Ermittlung der existenzsichernden Bedarfe KdU – SGB II


Ermittlung der existenzsichernden Bedarfe für die Kosten der Unterkunft und Heizung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) und in der Sozialhilfe nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII).

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Ermittlung existenzsichernder Bedarfe der Unterkunft und Heizung für Bedarfs- und Einstandsgemeinschaften nach SGB II und SGB XII. Zum einen untersucht sie auf der Grundlage einer bundesweiten Kommunalbefragung, zwölf Fallstudien sowie zwanzig Expertengesprächen die aktuelle Umsetzungspraxis. Es werden unterschiedliche Verfahrensweisen der Grundsicherungs- und Sozialhilfeträger unter Berücksichtigung der wohnungsmarktlichen Rahmbedingungen analysiert und zentrale Herausforderungen und Probleme der Umsetzung diskutiert. Hier zeigt sich eine Vielfalt an Umsetzungswegen, die letztlich durch normative Entscheidungsspielräume auf kommunaler Ebene geprägt und weniger durch unterschiedliche Wohnungsmarktkontexte begründet ist.

Zum anderen werden in der „STUDIE“ mit dem Ziel einer existenzsichernden Bedarfsdeckung unterschiedliche Verfahren entwickelt, mit Hilfe derer mögliche Mietobergrenzen berechnet werden. Dabei differenziert die Studie zwischen drei grundlegenden Bemessungsansätzen, die im Wesentlichen auf der Abbildung der Wohnkosten einer definierten Referenzgruppe, den ortsüblichen Miete eines bestimmten Wohnstandards oder den Kosten für die Neuanmietung einer ausreichenden Menge von Wohnraum basieren. Verknüpft mit den verschiedenen Ansätzen sind unterschiedliche Datengrundlagen und Berechnungsschritte. Die Vergleichsberechnung in den zwölf Fallstudien und 878 deutschen Mittelbereichen zeigt im Ergebnis deutliche Unterschiede. Abschließend werden unterschiedliche Wege der Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmensetzung diskutiert. Hier werden Möglichkeiten der Bedarfsbemessung durch den Bund, die durch die aktuelle Datenlage beschränkt werden, und Empfehlungen bezüglich einzelner Verfahrensschritte der Bemessung beschrieben.

Quelle: Studie Bundesministerium für Arbeit und Soziales

4. Februar 2017

1 Kommentar

  1. Na da werden wieder Alle „Experten“ und solche die meine Sie wären einer gefragt, nur nicht Die die es wirklich betrifft!

    Was dann dabei herauskommt wissen wir ja auch zur genüge !

    Der Bedarf ist sicher wieder gedeckt, schließlich kauft ja jemand in Hartz 4 alle halbe Jahr ne neue Waschmaschine, einen Flachbild TV, eine Spielekonsole und ganz sicher auch alle 3 Monate ein neues Smartphone für einige Hundert Euro !

    Da fällt dann kaum ins gewicht das die Preise für Energie durch die EEG Umlage steigen, ebenso kann ja die teuerung bei Lebensmitteln vernachlässigt werden.

    Und mal ins Kino oder mit der Familie essen ( Nicht Fast Food) gehn das braucht man ja im SGB II Bezug nicht, ebensowenig braucht man ja auch etwas zu trinken ausser Wasser !

    Man ich könnte ……….

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