Dobrindt muss jetzt in der VW-Affäre liefern

„Verkehrsminister Dobrindt hat der Automobilindustrie viel zu lang blind vertraut. Jetzt muss er schnell umfassende Pläne vorlegen, damit solch ein Betrug von vornherein unterbunden wird“, erklärt Caren Lay, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, angesichts der aktuellen Erklärungen von Verkehrsminister Dobrindt zum Abgasskandal bei VW.

Lay weiter:

„Die VW-Affäre darf nicht zur Propaganda-Show des Verkehrsministers verkommen. Der Minister, der zunächst keine Anzeichen für Manipulationen sah, hat gerade noch die Kurve gekriegt. Umso deutlicher muss ihm jetzt auf die Finger geschaut werden Wichtig ist, dass die jetzt zu ergreifenden Maßnahmen nachhaltig sind. Dobrindt muss alle Autokonzerne zwingen, ihre Schadstoff- und Verbrauchswerte offen zu legen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher künftig nicht mehr auf Treu und Glauben angewiesen sind, wenn sie ihre Kaufentscheidung treffen. Wir brauchen bei allen Herstellern, und nicht nur bei VW, stärkere Kontrollen.

Die VW AG hat viele Jahre lang Verbrauchertäuschung im großen Stil beschrieben – zu ihrem Gewinnvorteil und zum Nachteil der Umwelt. Dafür muss der Konzern umfassend zur Verantwortung gezogen werden. Es muss darüber hinaus geklärt werden, ob auch in Deutschland verkaufte Autos von Manipulationen betroffen sind und ob ein Versagen der Aufsichtsbehörden vorliegt.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Anmerkung Sozialticker … was soll der Typ denn liefern??? Eventuell Verbrauchswerte, welche gleichfalls schon seit Jahren nicht stimmen ??? Zeigt dem „netten Herrn“ mal lieber diese „Seite„, denn darin ist die Wahrheit über diese hochgelobte Schmierbranche versteckt. Und so schwer an die Abgaswerte ist auch nicht zu kommen, denn alle zwei Jahre, wird ja die Zwangsabgabe der Werte gefordert, um die TÜV Plakette zu erhalten, daher ist in der heutigen digitalen Welt es nur ein Klick weit entfernt, was jedes Auto an Abgas real spuckt. Wie sagen solche „Vertreter“ immer … Unwissen schützt nicht vor Strafe – daher sollte auch hier mal der Anwalt des Volkes tätig werden .. millionenfaches Klientel wartet nur darauf.

Ein Gedanke zu „Dobrindt muss jetzt in der VW-Affäre liefern“

  1. Nun, dass der Betrug gerade zur IAA und kurz vor der Weiterverlaengerung von Winterkorns Vertrag aufgeflogen ist, wundert mich nicht. Da hatte jemand noch eine Rechnung mit VW bzw. Herrn Winterkorn offen, die nun beglichen wird. Die amerikanische Umweltbehoerde ist nur der Handlanger. Mag sein, dass TTIP und der Widerstand aus Europa auch eine Rolle spielt.
    Verkehrsminister Dobrindt braucht jetzt nicht den Ausputzer zu spielen, dass regelt der Kaeufermarkt schon selbst und sei es, dass Volkswagen dabei grossen Schaden erleidet und sich dann wieder gezwungenermassen auf das herstellen von wirklich preiswerten Fahrzeugen konzentrieren muss. Verschwinden wird das Unternehmen nicht von der Bildflaeche, denn es ist ja systemrelevant und Mutti wird schon zur Rettung herbeieilen.

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