Ergebnis der Leserumfrage: Höhere Mehrwertsteuer für Gesundheitsreform
Das Vertrauen gegenüber der Aussage des Arbeitsministers Franz Müntefering (SPD), der eine weitere Erhöhung der Mehrwertsteuer für die Gesundheitsreform ausschloss, scheint auf weniger Vertrauen zu stoßen, als erhofft - wie es eine Sozialtickerumfrage belegt.
“Es gehe bei der Gesundheitsreform nicht um eine zusätzliche Belastung der Versicherten, sondern um eine gerechtere Form der Finanzierung”. Quelle: VDK
94% der Leser rechnen mit großer Wahrscheinlichkeit, dass eben genau dieses eintreffen wird. Wie immer, wenn es um die Finanzierung von Leistungen geht, wird der Bürger in diesem Land zur Kasse gebeten. Zumal die Ansicht des Arbeitsministers in Reihen der großen Koalition eine sehr einsame Position ist.
Was also ist der Grund, dass Franz Müntefering (SPD), eine solche Position bezieht?
Mit Sicherheit wird in diesem Jahr eine Entscheidung in dieser Richtung nicht erwartet werden dürfen, denn man will die Wähler für die wichtigen Landtagswahlen Ende 2006 nicht abschrecken, zumal die Umfrageergebnisse für alle Parteien innerhalb der großen Koalition, auf einen nie gekannten Tiefpunkt sich befinden. Gerade die Wahl in Berlin, wird als Stimmungsbarometer der großen Parteien gewertet.
Wie also die Gesundheitsrefom auf Dauer finanziert wird, erfährt der Wähler mit Sicherheit erst zum Jahreswechsel 2006/2007. Nur dann sind keine Diskussionen mehr zugelassen.
Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein am: 15. August 2006 um 11:55 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
Druckversion:
|
Bookmark Buttons:
Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:
- Pannen beim Gesetz zur Gesundheitsreform
- Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas, Öl und Strom ist finanzierbar
- Mehrwertsteuer für Arzneimittel senken
- Mehrwertsteuer-Mumpitz
- Wird Mehrwertsteuer auf Arzneien bald gesenkt?
- Hörgeräte weiterhin nur mit 7 Prozent besteuert
- Eine Reform, die krank macht






