Enttäuschende Bilanz der Drogenbeauftragten

„Marlene Mortlers Bilanz als Drogenbeauftragte ist enttäuschend. Seit ihrem Amtsantritt ist die Zahl der Toten durch illegale Drogen um 30 Prozent gestiegen. Die meisten Drogentoten kommen dabei aus ihrem Heimatland Bayern. Höchste Zeit für einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Drogenpolitik: Drogenkonsumenten brauchen Information und Aufklärung.

Wer abhängig ist, benötigt Hilfe und keine Strafe“, erklärt Frank Tempel, stellvertretender Vorsitzender und drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE anlässlich der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts 2017. Tempel weiter:

„Selbst die Neuregelung zum medizinischen Cannabis hat sich als Rohrkrepierer erwiesen. Jeder zweite Patient, dem Cannabis durch den Arzt verschrieben wird, bekommt keine Kostenerstattung. Die Anträge dafür sind viel zu bürokratisch. Die Preise für Cannabisblüten explodieren und in den Apotheken gibt es Lieferengpässe bis in den Oktober hinein. Was nützt ein Gesetz auf dem Papier, wenn es in der Praxis nicht funktioniert? Die Bundesregierung verschließt vor diesen Problemen die Augen. Mit Franjo Grotenhermen ist seit gestern Abend ein renommierter Arzt im Bereich Cannabis-Medizin wieder im Hungerstreik. Das sollte den Regierenden Mahnung und Anstoß zum Handeln sein.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

18. August 2017

2 Kommentare

  1. ein “ wunder “ , daß die BRD mit ( illegalen harten ) drogen überschwemmt wird und schon jetzt 30 % mehr tote zu verzeichnen sind . . . die zahl von rund 70000 alkoholtoten pro jahr ( bzw . mord mittels alkohol ) bleibt dagegen “ stabil “ .

    amphetamine werden in meiner stadt wie kaffee bei preisen zwischen 3 – 10 euro pro gramm konsumiert . substanzen , wo kein konsument bzw. opfer wissen kann , was er/sie zu sich nimmt . der staat schützt nicht etwa die opfer , sondern hilft tätern und IST mittäter ; noch vor einer woche mit einem jüngeren berufsschullehrer aus süddeutschland kontakt gehabt , dessen bei der polizei arbeitende bekannte mit weichen und harten drogen handeln um den lohn aufzubessern – das ist kein einzel- oder zufall .

    besonders wichtig war den statistikern , daß ab 2015 illegaler drogenhandel im bruttoinlandsprodukt miteinberechnet wird . angeblich trägt dieser zum BIP weniger als 0.1% bei (= ~3 milliarden pro jahr ) – diese summe wird GARANTIERT allein schon in berlin “ umgesetzt “ bzw . “ erwirtschaftet “ . . .

    die preise für medizinalcannabis explodieren , weil die ( staats- ) mafia ( = beamte bei justiz und exekutive , politiker und andere ) ihre gierigen finger mit im spiel hat und kein selbstregulierenden freien markt in diesem bereich ermöglicht . cannabis kostet weltweit in der produktion zwischen 0.10€ bis 2€ / gramm . für ein schnellwachsendem kraut pro gramm einen höheren preis zu verlangen als für ein gramm silber und doppelt soviel wie schwarzmarktpreise ist ausschließlich mit schwerstkriminellen mafiösen machenschaften zu erklären .

    das medizinal-cannabis-gesetz ist kein “ rohrkrepierer “ , sondern war und ist geplant , gewollt wie durchgezogen ( = organisierte staatskriminalität ) . es werden m . e . auch keine “ augen geschlossen “ – das sind am leid anderer erfreuende sadisten , welche urteile von bundesgerichten wie forderungen der mehrheit von experten im justiz- wie gesundheitswesen seit jahren einfach ignorieren . dazu noch die steuerfinanzierte selbstdarstellung von canabisphobiegestörten in irren debatten ( die spitze des eisbergs wie “ hanfexperte weil kinder- und jugendpsychiater “ dr.thomasius oder gelernte bäuerin m.mortler ) , wie gefährlich eine legalisierung von cannabis sei – bei offiziell geschätzten drei bis fünf millionen konsumenten , welche man in der illegalität fristen läßt . während personen in meiner umwelt seit jahrzehnten an allen anderen ( legalen wie illegalen ) substanzen -nur nicht cannabis- zugrundegeht bzw . zugrunde gerichtet wird . mittels canabis wird kindern bis erwachsenen von sonderschülern bis hochbegabten studenten und dozenten sowie eine “ breite arbeiterschicht “ nur unmengen geld aus der tasche gezogen .

    der cannabis-hungerstreik – youtubekanal von dr. grotenhermen : https://www.youtube.com/channel/UCYNa7IF9Dwk1HGWTacQCf3A

  2. heute morgen die bundespressekonferenz mit m.mortler angesehen :
    https://www.youtube.com/watch?v=X5kNWY92Uus

    eine kurze zusammenfassung :
    bei den über 200000 toten von alkohol und tabak pro jahr sei besserung in sicht und sie berichtet über ihre tollen ideen und umsetzungen in diesem bereich . es hätte sich einiges zum positiven gebessert wie eine sinkender alkoholkonsum unter jugendlichen . exotische drogen kommen eher nicht zur sprache , aber es wird auf gesteigerten amphetaminkonsum hingewiesen , während der kokainkonsum gleich geblieben wäre . für die zukunft soll sich mehr um kinder mit drogenproblatischen eltern ( hauptsächlich alkohol ) gekümmert werden – dafür werden ~500000€ bundesweit eingesetzt werden . also pi-mal-daumen 0.25€ pro problemfamilie . es wird behauptet , daß cannabiskonsumenten einen “ lifestyle “ ( = modekultur ) ausleben würden ; frau mortler spricht in bezug auf alkohol immer von “ kultur “ .
    ab 40:23 wird es konfus und sehenswert . die frage von tilo jung , was ein verantwortungsbewußter rausch sei , wird mit der unterstellung von herrn jung als vom “ rausch nicht geschädigter konsument “ beantwortet ; laut frau mortlers aussagen in der vergangenheit gäbe es einen verantwortungsbewußten alkoholkonsum . begeisterung für sport und ausgerechnet musik kämen bei canabiskonsumenten abhanden und sie wolle sich nicht vorwerfen lassen rechtzeitig geholfen zu haben . depressionen und psychosen seien von ihr schon öfters angesprochen wurden ( anmerkung : psychosen können von cannabis ausgelöst aber nicht verursacht werden und cannabis wirkt i . d . r . antidepressiv wie sedativ ) . am ende ist noch von “ großer lobby “ die rede , wobei sie damit dieses mal nicht nur den DHV ( deutschen hanfverband ) oder ähnliche verbände meint , sondern explizit “ hedgefonds “ erwähnt und von steigenden gewinnen eines “ zukunftsmarktes “ die rede ist . dazu noch die erwähnung von kindern im alter von 0 (!!!) bis 8 jahren in bezug auf canabisversetzte gummibärchen und plätzchen in colorado/usa , obwohl die produktion/vertrieb/besitz canabisversetzter produkte wie gummibärchen wegen verwechslungsgefahr schon seit sommer 2016 verboten ist . behauptet nebenbei einen massiv steigenden canabis- und drogenkonsum in colorado/usa , was statistisch im bereich cannabis nicht mit realität übereinstimmt ( anmerkung : der mißbrauch von harten pharmakadrogen / opiaten* ist dort ein sehr großes problem ) .
    * ein aktuelles “ schmankerl “ aus meiner örtlichen realität : ein cannabis – und schlafmittelkonsument hat sich VON SICH AUS in stationären entzug begeben und wurde dort -ohne sein wissen bzw. ärztliche aufklärung- “ geheilt “ bzw . opiatabhängig gemacht . die ärzte/pfleger werden des krankenhauses wurden im “ UKE “ ausgebildet – also die klinik , wo dr.thomasius “ seine kunst “ betreibt . . .

    fazit : weitab von kompetenz , wissen und realen verhältnissen wird u . a . gezielt mit falschbehauptungen der eindruck einer guten fürsorgevollen zukunftsweisenden drogenpolitik vermittelt . jede person , welche die grundrechenarten beherrscht , kann sich anhand der konkret genannten zahlen ein eigenes urteil bilden . schon das scheint m.mortler und ihr mitarbeiter zu überfordern – man kann bei denen von lobbyisten fehlgesteuerten personen sprechen . lägen wenigstens -wie behauptet- kinder & jugendlichen ( unter 18 jahren ) am herzen , müßten ALLE ILLEGALE substanzen entkriminalisiert und produktion , verkauf und einnahme stark überwacht bzw . kontrolliert werden . parallel der zugang zu den legalen drogen alkohol und tabak stark eingeschränkt werden ; verkauf über fachhändler anstatt tankstellen , supermärkten und automaten . bei der exekutive würden genug fachlich ausgebildete experten freiwerden um den verbleibenden schwarzmarkt nahezu auszutrocknen . ohne schwarzmarkt gäbe es weniger folgeprobleme aufgrund konsum bei kinder/jugendlichen , verunreinigungen , überdosierungen und den sehr weit verbreiteten mischkonsum legaler wie illegaler substanzen . mit sinnvollen maßnahmen wäre die halbierung der über 200000 drogentoten pro jahr machbar .

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