Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer


Studiengebühren bleiben unsozial – „Die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer stellt einen Tabubruch sondergleichen dar“, kommentiert Nicole Gohlke, hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die aktuelle Entscheidung in Baden-Württemberg. Gohlke weiter:

„Seit ihrer Abschaffung in Bayern 2013 gab es zumindest für ein Erststudium im gesamten Bundesgebiet keinerlei Studiengebühren mehr. Dieser Damm wurde nun gebrochen. Von der CDU ist nichts anderes zu erwarten, aber dass Die Grünen in Baden-Württemberg diesen diskriminierenden und unsozialen Kurs forcieren, ist wirklich unerträglich. 3000 Euro pro Jahr sollen Studierende mit falschen Pass zukünftig für ihr Studium bezahlen.

Dies ist nicht nur unsozial, sondern gibt auch rassistischen Ressentiments zusätzlichen Nährboden. Studiengebühren bleiben unsozial und müssen überall abgeschafft und nicht wiedereingeführt werden.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

4. Mai 2017

2 Kommentare

  1. 3000 euröchen pro jahr – bei mir wollte eine staatliche auslandsuni als eu – ausländer schon vor über 10 jahren 15000 eurochen pro jahr haben . das war noch unsozialer – westliche werte überall . . .

  2. Im Gegensatz ist anzumerken, dass sich beklagt wird, wenn die PISA-Studie wieder mächtig einhaut und die Medienkonsumenten entlarvt werden. Und wie man sieht, hängt alles wieder einmal vom lieben Geld ab und nicht vom IQ des Schülers. Fachkräftemangel aus Geldmangel der Gierhälse, statt Spitzenausbildungen ab Kindergarten.

    Während hierzulande die Kinder noch mit der Hartz-IV-Trommel um die Tafel laufen, sind in anderen Ländern die Kiddys schon am Tablet und programmieren bereits ihre 3. APP.

    Bildung ist aber nicht immer eine Frage der Intelligenz, sondern immer öfters eine Frage des Geldbeutels und unsere „Elite“ zeigt im Vorbild wie es geht durch gekaufte Doktortitel und gefälschte Lebensläufe.

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