Begeisternd haben wir den tollen Abschluss des diesjährigen „Eurovision Song Contest“ gefeiert, denn auch wie im vergangenen Jahr, hat Deutschland erfolgreich den richtigen Platz erreicht. Immerhin diesjährig mit einer wahnsinnigen Steigerung in Richtung des 1. Platzes …

VORLETZTER – VORLETZTER – VORLETZTER

Jedenfalls sind die deutschen Medienvertreter, welche ihren Konsum im kommerziellen Wahn unter die Leute verbringen versuchen, entsprechend abgestraft worden mit dem Wink, mal darüber nachzudenken, wie viele Künstler man noch verheizen möchte und deren Karrieren im Keime ersticken lässt. Auch zeigte sich wie jedes Jahr die Beliebtheit der „Deutschen“ in Europa – diese ist nach wie vor ungebrochen. Ein kleiner Trost – uns trennten diesmal nicht 523 Punkte zum Sieg – sondern nur noch schlappe 752 Punkte.

Schau an – es wird also immer besser und Deutschland strebt/steht ja förmlich für mehr. Grenzenloses Wachstum ist das oberste Gebot. 🙂

Nur Irland hatte sich in diesem Jahr vertippt und versehentlich 3 Punkte verschenkt. Warum auch immer. 🙂 Und 3 Trostpflasterpunkte gab es noch oben drauf, damit Deutschland wenigstens gegenüber Spanien noch eine dicke Lippe pusten kann.

Auswahl, Jury und das Publikum … es liegen ergebnisoffen nicht nur Welten dazwischen. Seit Jahren gemahnt, will man nicht auf die Stimmen hören, die auch etwas davon verstehen und so können wir nur hoffen, dass Deutschland auf seinem Platze solange verweilt und erst dann einen Gewinn einfahren kann, wenn der „Fischkopf“ ausgetauscht bzw. in der realen Zeit angekommen ist und musikalische Trends zu folgen vermag.

Der „verbrannten Sängerin“, welche ihren Namen für dieses Ergebnis hingeben musste, wünscht der Sozialticker eine bessere Zukunft und gibt den gut gemeinten Hinweis, sich von so manchem Berater fern zu halten und auf ihrem Weg – nur dem eigenen Herzen zu folgen.

Bis zum kommenden Jahr 2018, wo es wieder heißen wird – Germany 0 Points. 🙂

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14. Mai 2017