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Einführung eines Tarifs auf Räder unumgänglich

Der Bundesfinanzminister Peer Steinbrück will nun endlich auch ein Steuerentlastungspaket schnüren. Der Bund der Steuerzahler begrüßt dies ausdrücklich.

Die erhöhte Anrechnung der Krankenversicherungsbeiträge und die Anhebung des steuerfreien Existenzminimums für Kinder ist jedoch ohnehin verfassungsrechtlich vorgeschrieben. Zudem will der Bundesfinanzminister den Eingangssteuersatz von 15 Prozent weiter absenken. Aus Sicht des Bundes der Steuerzahler ist es jetzt wichtig, endlich einen „ehrlichen“ Eingangssteuersatz zu schaffen und den „Knick“ aus dem Einkommensteuertarif zu entfernen. Der „Knick“ führt dazu, dass insbesondere die geringeren Einkommen bei Einkommenssteigerungen überproportional belastet werden und der Steuersatz rasant an-steigt. Dieser Effekt wird auch als „kalte Progression“ bezeichnet.

Ein Ende dieser „heimlichen Steuererhöhungen“ fordert der Präsident des Bundes der Steuerzahler Dr. Karl Heinz Däke:

„Wir brauchen endlich einen „Steuertarif auf Rädern“. Der Steuertarif muss regelmäßig entsprechend der Einkommensentwicklung angepasst werden, also gleichsam „auf Räder“ gestellt werden. Nur so werden heimliche Steuererhöhungen dauerhaft vermieden und die versprochenen Entlastungen wirken nachhaltig“.

Der BdSt wird noch in diesem Monat ein eigenes Steuerentlastungskonzept vorstellen. Es wird zeigen, wie die Entfernung des „Knicks“ im Einkommensteuertarif alle Steuerzahler entlastet. Zudem wird der Tarif „auf Räder“ gestellt und der Effekt der „kalten Progression“ ausgeschlossen.

Quelle: Bund der Steuerzahler

Startseite - Veroeffentlicht von: Steinbock   am: Sonntag, 11. Mai 2008 - Haftungsausschluss        Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen
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