Einzelhandelsumsatz im März 2008 real um 6,3 Prozent gesunken
WIESBADEN – Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im März 2008 nominal 3,7% und real 6,3% weniger um als im März 2007. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der März 2008 mit 24 Verkaufstagen drei Verkaufstage weniger hatte als der März 2007. Damals hatte der Einzelhandel zudem das beste Ergebnis für diesen Monat seit 2003 erzielt. Das Ergebnis für den März 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.
Im Vergleich zum Februar 2008 war der Umsatz des Einzelhandels im März 2008 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal unverändert und real um 0,1% niedriger.
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im März 2008 nominal 4,4% und real 9,2% weniger um als im März 2007. Bei den Supermärkten, Selbstbedienungs-Warenhäusern und Verbrauchermärkten wurde nominal 4,3% und real 9,2% weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt. Beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze nominal um 5,8% und real um 9,1% niedriger.
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze im März 2008 ebenfalls unter den Werten des Vorjahresmonats (nominal – 3,1%, real – 4,3%). Lediglich im sonstigen Facheinzelhandel (zum Beispiel Bücher, Schmuck und so weiter) wurde real 0,8% mehr umgesetzt als im März 2007 (nominal – 0,3%). In allen anderen Branchen dieses Bereichs lagen die Umsätze nominal und real unter den Werten des Vorjahresmonats.
In den ersten drei Monaten des Jahres 2008 setzte der Einzelhandel nominal 1,3% mehr und real 1,2% weniger um als im Zeitraum Januar bis März 2007.
Quelle und weitere Details: Statistisches Bundesamt
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