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Ein armer Wurm heute zu Euch spricht - vom letzten Cent der Unterschicht

Ein neues Jahr und so viele tolle neue Sachen, die uns bestimmt allen Freude machen.
Die Politiker haben sich so einiges ausgedacht, was jetzt völlig ungebremst auf die Unterschicht kracht.
Man ist ganz benommen und es gibt kein Entkommen.
Schlimmer geht`s nimmer! - Denkt man noch eben, und liegt wieder voll daneben.
Weitere finanzielle Einschnitte auch in diesem Jahr!wurm.gif
Wie kommt man mit mehr Steuern, höheren Preisen und weniger Geld nur klar?
Logisch - der Cent wird hin und her gedreht.
Doch man kann ihn drehen und wenden, wie soll das nur enden?
Man hat nichts gekonnt und bewegt sich im Kreis.
Was ist das für ein Scheiß`, mir läuft der (Angst-) Schweiß.
Gerechnet wird hin und her, der Kopf wird einem schon ganz schwer.

Und was gibt es zu Essen in der Unterschicht heute?
Na dasselbe wie immer Leute!
Was soll`s auch anderes geben, mit immer weniger zum Leben!
Einseitige Ernährung ist ungesund, aber besser als gar nichts im Mund.
Von all den anderen Dingen wollen wir gar nicht erst reden,
kann man seinen Kindern doch eh nichts mehr geben.
Auch stellen sie immer dieselben Fragen, wo wir stets das gleiche „NEIN“ sagen.
„Nein lieber nicht, und das geht sowieso überhaupt gar nicht!“
Dies und das fällt auch noch aus, da wird wohl nie mehr was daraus.
Man geht auch nicht mehr aus und bleibt nur noch zu Haus`.
Im Grunde geht rein gar nichts mehr, denn der Geldbeutel ist so leer.
Hinzu kommt ein Mix aus Kummer, Frust und Sorgen.
Was wird bloß morgen?
Und reicht nicht dein Geld, ist´s schlecht um dich bestellt.
Da wird einem Angst und Bange, steckt man doch längst schon in der Armutszange!
So wird man ja ganz krank und die Nerven liegen blank.
Ins schwarze Loch man ganz schnell fällt, für den Arzt ist aber auch kein Geld!

Es ist eine Schande für die Unterschicht in diesem Lande.
Was müssen wir denn noch ertragen, wenn Politiker uns (ver-) jagen?
Genommen wird uns, ganz ungehemmt, auch noch der letzte Cent.
Der Armutsgürtel zieht sich immer enger, und bis zur Rente dauert´s auch wieder länger.
Alles ist nur noch bescheiden, und das Leben wird zum Leiden.
Die Bürde lastet auf uns schwer, unsere Würde gibt es schon lange nicht mehr!
Was haben wir denn bloß verbrochen?

Wär´ man ein Wurm, hätt´ man sich längst verkrochen.
Was soll nur aus uns werden, hier auf dieser Erden?
Begreifen kann man gar nichts mehr, verstehen noch viel weniger.
Trotz alledem - komm wieder raus aus dem tiefen schwarzen Loch,
denn deine Kinder brauchen dich doch noch!
Es gilt wieder ein Jahr zu überstehen, am Jahresende werden wir dann sehen,
wer und wie viele es haben geschafft mit allerletzter Kraft.
In einem Jahr sind wir dann schlauer, da wissen wir es genauer.
Irgendwie stehst du es durch - buchstäblich wie ein Lurch!
Und deshalb kommt man im nächsten Leben dann eben als Lurch auf die Welt,
dann braucht man kein Geld!!!

Zurück zur Startseite - Veroeffentlicht von: Birgit   am: Samstag, 13. Januar 2007 - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen
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