Einsparung bei Kindergeldausgaben übertrifft Planziel
Das Bundesfinanzministerium hat eine Gesamtübersicht zur Entwicklung der Steuereinnahmen von Bund und Ländern im Jahr 2007 vorgelegt. Daraus lässt sich u.a. entnehmen, dass die staatlichen Ausgaben für das Kindergeld im Jahr 2007 erstmals seit 2002 “erheblich”, nämlich um 2 %, gesunken sind. Verantwortlich dafür ist der Rückgang der “anspruchsberechtigten” Kinder, was überwiegend dem demographischen Trend geschuldet sei.
Mit keinem Wort erwähnt das Ministerium, dass der Rückgang der “Kindergeldkinder” maßgeblich auf die 2007 erfolgte Absenkung der Altersgrenze von 27 auf 25 Jahren, bis zu der das “Kindergeld” bezahlt wird, zurückzuführen ist (vgl. z.B. HBF 2006). Der Vergleich mit den statistischen Daten der Vorjahre lässt zudem erkennen, dass demographische Effekte hier (noch) keine Rolle gespielt haben.
Aus haushaltstechnischer Sicht “erfreulich” ist zudem, dass die tatsächlich geleisteten Kindergeldzahlungen im Jahr 2007 deutlich unter den Planungszahlungen liegen, die das Ministerium noch im Januar 2008 veröffentlicht hat.
Quelle: Presse HBF
Startseite - Veroeffentlicht von: Sozialticker am: 23. Juli 2008 um 9:00 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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