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Ehrenamt unabdingbar für die Gesellschaft

Das Wirken der ehrenamtlich Aktiven ist für die Gesellschaft unabdingbar”, erklärte der Präsident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Prof. Dr. Gunnar Winkler, am Donnerstag in Berlin aus Anlass des Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember. “Das gilt auch für die Volkssolidarität. Das Ehrenamt ist eine tragende Säule unseres Verbandes und hat ihn von Anbeginn bis in die Gegenwart geprägt.”

Der Verbandspräsident sprach seine Anerkennung aus für die mehr 23 Millionen Menschen in der Bundesrepublik, die ehrenamtlich aktiv sind. “Auf ihr soziales Wirken kann die Gesellschaft nicht verzichten.” Winkler verwies darauf, dass es in den neuen Bundesländern ein beachtliches Potenzial für ehrenamtliche Arbeit gibt, das aber noch nicht ausgeschöpft werde. Die Arbeit der Sozial- und Wohlfahrtsverbände erhalte dabei zunehmendes Gewicht. Winkler machte darauf aufmerksam, dass das zunehmende ehrenamtliche Engagement und die wachsende Selbsthilfebewegung auch das Ergebnis von enormen Leistungskürzungen bei der sozialstaatlichen Fürsorge seien. “Die Einschnitte ins soziale Netz kann das Ehrenamt aber nicht ausgleichen. Es darf nicht als Lückenbüßer missbraucht werden, wo sich der Staat aus seiner sozialen Verantwortung zurückzieht.”

Winkler sagte weiter: “Die Volkssolidarität war von Beginn an ein auf ehrenamtlicher Arbeit beruhender Verband, der zunächst Hunger und Obdachlosigkeit, Sicherung von Grund- und Mindestbedürfnissen zum Anliegen hatte und dies zunehmend mit sozialer und kultureller Betreuung, mit aktivem Tätigsein seiner Mitglieder verknüpfte. Heute geben die rund 31.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter der Volkssolidarität ein besonderes Gesicht. Ihr Wirken brachte allein im Jahr 2007 mit ca. 5,6 Millionen geleisteten Stunden im Ehrenamt eine Wertschöpfung von rund 42 Millionen Euro. Darauf können wir berechtigt sehr stolz sein.” Das Spektrum der von ehrenamtlich erbrachten Leistungen reiche von der Nachbarschaftshilfe über die Gestaltung von Gemeinschaftserlebnissen in der sozialkulturellen Arbeit bis zur sozialpolitischen Mitwirkung.

Um die Arbeit der ehrenamtlich Tätigen zu erleichtern, hat der Bundesverband das “Handbuch Ehrenamt in der Volkssolidarität” neu überarbeitet und herausgegeben. Die acht Bände geben hilfreiche Tipps unter anderem zu Themen wie “Ehrenamt in sozialen Diensten” oder etwa “Arbeitsweise für Mitgliedergruppen und Öffentlichkeitsarbeit”.

Quelle: Presse Volkssolidarität

Startseite - Veröffentlicht von: Steinbock   am: 7. Dezember 2008 um 9:56 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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