Einzig die Regierung ist schuldig an Mehrausgaben bei Hartz IV
Statt der im Bundeshaushalt 2007 eingeplanten 21,4 Milliarden Euro beliefen sich die Kosten für das Arbeitslosengeld II voraussichtlich auf etwa 24 Milliarden Euro, sagte das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), Heinrich Alt, in Berlin.
Wer solche Zahlen liest muss sich doch wundern, wie es trotz rigoroser Einsparungen beim ALG II (Hartz IV oder auch Leistungen nach dem SGB II genannt) kommen kann. Sie der Millionen von Erwerbslosen wirklich die Schuldigen, dass die Kosten nicht zu stoppen sind? Nur wie ist das zu erklären, da doch die Arbeitslosenzahlen, dem Bürger jeden Monat von weniger Erwerbslosen in diesem Land berichten.
Die Wahrheit ist, dass einzig die Regierung selbst schuldig ist, an den Mehrausgaben beim Hartz IV.
Mehr als 2,5 Millionen Menschen in diesem Land, müssen trotz einer Vollzeitbeschäftigung ergänzende Leistungen zum Unterhalt ( HARTZ IV ) beantragen und die Anzahl der Teilzeitbeschäftigte ist dabei noch nicht einmal annähernd berücksichtigt.
Wenn die Regierung, so wie es in den übrigen Nachbarstaaten der EU schon lange üblich ist, endlich sich durchringen könnte, ein Mindesteinkommen für Vollzeitbeschäftigte einzuführen - kein Mindeststundenlohn, sondern ein Mindesteinkommen - dann würden sich die Ausgaben für Hartz IV auf die wirklich Bedürftigen in diesem Land beschränken, die durch eine Arbeitslosigkeit eben nicht in der Lage sind sich zu ernähren.
Das mangelnde Rückgrat der Regierung sich gegen die Lobby der Arbeitgeber durchzusetzen, kostet jedem Bundesbürger jeden Tag schwer erarbeitete Euros, deren Nutznießer nicht der Erwerbslose und Leistungsempfänger ergänzender Hilfe ist, sondern einzig und allein der Arbeitgeber, der zu Dumpinglöhnen kostengünstig arbeiten lässt, ohne ein schlechtes Gewissen dabei zu haben, dass seine Mitarbeiter vom Lohn nicht existieren können. Ständig wird berichtet, dass die Umsätze explodieren und das aber im Gegenzug aber auch Mitarbeiter entlassen werden.
Eins hat schon der Dümmste in diesem Land begriffen: Die Kosten für Hartz IV werden weiter steigen, auch wenn es keinen einzigen Erwerbslosen mehr geben wird. 20 Millionen Bundesbürger und mehr zu Hungerlöhnen arbeiten zu lassen, führt zu weiteren Ausgaben beim Hartz IV.
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