EU braucht eine ambitionierte EU-Energiestrategie
Zur Vorlage des Energiepaktes der Kommission erklären die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Bärbel Höhn und Jürgen Trittin:
Die Bundesregierung muss sich für eine neue, ambitionierte EU-Energiestrategie einsetzen. Statt vager Ziele brauchen wir die konsequente Förderung von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und eine wirkliche gemeinsame Energieaußenpolitik. Gerade in der EU-Außenpolitik führen erneuerbare Energien und Energieeffizienz aber noch immer ein Schattendasein. Stattdessen konzentrieren sich die EU-Konzepte auf Gasrohre, Ölpipelines und Urantransporte. Russland, Zentralasien, Norwegen, Algerien und Nigeria: Öl- und Gasförderländer bestimmen die Energielandkarte der EU. Statt ihre Außenpolitik in den Dienst einer Energiewende zu stellen, hält die EU an alten Rezepten für fossile Energieträger fest.
Die europäischen Staaten haben aber die Marktmacht, ein modernes Energiesystem zu entwickeln, das zu einem Beispiel für andere Weltregionen und zum Motor für die Energiewende werden könnte. Diese Macht müssen wir nutzen.
Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
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