erwacht – bestimmt war der Sozialticker mal wieder zu laut 🙂 :

    Grüne fragen nach Mautbetrug

    Berlin: (hib/HAU) Medienberichte über „offensichtlichen Mautbetrug bei schweren Lkw“ thematisiert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (18/11917). Die Abgeordneten verweisen in der Vorlage auf Sendungen von ZDFzoom und Frontal 21. Demnach seien vor allem Lkw aus osteuropäischen Ländern mit elektronischen Bauteilen – so genannten Emulatoren – unterwegs, mit denen die Bordelektronik manipuliert werden kann und auf diese Weise der für die Abgasreinigung notwendige Betriebsstoff „AdBlue“ (ein Gemisch aus Harnstoff und demineralisiertem Wasser) eingespart wird. Nach Recherchen des ZDF-Fernsehmagazins seien 20 Prozent aller Lkw aus osteuropäischen Ländern mit Ad-Blue-Emulatoren unterwegs, heißt es in der Vorlage. Durch die auf diesem Weg vorgetäuschten höheren Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6, die in der Lkw-Maut begünstigt sind, handle es sich um Mautbetrug in bisher nicht genau bezifferbarem Umfang, schreiben die Grünen. Der wirtschaftliche Vorteil, der durch den Mautbetrug für das Transportunternehmen je Lkw entsteht, werde auf jährlich etwa 2.000 Euro geschätzt. Die jährlich entgangenen Lkw-Mauteinnahmen seien in dem ZDF-Beitrag auf rund 110 Millionen Euro taxiert worden.

    Die Fraktion will nun von der Bundesregierung wissen, ob ihr diese Probleme der Abgasmanipulation schon vor Ausstrahlung des Beitrags bekannt waren. Gefragt wird auch, ob das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur als Aufsichtsbehörde beabsichtigt, das Bundesamt für Güterverkehr anzuweisen, im Sinne des Bundesfernstraßenmautgesetzes gegen den Mautbetrug durch die geschilderten Abgasmanipulationen mittels Ad-Blue-Emulatoren vorzugehen.

    Quelle: Deutscher Bundestag

    Und wie dazu passend die verfilzten Lobbyisten funktionieren, kann man hier sehr gut erfahren. KLICK – zur Kaffeerunde. 🙂

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