Einheit ist nicht zu erkennen - die Übernahme jedoch wird 18 Jahre alt
Auch nach 18 Jahren, ist die geplante Einheit noch nicht vollzogen worden. Weder die Verfassungsmäßigkeit noch die bestehenden Unterschiede zwischen Ost und West wurden bisher beseitigt. Gewerkschaften schließen weiterhin zweierlei Tarife ab, Firmen zocken unterschiedlich in der Preisgestaltung die Regionen ab, die Lebenserhaltungskosten fallen in den schon geschundenen Gebieten prozentual höher aus, Gesetzgeber legen Gesetze auf territoriale Gebiete zum Nachteil aus, die Hetzte Ost gegen West blüht wie nie, Alt gegen Jung und Reich gegen Arm ist weiterhin der mediale Zündstoff im abendlichen TV Programm, Geschäftemacher laben sich weiterhin ungeschoren am Solitopf und die Mauer in den Köpfen der Menschen ist um ca. 3 m gestiegen … selbst im Bundestag ist man noch nicht bereit, ein gesamtes Land als dieses anzuerkennen.
Kurz zusammengefasst:
“18 Jahre nach der deutschen Einheit müssen Ossis für weniger Geld noch immer länger arbeiten als Wessis. Im Gegenzug wünschen sich mehr Wessis als Ossis die Mauer zurück. Das ist die Alltagsbilanz zum Feiertag.” (Quelle: Petra Pau; DIE LINKE )
… dann lasst mal die Korken knallen !!!
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1. ... Kommentar von Milda
am Freitag, 3.10.2008.
Die Einheit findet doch nur noch in den Köpfen der Elite statt . Diesen Feiertag
sollte man wirklich vom Kalender streichen. Ich sehe nur 2 Klassen Menschen.
2. ... Kommentar von billychris
am Freitag, 3.10.2008.
Von Einheit kann doch gar keine Rede sein. Hungerlöhne, keine Arbeit und Ungerechtigkeit wo man hinsieht. Das haben wir uns sicher anderst vorgestellt! Ich bin mir nicht mehr sicher ob es sich gelohnt hat auf die Strasse zu gehen. Wenn ich höre ihr könnt doch reisen, ja von was denn? Wir wollen doch arbeiten, dass haben wir immer getan, leider dürfen es jetzt viele nicht mehr! Über die SED wird sich nach 18Jahren noch aufgeregt, wir sind doch total gläserne Menschen geworden, das war zu DDR Zeiten nicht so extrem wie jetzt. Ich glaube nicht mehr an eine Einheit, zumindest werde ich sie wohl nicht mehr erleben.
3. ... Kommentar von alex
am Sonntag, 5.10.2008.
So wie Dir, lieber billychris, geht es vielen Menschen, die auf die von den CIA finanzierten “Befreiungsaktionen” reingefallen sind. Lateinamerika kann davon ein Liedchen singen, wie man die Menschen reingelegt hat, den Sozialismus gegen den Kapitalismus “einzutauschen”. Man hält den Menschen wie dem Esel die Möhre vor dem Kopf, die die Masse niemals erreich kann. Allerdings wachen die vom Kapitalismus gebeutelteten Menschen langsam auf - denn die einzigen, die davon profitieren konnten, sind eine absolute Minderheit.
Aber so ist es, denn letztenendes haben es Menschen wie Du selbst zu verschulden, dass sie heute in dieser Situation sind, denn es war mit Sicherheit die eigene Gier nach mehr (Reisen, Nutella, Coca-Cola) die zum Fall der DDR beigetragen hat. Diese Gier wurde vom Westen nicht nur massiv gefördert sondern dazu benutzt, die DDR Bevölkerung auf die Straßen zu treiben. Erst danach hat der Westen seine wahre Fratze gezeigt, worum es ihm wirklich ging, nämlich der Zerschlagung des Sozialismus um den ungezügelten Kapitalismus über die Erde ausbreiten zu können.
Von daher kotzt es mich jetzt an, wenn diese ehemaligen DDR Bürger jammern. Hört auf zu jammern und bringt diesmal denselben Mut auf, den ihr damals hattet. Wo ist dieser denn auf einmal geblieben???
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